Er fuhr für Minardi

Formel 1: Große Trauer um Ex-Fahrer - Weltmeister-Entdecker ist tot

Zwei Formel-1-Weltmeister: Michael Schumacher (l.) und Fernando Alonso.
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Zwei Formel-1-Weltmeister: Michael Schumacher (l.) und Fernando Alonso.

Er saß einst selbst in einem Formel-1-Cockpit und entdeckte später sogar einen Champion. Nun ist Adrian Campos im Alter von nur 60 Jahren gestorben.

Valencia - Er gehörte selbst zum großen Formel-1-Zirkus und entdeckte später einen der ganz Großen. Nun ist Adrian Campos gestorben. Der Spanier wurde nur 60 Jahre alt.

„Sein Herz hörte auf zu schlagen, aber das Andenken an ihn wird der Motor sein, der uns alle kämpfen lässt, um sein Erbe fortzusetzen. Ruhe in Frieden“, teilte sein Rennstall mit. Campos gründete 1997 Campos Racing und feierte in der Folge einige Titel. Mit dabei: Der junge Fernando Alonso. Campos gilt als Entdecker und Förderer des späteren Formel-1-Doppel-Weltmeisters.

Formel 1: Trauer um Entdecker von Fernando Alonso - Adrian Campos ist tot

1987 und 1988 ging Campos noch selbst in der Königsklasse an den Start. Er fuhr 17 Rennen für den italienischen Minardi-Rennstall. Sein bestes Ergebnis war ein 14. Platz in Jerez (Spanien), insgesamt sollte er wegen seines anfälligen Autos aber nur zweimal eine Zielflagge sehen.

Campos Racing ist bis heute in der Formel 2 und der Formel 3 vertreten - mit Jack Aitken geht in der F2 sogar ein hoffnungsvolles Fahrer-Talent für die Spanier an den Start. Motorsport-Freunde kennen ihn natürlich: Aitken vertrat Williams-Pilot George Russell Ende 2020 in Sakhir, als dieser für den corona-infizierten Lewis Hamilton in den Mercedes stieg.

Aitken meldete sich via Instagram und trauerte um Campos. Er schrieb unter anderem: „Du wusstest immer, was du mir sagen musst. Denn im Herzen warst du immer noch ein Fahrer.“ In den vergangenen Wochen gab es einige Trauerfälle im Formel-1-Kosmos - auch „Mister Mercedes“ Jürgen Hubbert ist verstorben.

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