Nach Besitzerwechsel

Ecclestone gegen umfassende Reformen

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Formel-1-Boss Bernie Ecclestone möchte keine umfassenden Reformen. Foto: Valdrin Xhemaj

Berlin (dpa) - Geschäftsführer Bernie Ecclestone hält sich nach dem Formel-1-Besitzerwechsel einen vorzeitigen Abschied weiter offen.

"Wenn man bei Liberty Media massive Veränderungen vornehmen will, die aus meiner Sicht äußerst schwer umzusetzen sind, möchte ich nicht mehr mit dabei sein", sagte der 86 Jahre alte Brite der Tageszeitung "Die Welt". Das US-Unternehmen Liberty Media hatte zuletzt die Anteile des bisherigen Formel-1-Eigentümers CVC gekauft und will die Rennserie mit neuen Konzepten attraktiver und profitabler machen.

Ecclestone soll als Geschäftsführer noch für drei Jahre amtieren. Die konkreten Pläne von Liberty Media für die Zukunft kenne er noch nicht, sagte er. "Ich weiß im Moment nur, dass sie mehr Grand Prix in den USA, mehr TV-Übertragungen haben wollen. Beides finde ich gut. Super sogar", sagte Ecclestone.

Der frühere Gebrauchtwagenhändler führt seit Jahrzehnten die Geschäfte der Formel 1 und hat den Rennzirkus zu einem Milliarden-Spektakel geformt. Ein Abschied aber würde ihm nicht schwer fallen, versicherte er. "Ich habe mich mein ganzes Leben noch nie gelangweilt. Warum sollte ich jetzt damit anfangen?", sagte Ecclestone.

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