"Feuer, schnell heraus": Heidfeld-Auto in Flammen

+
Nick Heidfelds Auto nach dem Zwischenfall

Barcelona - Riesenschock für Nick Heidfeld: Der Renault des deutschen Formel-1-Piloten fing im letzte Training zum Rennen von Barcelona am Samstagmorgen plötzlich Feuer.

Heidfeld fuhr den brennenden Boliden gedankenschnell neben die Strecke und sprang heraus. Über den Boxenfunk hatte ihm sein Team zuvor mitgeteilt: „Feuer, schnell heraus“. Der Mönchengladbacher blieb unverletzt. Wahrscheinlich hatte sich Öl am Front-Auspuff entzündet.

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

RED BULL RACING © Mark Thompson/Red Bull Racing
Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) fährt 2013 weiter im Red Bull, der Vertrag läuft bis 2014. © dpa
Teamkollege Mark Webber (Australien) hat noch einmal um ein Jahr verlängert. © Getty
MCLAREN © dpa
Für Lewis Hamilton fährt der 22 Jahre alte Mexikaner Sergio Perez. © ap
Routinier und Ex-Weltmeister Jenson Button (England) wird gefragt sein, er ist langfristig bis 2014 an den Rennstall gebunden. © Getty
FERRARI © dpa
Fernando Alonso (Spanien) wird den nächsten Angriff auf Vettel unternehmen. Er hat einen Vertrag bis 2016. © Getty
Felipe Massa (Brasilien) darf 2013 auch noch mal ran. © Getty
MERCEDES © dpa
Lewis Hamilton (England) statt Michael Schumacher. Der Brite ist vorerst drei Jahre an die Silberpfeile gebunden. © Getty
Nico Rosberg (Wiesbaden) bleibt, er hat einen Vertrag bis 2013. © Getty
LOTUS © dpa
Kimi Räikkönen (Finnland) wird als WM-Dritter 2012 noch mehr wollen. © dpa
Romain Grosjean (Frankreich) darf trotz seiner wiederholten Auftritte als Crashpilot wohl bleiben, ist aber noch nicht bestätigt. © dpa
WILLIAMS © Getty
Pastor Maldonado (Venezuela), Sieger in Barcelona, bleibt. Er bringt auch noch Geld aus Venezuela mit. © Getty
Bruno Senna ist raus, Testpilot Valtteri Bottas (Finnland) steigt zum Stammfahrer auf. © getty
FORCE INDIA © Sahara Force India
Paul Di Resta (Großbritannien) bleibt © getty
Adrian Sutil kriegt das zweite Cockpit © dpa
SAUBER © dpa
Die Schweizer treten mit einer neuen Paarung an. Nico Hülkenberg (Emmerich) wechselt von Force India zu Sauber. © dpa
Neben Nico Hülkenberg darf der 21-jährige Deübtant Esteban Gutierrez (Mexiko) ran. © dpa
TORRO ROSSO © dpa
Daniel Ricciardo (Australien) © getty
Jean-Eric Vergne (Frankreich) © getty
MARUSSIA © dpa
Hier ist alles neu! Timo Glock ist weg, für ihn ist Jules Bianchi da © Getty
Sein Kollege: Max Chilton © Getty
CATERHAM © dpa
Charles Pic (Frankreich), bisher Marussia, heuert bei dem anglo-malaysischen Team an. © getty
Giedo van der Garde ist sein Kollege © Getty

„Das war eines der größten Feuer, die ich bisher im Auto erlebt habe“, sagte der 34-Jährige sichtlich geschockt, gab aber gesundheitlich Entwarnung: „Mir ist gar nichts passiert. Das Feuer war zum Glück hinter und neben mir. Im Cockpit war alles in Ordnung.

Im Qualifying am Mittag konnte Heidfeld nicht starten, sein Start am Sonntag ist aber nicht gefährdet. Er wird das Rennen vom letzten Platz aufnehmen.

Weltmeister Sebastian Vettel demonstrierte derweil wieder eindrucksvoll seine derzeitige Überlegenheit. Der Red-Bull-Pilot sah beim letzten Training fast komplett zu, ging zwei Minuten vor Ende der Session auf die Strecke und fuhr trotz Verkehrs prompt die Bestzeit (1:21,707). Damit überflügelte er in letzter Sekunde seinen Teamkollegen Mark Webber (1:21,791), der nach den Bestzeiten in den ersten beiden Einheiten auf dem Weg zum Hattrick schien. Rang drei am Samstagmorgen belegte Rekordweltmeister Michael Schumacher im Mercedes (1:23,057).

sid

Auch interessant

Meistgelesen

Zandvoort: Formel-1-Strecke für den Niederlande-Grand-Prix ist zurück
Zandvoort: Formel-1-Strecke für den Niederlande-Grand-Prix ist zurück
Baku City Circuit: Spektakulärer Formel-1-Stadtkurs in Aserbaidschan
Baku City Circuit: Spektakulärer Formel-1-Stadtkurs in Aserbaidschan
Darüber wird gesprochen im Fahrerlager von Silverstone
Darüber wird gesprochen im Fahrerlager von Silverstone
Formel 1: Corona-Schock bei Sergio Perez - Deutscher Fahrer feiert Mega-Comeback
Formel 1: Corona-Schock bei Sergio Perez - Deutscher Fahrer feiert Mega-Comeback

Kommentare