Freistaat und Kinderhospiz

Ecclestone: Wer jetzt das Geld bekommt

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Bernie Ecclestone.

München - Der Freistaat darf sich auf fast 74 Millionen Euro von Formel-1-Chef Bernie Ecclestone freuen. Das ist der Löwenanteil der Geldauflage, die er für die Einstellung seines Strafprozesses zahlen muss.

Knapp 750.000 Euro gehen an die Kinderhospizstiftung. Nach der Strafprozessordnung geht das Geld bei der Einstellung von Prozessen an die Staatskasse oder eine gemeinnützige Einrichtung. Im Fall Ecclestone ist der Freistaat Bayern der große Gewinner. Einmal mehr machte Staatsanwalt Manfred Nötzel, der der Geldauflage zustimmen musste, seinem Ruf als bundesweiter Chefgeldeintreiber Nr. 1 bei Wirtschaftsstraftaten alle Ehre: Während seiner Laufbahn sind auf diese Weise rund 1 Milliarde Euro in die Staatskasse gekommen.

tz

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