1. tz
  2. Sport
  3. Formel 1

Showdown zwischen Hamilton und Verstappen: Hilfe von anderen Fahrern? Spannende Beziehungen im Feld

Erstellt:

Kommentare

Formel 1, Grand Prix von Saudi-Arabien auf dem Jeddah Corniche Circuit.
In der Formel 1 wird in Abu Dhabi der Weltmeister gekürt. © Amr Nabil/dpa

Spannung pur in der Formel 1: Vor dem letzten Saisonrennen liegen Lewis Hamilton und Max Verstappen gleich auf. Im Kampf um den WM-Titel hoffen beide auf Hilfe.

München – WM-Showdown der Formel 1 in Abu Dhabi! Red-Bull-Herausforderer Max Verstappen und Mercedes-Titelverteidiger Lewis Hamilton liegen vor dem Rennen am Sonntag (12. Dezember, 14 Uhr) punktgleich vorne. Wer mehr Punkte macht, ist Weltmeister. Landen beide außerhalb der besten Zehn, ist der Niederländer der Champion.

Ein absichtlich herbeigeführter Crash ist eher unwahrscheinlich, dafür drohen zu drastische Strafen. Aber taktische Spielchen der Gegner könnten eine Rolle spielen. Wir erklären deshalb, wer im Fahrerfeld für wen fährt.

Formel 1: WM-Showdown in Abu Dhabi – diese Fahrer sind pro Verstappen

Sergio Perez: Der mexikanische Teamkollege von Verstappen bei Red Bull hat gar keine Wahl. Er hat nur eine Aufgabe: Taktisch zu fahren für den Niederländer.

Fernando Alonso: Der zweifache Weltmeister hegt keine Sympathien für Lewis Hamilton. 2007 fuhren beide Piloten für McLaren, der Spanier fühlte sich damals benachteiligt.

Pierre Gasly und Yuki Tsunoda: Der Franzose und der Japaner fahren beim Red-Bull-Schwesterteam Alpha Tauri. Deren Teaminteressen werden ganz dem Ziel von Red Bull untergeordnet.

Nikita Mazepin: Zwei Dinge sprechen dafür, dass er ein Verstappen-Sympathisant ist. Erstens: Er bewundert seine aggressive Fahrweise. Zweitens: Bei Hitech, dem F2-Nachwuchsteam fahren die beiden Red-Bull-Junioren Liam Lawson und Yuri Vips. Und Hitech gehört Mazepins Vater Dmitry.

Formel 1: WM-Showdown in Abu Dhabi – diese Fahrer sind pro Hamilton

Valtteri Bottas: Der Finne, der sein letztes Rennen für Mercedes absolviert, bevor er 2022 zu Alfa Romeo wechselt, muss für den Briten fahren. Mercedes-Teamchef Toto Wolff ist sein persönlicher Manager.

Lance Stroll: Der kanadische Aston-Martin-Pilot wird von Mercedes-Motoren angefeuert. Zudem ist sein Vater Lawrence, dem Aston-Martin gehört, bester Kumpel von Toto Wolff.

Esteban Ocon: Der französische Teamkollege bei Alpine hat zwei gewichtige Argumente, für Hamilton zu fahren: Erstens ist er von Mercedes, deren Juniorkader er immer noch angehört, nur „ausgeliehen“. Zweiten wird er ebenfalls von Toto Wolff gemanagt.

George Russell: Der Williams-Pilot hat Mercedes-Motoren im Heck und wird 2022 Teamkollege von Hamilton. Und, Überraschung, sein Manager heißt tatsächlich Toto Wolff.

Formel 1: WM-Showdown in Abu Dhabi – diese Fahrer sind neutral

Daniel Ricciardo und Lando Norris: Teamchef Andreas Seidl achtet extrem auf Fairness - obwohl McLaren mit Mercedes-Motoren fährt.

Sebastian Vettel und Mick Schumacher: Beides extrem faire Fahrer. Sie halten sich raus.

Carlos Sainz Jr. und Charles Leclerc: Weder der Spanier Sainz noch sein Ferrari-Teamkollege aus Monaco wollen sich einmischen.

Nicolas Latifi: Der kanadische Milliardärssohn fährt zwar beim vom Mercedes angetriebenen Williams-Team - aber Latifi ist finanziell unabhängig.

Kimi Räikkönen: Menschlich ist ihm Verstappen näher, aber der Kultfinne macht wie immer sein eigenes Ding. Alles andere interessiert ihn nicht.

Antonio Giovinazzi: Der italienische Teamkollege von Räikkönen beendet ebenfalls wie der Finne seine F1-Karriere und wechselt in die Formel E. Giovinazzi, immer noch Mitglied des Ferrari-Fahrerkaders, wird sich alleine deshalb aus allen Scharmützeln heraushalten.

Auch interessant

Kommentare