Formel-1-Fahrer machen sich für Cockpit-Kopfschutz stark

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Laut Alexander Wurz sind die Formel-1-Fahrer für besseren Kopfschutz. Foto: Erwin Scheriau

Berlin (dpa) - Die Fahrer der Formel 1 machen sich für eine zeitnahe Einführung eines Kopfschutzes im Cockpit stark. Der Vorsitzende der Fahrergewerkschaft GPDA, Alexander Wurz, sagte dem britischen Sender BBC, dass sich die Piloten einstimmig für eine rasche Umsetzung ausgesprochen hätten.

Die Experten des Internationalen Automobilverbandes hätten sehr gründlich geforscht und seien zu einer klaren Lösung gekommen, wurde der 41 Jahre alte ehemalige Rennfahrer aus Österreich von der BBC zitiert. "Die Fahrer fühlen nun, dass spätestens 2017 die Zeit gekommen ist, den Extra-Schutz einzuführen."

Vor allem der Unfall von Jules Bianchi im Oktober 2014 hatte die Diskussion um einen weiteren Schutz für die offenen Cockpits wieder angefacht. Der Franzose war mit seinem Rennwagen unter einen Bergungskran gekracht und starb im Sommer vergangenen Jahres an den schweren Kopfverletzungen.

Die Fahrer unterstützen demnach ein System, bei dem zwei breitere Streben von hinten seitlich am Cockpit entlang führen und in der Mitte zusammengeführt werden, fixiert an einer vertikalen Strebe. So soll ein größerer Schutz vor herumfliegenden Trümmerteilen gewährt werden.

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