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Frieden in der Formel 1: Toto Wolff grüßt die Verstappens wieder

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Max Verstappen (r) und Toto Wolff.
Max Verstappen (l) und Toto Wolff im Jahr 2014: Damals redeten sie noch miteinander. ©  imago/Motorsport Images

Nach dem heftigen Crash zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton kriselte es zwischen Verstappens-Familie und Mercedes. Nun gibt es erstmals Annäherungen.

Imola - Nähern sich die Verstappen-Familie und Mercedes-Teamchef Toto Wolff (50) wieder an? Beim letzten Formel-1-Rennen in Imola gab es die erste Kontaktaufnahme der beiden verfeindeten Parteien. Die tz sorgte dafür. Hintergrund: Der Reporter unterhielt sich im Fahrerlager von Imola mit Weltmeister-Vater Jos Verstappen (50). Plötzlich kam Toto Wolff vorbei, begrüßte den Reporter – und Verstappen. Als Wolff nach nettem Small Talk in die Box verschwand, sagte Verstappen sr. erstaunt: „Das war der erste Kontakt, den ich mit Toto seit Silverstone 2021 hatte.“

Formel 1: Harter Konkurrenzkampf zwischen Verstappen und Hamilton

Hintergrund: In Silverstone 2021 gab es im Rennen eine heftige Kollision zwischen Red-Bull-Herausforderer Max Verstappen (24) und Mercedes-Titelverteidiger Lewis Hamilton (36). Während Verstappen eine Nacht im Krankenhaus verbringen musste, gewann Hamilton und ließ sich von seinen Landsleuten feiern. Das nahmen ihm die Verstappens übel. Danach spitzte sich der Konkurrenzkampf zu. Nach einer weiteren Kollision in Monza kam es zum dramatischen Saisonfinale in Abu Dhabi, als Verstappen nach einer umstrittenen Safety-Car-Entscheidung Hamilton in der letzten Runde überholte und seinen ersten WM-Titel sicherte. Zuvor und danach hatte es heftige Wortgefechte gegeben.

Formel 1: Max Verstappen kein „Mercedes-Fan“

Was bedeutet jetzt die erneute Annäherung für die Formel 1? Vor dem Streit machte Wolff kein Geheimnis daraus, Verstappen als zukünftigen Mercedes-Piloten auf seiner Liste zu haben. Und Hamilton befindet sich schon im Herbst seiner Karriere, während Verstappen noch am Anfang steht. Max Verstappen gilt als bester Fahrer im Feld und als Garant für Rennsiege. Die tz erfuhr: Max hat zwar einen Vertrag mit Red Bull bis Ende 2028, es gibt aber eine Ausstiegsklausel, die von Red-Motorsportchef Helmut Marko bestätigt wird. Marko zur tz: „Es gibt Leistungsklauseln im Vertrag, die Max theoretisch einen Ausstieg ermöglichten.“ Soll heißen: Wenn es Red Bull nicht gelingt, am Ende einer Saison unter den ersten drei der Konstrukteurswertung zu liegen, wäre Verstappen frei. Doch Marko sieht das entspannt: „Da müsste schon viel passieren. Und ein Mercedes-Fan ist Max immer noch nicht.“

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