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Formel 1: Alle Weltmeister im Überblick ‒ Fahrer und Rennställe

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Formel-1-Weltmeister feiern Siege mit Champagnerduschen
Formel-1-Weltmeister feiern Siege mit Champagnerduschen © Georg Hochmuth / dpa

In der Geschichte der Formel 1 gab es einige herausragende Fahrer. Zwei von ihnen haben jeweils sieben Mal die Weltmeisterschaft gewonnen.

Die Formel 1 wurde im Jahr 1950 gegründet. Erster Formel-1-Weltmeister wurde der Italiener Guiseppe Farina (59, † 1966). Ein Jahr später holte der Argentinier Juan Manuel Fangio (84, † 1995) seine erste Weltmeisterschaft. Nach zwei Titeln für den Italiener Alberto Ascari (36, † 1955) 1952 und 1953 startete Fangio eine Serie von Siegen: Von 1954 bis 1957 gab es nur ihn als F1-Weltmeister. Mit seinen fünf Titeln setzte er schon früh eine Bestmarke, die 45 Jahre Bestand haben sollte.

Fangio bestritt im Jahr 1958 seine letzte Saison in der Formel 1, landete aber nur auf dem 14. Rang. Weltmeister wurde der Brite Mike Hawthorn (29, † 1959). Erstmals wurde in der Saison 1958 auch eine Konstrukteurswertung eingeführt. Allerdings wurden nicht – wie heute üblich – die Ergebnisse der Formel-1-Rennfahrer eines Teams addiert, weil die Konstrukteure mit einer unterschiedlichen Anzahl an Piloten an den Start gingen. Stattdessen sammelten die besten fünf Fahrer jedes Rennens sowie der Pilot mit der schnellsten Rennrunde Punkte für ihren jeweiligen Rennstall. Die erste Formel-1-Weltmeisterschaft der Konstrukteure sicherte sich das englische Team Vanwall.

Formel-1-Weltmeister: Die besten Fahrer von 1960 bis 1990

In den Jahren 1959, 1960 und 1966 sicherte sich der Australier Jack Brabham (88, †2014) den Titel als Formel-1-Weltmeister. Ebenfalls drei Siege in der Fahrerwertung holte der Brite Jackie Stewart 1969, 1970 und 1973. Zudem kam er 1968 und 1972 auf zwei Vize-Weltmeisterschaften und hatte somit gute Chancen, Fangio als Rekord-Champion einzuholen. Auch der österreichische Formel-1-Rennfahrer Niki Lauda (70, † 2019) galt lange als Kandidat für viele Titel. Im Jahr 1975 gewann er den ersten, erlitt aber 1976 einen beinahe tödlichen Unfall.

Nur 42 Tage später stand er wieder in seinem Ferrari am Start eines Formel-1-Rennens und siegte 1977 bei seiner zweiten Weltmeisterschaft. Nach der Saison 1979 trat er als Rennfahrer zurück, kehrte aber 1982 in die Formel 1 zurück und gewann 1984 seine dritte und letzte Weltmeisterschaft. Ebenfalls drei Titel gewannen die Brasilianer Nelson Piquet und Ayrton Senna (34, † 1994). Piquet siegte 1981, 1983 und 1987, Senna 1988, 1990 und 1991. Senna galt als einer der besten Formel-1-Fahrer aller Zeiten, verunglückte aber 1994 in Imola tödlich.

Formel-1-Weltmeister aus Deutschland

1994 siegte erstmals ein deutscher Formel-1-Rennfahrer im Kampf um den Titel: Michael Schumacher wurde im Benetton-Ford Formel-1-Weltmeister. 1995 verteidigte er seinen Titel erfolgreich und wechselte anschließend zu Ferrari. Mit den Italienern fuhr er von 2000 bis 2004 weitere fünf Titel ein. Mit sieben Weltmeisterschaften wurde Schumacher zum neuen Rekordhalter. Von 2010 bis 2013 gewann Sebastian Vettel im Red Bull-Renault vier Mal in Folge den Titel.

2016 siegte Nico Rosberg im Mercedes. Sein damaliger Teamkollege Lewis Hamilton hatte zu dieser Zeit schon drei Titel auf dem Konto und holte bis 2020 vier weitere. Somit zog er mit Michael Schumacher an der Spitze der Rekordliste gleich, bevor er Im Jahr 2021 lange Zweiter hinter Tabellenführer Max Verstappen blieb. Michael Schumacher hatte auch seinen Anteil daran, dass Ferrari der beste Rennstall in der Formel-1-Geschichte wurde. Bis 2008 gewannen die in Maranello ansässigen Italiener 16 Konstrukteurstitel. Zudem wurden die folgenden neun Fahrer im Ferrari Champions:

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