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Erste Sprints der Formel-1-Saison 2022: Das müssen Sie zu den Kurz-Rennen wissen

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Mick Schumacher beim Bahrain-GP der Formel 1: Sprintrennen sollen die „Königsklasse“ spannender machen
Mick Schumacher beim Bahrain-GP der Formel 1: Sprintrennen sollen die „Königsklasse“ spannender machen. © Mazen MAHDI / AFP

Zum ersten Mal in dieser Saison der Formel 1 gibt es am Samstag ein Sprintrennen. Wir erklären die Hintergründe und wie sich das System für Imola 2022 geändert hat.

Land unter hieß es am Freitag in Imola. Bei den ersten Trainingseinheiten der Formel 1 regnete es teilweise heftig. Immerhin waren für das Sprintrennen am Samstag (16.30 Uhr) bessere Bedingungen vorausgesagt. Dort wird die Startaufstellung für das Rennen am Sonntag (15.00 Uhr) entschieden.

Das Debüt erlebten die so genannten Sprintrennen 2021. Damals fanden sie in Silverstone, Monza und Sao Paulo statt. Sie galten als Testrennen für dieses. Denn auch in diesem Jahr gibt es dreimal Rennaction am Samstag. Den Auftakt gibt es in Imola beim Großen Preis der Emilia-Romagna (so sind Sie live dabei). Es folgen Spielberg und wieder Sao Paulo.

Formel-1-Saison 2022: Warum Sprints nun noch attraktiver sein sollen

Die Formel-1-Macher haben am Reglementsrad gedreht, um die Sprints noch attraktiver zu machen. Die ersten Acht des Sprints bekommen jetzt Punkte. Der Sieger darf sich über acht Zusatzzähler freuen, der Zweite über sieben, der Achte über einen. So soll der Sprint aufgewertet und Überholmanöver stärker belohnt werden. 2021 erhielten nur die ersten drei Piloten Punkte. Noch vor einem Jahr ging die Pole Position auch in der offiziellen Statistik der Formel 1 an den Sieger des Sprintrennens. Das Problem: Dabei wird mit der Pole immer die schnellste Rundenzeit des Wochenendes assoziiert. Deshalb macht die Formel 1 die Rolle rückwärts. Die Pole für die Statistikseiten bekommt der Gewinner des Qualifyings am Freitag.

Sprints der F1-Saison 2022: Teams dürfen mehr Geld ausgeben - Vettel hat andere Sorgen

Und, was den Teams ganz wichtig war: 2022 greift wie schon im Vorjahr eine Budgetgrenze (142 Millionen Dollar). Doch im Gegensatz zu 2021 dürfen die Teams für jedes Sprintrennen jetzt 150.000 Dollar mehr ausgeben. Sollte eines der beiden Autos einer Mannschaft wegen eines Unfalls ausscheiden, sind noch einmal 100.000 Dollar zusätzliche „Reparaturkosten“ erlaubt.

Aston-Martin-Pilot ­Sebastian Vettel jedenfalls wird das wenig kümmern. Sein Aston Martin bekümmert ihn, er hinkt der Konkurrenz hinterher: „Das Auto ist nicht schnell genug“, brachte er es auf den Punkt. Aber auch, wenn sein Team einen „Berg“ vor sich habe: Es sei „zu früh, die Saison abzuschreiben, es kommt noch einiges, wir werden in den kommenden Wochen sehen, ob es in die richtige Richtung geht.“ Der Spirit im Team jedenfalls sei ungebrochen.

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