FIA-Boss Todt will feste Startnummern

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Sebastian Vettel könnte bald eine feste Nummer bekommen

Melbourne - Sebastian Vettel könnte der letzte Formel-1-Weltmeister mit der traditionsreichen Nummer 1 auf der Motorhaube sein, geht es nach FIA-Boss Jean Todt. Die Fahrer haben wenig Lust darauf.

Jean Todt, Präsident des Automobil-Weltverbandes FIA, plant eine Änderung des etablierten Startnummern-Systems und plädiert für feste Nummern für einen Fahrer während seiner gesamten Karriere.

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

RED BULL RACING © Mark Thompson/Red Bull Racing
Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) fährt 2013 weiter im Red Bull, der Vertrag läuft bis 2014. © dpa
Teamkollege Mark Webber (Australien) hat noch einmal um ein Jahr verlängert. © Getty
MCLAREN © dpa
Für Lewis Hamilton fährt der 22 Jahre alte Mexikaner Sergio Perez. © ap
Routinier und Ex-Weltmeister Jenson Button (England) wird gefragt sein, er ist langfristig bis 2014 an den Rennstall gebunden. © Getty
FERRARI © dpa
Fernando Alonso (Spanien) wird den nächsten Angriff auf Vettel unternehmen. Er hat einen Vertrag bis 2016. © Getty
Felipe Massa (Brasilien) darf 2013 auch noch mal ran. © Getty
MERCEDES © dpa
Lewis Hamilton (England) statt Michael Schumacher. Der Brite ist vorerst drei Jahre an die Silberpfeile gebunden. © Getty
Nico Rosberg (Wiesbaden) bleibt, er hat einen Vertrag bis 2013. © Getty
LOTUS © dpa
Kimi Räikkönen (Finnland) wird als WM-Dritter 2012 noch mehr wollen. © dpa
Romain Grosjean (Frankreich) darf trotz seiner wiederholten Auftritte als Crashpilot wohl bleiben, ist aber noch nicht bestätigt. © dpa
WILLIAMS © Getty
Pastor Maldonado (Venezuela), Sieger in Barcelona, bleibt. Er bringt auch noch Geld aus Venezuela mit. © Getty
Bruno Senna ist raus, Testpilot Valtteri Bottas (Finnland) steigt zum Stammfahrer auf. © getty
FORCE INDIA © Sahara Force India
Paul Di Resta (Großbritannien) bleibt © getty
Adrian Sutil kriegt das zweite Cockpit © dpa
SAUBER © dpa
Die Schweizer treten mit einer neuen Paarung an. Nico Hülkenberg (Emmerich) wechselt von Force India zu Sauber. © dpa
Neben Nico Hülkenberg darf der 21-jährige Deübtant Esteban Gutierrez (Mexiko) ran. © dpa
TORRO ROSSO © dpa
Daniel Ricciardo (Australien) © getty
Jean-Eric Vergne (Frankreich) © getty
MARUSSIA © dpa
Hier ist alles neu! Timo Glock ist weg, für ihn ist Jules Bianchi da © Getty
Sein Kollege: Max Chilton © Getty
CATERHAM © dpa
Charles Pic (Frankreich), bisher Marussia, heuert bei dem anglo-malaysischen Team an. © getty
Giedo van der Garde ist sein Kollege © Getty

„Wie in der NASCAR-Serie sollte ein Fahrer, der in die Formel 1 kommt, eine Nummer bekommen“, sagte Todt der australischen Zeitung The Age: „Der Fahrer würde die Nummer seine ganze Karriere über behalten. Man könnte eine Nummer mit einem Fahrer verbinden.“ In der Motorrad-WM verzichtete der neunmalige Weltmeister Valentino Rossi nach seinen WM-Titeln immer auf die Nummer 1 für die folgende Saison und machte die 46 zu seinem Markenzeichen.

Zudem will Todt die Nummern auf den Boliden vergrößern. „Es ist sehr schwierig, einen Fahrer in einem Auto zu identifizieren“, sagte Todt: „Ich würde gerne sehen, wer das Auto fährt - und zwar von weit weg und anhand der Startnummer. Derzeit findet man aber keine Nummer und keinen Namen.“

Im Fahrerlager treffen Todts Vorschläge derzeit auf wenig Gegenliebe, die Teams sehen offenbar den Wert der Sponsorenlogos gefährdet. Der FIA-Boss will sich dennoch durchsetzen. „Derzeit sind sie nicht interessiert, sie sind recht zufrieden“, sagte er: „Es wird aber kommen, es wird sich ändern.“

sid

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