Nach Vettel-Desaster in Japan

Ferrari-Boss Marchionne gibt WM-Hoffnung nicht auf

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Sergio Marchionne beim 70.-jährigen Jubiläum von Ferrari im Oktober.

Ferrari-Chef Sergio Marchionne hat trotz des immensen Rückstandes von Ferrari-Pilot Sebastian Vettel die Hoffnung auf den WM-Titel in der Formel 1 noch nicht aufgegeben.

Rom/New York - Die Saison sei „noch nicht verloren“, sagte der Manager dem Sender Class-Cnbc in New York. „Es gibt noch vier Rennen. Der Einsatz geht weiter.“

Vettel musste am Wochenende beim Grand Prix von Japan in Suzuka schon in der fünften Runde wegen einer defekten Zündkerze aufgeben. Vier Rennen vor dem Saisonende hat der 30-Jährige 59 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Lewis Hamilton von Mercedes.

Es „nerve“ ihn, dass „eine Komponente für 59 Euro“ die Performance eines Autos im Millionenwert beeinträchtige, sagte Marchionne mit Blick auf die kaputte Zündkerze. Das Auto von Ferrari habe dennoch „enorme Fortschritte gemacht“. „Ich glaube, dass Ferrari auf demselben Niveau oder vielleicht gar besser als Mercedes ist“, so Marchionne bei der Feier zum 70. Gründungsjahr von Ferrari. „Es ist wichtig, dass wir das Vertrauen nicht verlieren.“

dpa

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