"Ich lebe meinen Traum"

Exklusiv: Vettels Liebesbrief an die Fans

Der Brief von Sebastian Vettel.

Montreal - Der tz liegt ein „Liebesbrief“ vor, den Sebastian Vettel an die Ferrari-Fans schrieb. Auf Italienisch und Deutsch.

Selfie hier, ­Grinsen da, ­Sebastian Vettel ist zwar nicht in sozialen Medien unterwegs, aber dafür sonst sehr fannah.

Er lächelt, wann immer er kann. Kein Foto mit einem Fan ist ihm zu viel. Er genießt gerade sein Leben in Rot. Ferrari-Star Sebastian Vettel lebt gerade seinen Traum. Podiumsplätze feiert er in diesem Jahr mit der Scuderia wie einen Sieg. In Monaco jubelte er nach dem Rennen, als hätte er die WM gewonnen. Dabei hat ihm nicht Ferraris Stärke den Platz hinter Nico Rosberg in der Fürstenloge beschert, sondern die Schwäche von Mercedes.

„Genau darauf warten wir“, sagte der Heppenheimer auf den Strategiefehler der Silberpfeile angesprochen. Vor dem Großen Preis von Kanada (Sonntag, 20 Uhr, RTL und Sky) bringt Vettel, der in der Schule immer gehasst hat, Aufsätze zu schreiben, seine Glücksgefühle sogar auf Papier. Der tz liegt ein „Liebesbrief“ vor, den Vettel an die Ferrari-Fans schrieb. Auf Italienisch und Deutsch.

„Liebe Tifosi“, kritzelte Vettel handschriftlich auf ein weißes Stück Papier, „Ferrari war für mich immer ein Traum. Ferrari ist ein Mythos, eine Legende und das auch dank Euch und Eurer Unterstützung. Jetzt bin ich ein Teil dieser Geschichte und sehr stolz. Danke, dass auch Ihr mir meinen Traum erfüllt und ich ihn leben darf.“ Vettels Glücksgefühle sollen weitergehen. Das Rennen in Montreal am Sonntag wird dabei entscheidende Bedeutung für die zukünftige Stärke Ferraris haben. Die Italiener geben Vettel und seinem Teamkollegen Kimi Räikkönen auf dem Inselkurs mit den langen Geraden eine neue Ausbaustufe ihres Motors. 20 PS soll er mehr haben, fahrbarer sein, verbrauchsfreundlicher und insgesamt zwei Zehntelsekunden schnellere Rundenzeiten ermöglichen. Damit erhofft sich Ferrari den Abstand zu Mercedes nochmal zu verringern und die „Silberpfeile“ zu weiteren Fehlern zu zwingen. Die Angst vor Vettel verleitete die Mercedes-Strategen zum unnötigen Boxenstopp Hamiltons in Monaco. „Wir befürchteten“, gibt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff zu, „dass sich Vettel während der Safetycar-Phase neue Reifen holen würde und damit einen Riesenvorteil für die letzten Runden gehabt hätte.“ Das Motto in Montreal wird wieder sein: Die Angst der Silbernen vor dem Deutschen in seinem roten Auto…

Ralf Bach

auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Ex-Schumi-Manager: Heftige Kritik an Familie des Weltmeisters
Ex-Schumi-Manager: Heftige Kritik an Familie des Weltmeisters
Wehrlein fährt 2017 für Formel-1-Team Sauber
Wehrlein fährt 2017 für Formel-1-Team Sauber
Formel 1: Wehrlein wechselt zu Sauber
Formel 1: Wehrlein wechselt zu Sauber
Bottas als Rosberg-Nachfolger zu Mercedes
Bottas als Rosberg-Nachfolger zu Mercedes
<center>Samt-Trachtenhut mit Hahnenschlappenfeder lila</center>

Samt-Trachtenhut mit Hahnenschlappenfeder lila

35,00 €
Samt-Trachtenhut mit Hahnenschlappenfeder lila
<center>De gloane Raupm Griagnedgnua - Hörbuch auf Bayerisch</center>

De gloane Raupm Griagnedgnua - Hörbuch auf …

10,50 €
De gloane Raupm Griagnedgnua - Hörbuch auf Bayerisch
<center>Höfer1 - Pinot Sekt brut 0,75 l</center>

Höfer1 - Pinot Sekt brut 0,75 l

12,35 €
Höfer1 - Pinot Sekt brut 0,75 l
<center>HEILAND Doppelbockliqueur</center>

HEILAND Doppelbockliqueur

25,50 €
HEILAND Doppelbockliqueur

Kommentare