Fahrerwechsel

Bianchi findet neues Formel-1-Cockpit

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Jules Bianchi fährt künftig für Marussia

Barcelona - Der von Adrian Sutil im Rennen um das Force-India-Cockpit ausgeschaltete Jules Bianchi hat nun doch noch ein Renncockpit für die kommende Formel-1-Saison bekommen.

Der Franzose wird Nachfolger von Timo Glock bei Marussia. Das britisch-russische Team gab am Freitag bekannt, dass Bianchi in diesem Jahr an den Start gehen werde. Der Brasilianer Luiz Razia, der eigentlich als Stammfahrer vorgesehen war, ist damit wieder raus.

„Wir haben uns in einer Situation wiedergefunden, in der wir den Vertrag mit Luiz Razia beenden mussten“, erklärte Teamchef John Booth in einer Pressemitteilung. Man habe keine andere Wahl gehabt. Fehlendes Sponsorengeld war Medienberichten zufolge der Grund für die Entscheidung nur zwei Wochen vor dem Training zum Großen Preis von Australien in Melbourne, wo die neue Saison beginnt.

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

RED BULL RACING © Mark Thompson/Red Bull Racing
Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) fährt 2013 weiter im Red Bull, der Vertrag läuft bis 2014. © dpa
Teamkollege Mark Webber (Australien) hat noch einmal um ein Jahr verlängert. © Getty
MCLAREN © dpa
Für Lewis Hamilton fährt der 22 Jahre alte Mexikaner Sergio Perez. © ap
Routinier und Ex-Weltmeister Jenson Button (England) wird gefragt sein, er ist langfristig bis 2014 an den Rennstall gebunden. © Getty
FERRARI © dpa
Fernando Alonso (Spanien) wird den nächsten Angriff auf Vettel unternehmen. Er hat einen Vertrag bis 2016. © Getty
Felipe Massa (Brasilien) darf 2013 auch noch mal ran. © Getty
MERCEDES © dpa
Lewis Hamilton (England) statt Michael Schumacher. Der Brite ist vorerst drei Jahre an die Silberpfeile gebunden. © Getty
Nico Rosberg (Wiesbaden) bleibt, er hat einen Vertrag bis 2013. © Getty
LOTUS © dpa
Kimi Räikkönen (Finnland) wird als WM-Dritter 2012 noch mehr wollen. © dpa
Romain Grosjean (Frankreich) darf trotz seiner wiederholten Auftritte als Crashpilot wohl bleiben, ist aber noch nicht bestätigt. © dpa
WILLIAMS © Getty
Pastor Maldonado (Venezuela), Sieger in Barcelona, bleibt. Er bringt auch noch Geld aus Venezuela mit. © Getty
Bruno Senna ist raus, Testpilot Valtteri Bottas (Finnland) steigt zum Stammfahrer auf. © getty
FORCE INDIA © Sahara Force India
Paul Di Resta (Großbritannien) bleibt © getty
Adrian Sutil kriegt das zweite Cockpit © dpa
SAUBER © dpa
Die Schweizer treten mit einer neuen Paarung an. Nico Hülkenberg (Emmerich) wechselt von Force India zu Sauber. © dpa
Neben Nico Hülkenberg darf der 21-jährige Deübtant Esteban Gutierrez (Mexiko) ran. © dpa
TORRO ROSSO © dpa
Daniel Ricciardo (Australien) © getty
Jean-Eric Vergne (Frankreich) © getty
MARUSSIA © dpa
Hier ist alles neu! Timo Glock ist weg, für ihn ist Jules Bianchi da © Getty
Sein Kollege: Max Chilton © Getty
CATERHAM © dpa
Charles Pic (Frankreich), bisher Marussia, heuert bei dem anglo-malaysischen Team an. © getty
Giedo van der Garde ist sein Kollege © Getty

Der klamme Rennstall hatte sich vor der Saison vom deutschen Piloten Glock getrennt. In beiderseitigem Einvernehmen war der laufende Kontrakt aufgelöst worden - Marussia sah sich offensichtlich nicht imstande, Glock langfristig zu bezahlen und den Rennbetrieb zu garantieren. Das war letztlich gut für Bianchi, der den Kampf um das Cockpit bei Force India gegen Sutil verloren hatte. Er wird nun Teampartner von Max Chilton aus Großbritannien.

dpa

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