Ferrari-Teamchef über Vettel: "Er tut uns gut"

+
Nicht nur im Cockpit arbeitet Sebastian Vettel versessen am Erfolg der Scuderia. Foto: Hans Klaus Techt

Spielberg (dpa) - Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene lobt den Arbeitseifer von Neuzugang Sebastian Vettel.

"Oft sitzt er bis nach Mitternacht da und sucht nach Lösungen für unsere Probleme, er arbeitet sich immer tiefer in die Themen ein, er isst zwischendurch nicht einmal etwas", sagte der Italiener in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" über den viermaligen Formel-1-Weltmeister, der zu Saisonbeginn zur Scuderia gewechselt war.

Der Hesse habe dazu beigetragen, dass sich die Atmosphäre beim Traditionsrennstall nach einer sportlichen Krise wieder verbessert habe. "Sebastian ist so emotional, enthusiastisch, er tut uns gut", sagte Arrivabene am Rand des Großen Preises von Österreich.

Der Teamchef zeigte sich auch begeistert von der Fahrkunst des Deutschen. "Wie er im Cockpit agiert, mit wie vielen Details und Informationen er die Ingenieure versorgt und dabei gleichzeitig attackiert, sich verteidigt, das ist außergewöhnlich", sagte Arrivabene.

Vettel erinnere in seinem Auftreten durchaus an die Ferrari-Ikone Michael Schumacher. "Sebastian und Michael wissen, wie man hart arbeitet, wie man ein Team motiviert. Beides sind Champions und nicht bloß Fahrer", sagte Arrivabene.

Vettel-Profil

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Formel 1: So endete der Große Preis von Bahrain am Ostersonntag
Formel 1: So endete der Große Preis von Bahrain am Ostersonntag
Darauf muss man achten beim Großen Preis von Bahrain
Darauf muss man achten beim Großen Preis von Bahrain
Formel 1: Vettel feiert in Bahrain zweiten Saisonsieg
Formel 1: Vettel feiert in Bahrain zweiten Saisonsieg
Formel-1-Chef Carey: "Rennen in New York hat Priorität"
Formel-1-Chef Carey: "Rennen in New York hat Priorität"

Kommentare