Eine der wichtigsten Persönlichkeiten der F1

Ehemaliger Formel-1-Boss tot - „Es ist so, als würde man einen Bruder verlieren“

Max Mosley ist tot.
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Max Mosley ist tot.

Der langjährige FIA-Präsident Max Mosley ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Freund und Wegbegleiter Bernie Ecclestone bekundet aufrichtige Trauer.

London - Wie englische Nachrichtenportale berichten, ist Ex-Formel-1*-Boss Max Mosley gestorben. Der Brite füllte zwischen 1993 und 2009 das Amt des Präsidenten beim Weltverband FIA aus. Er galt jahrzehntelang als eine der wichtigsten Persönlichkeiten des Motorsports. Die Daily Mail vermeldete als Erstes, dass Mosley in seinem Zuhause im Londoner Stadtteil Chelsea starb.

Sein langjähriger Wegbegleiter und enger Vertrauter Bernie Ecclestone wird in der BBC zitiert: „Es ist so, als würde man ein Familienmitglied, einen Bruder verlieren. Er hat viele gute Dinge getan, nicht nur im Motorsport, auch in der (Auto-)Industrie. Er war sehr gut darin, dafür zu sorgen, dass die Leute Autos bauen, die sicher sind.“ Insbesondere in der Formel 1 trieb er das Thema Sicherheit immer wieder voran.

Formel 1: Ex-Boss Max Mosley gestorben - großer Skandal 2008

Mosley war selbst Rennfahrer. Er hatte auch mit einigen Skandalen zu kämpfen - der größte davon erlangte 2008 mediale Aufmerksamkeit: Ein Sex-Video auf, dessen Existenz Mosley nie dementierte, war aufgetaucht. Nach dem sogenannten „BDSM-Skandal“ stellte er 2009 sein Amt zur Verfügung. Er ging im Streit - auch, weil er eine Budgetobergrenze für die Teams einführen wollte. 13 Jahre später (2022) wird genau diese in Kraft treten. Sein Nachfolger Jean Todt ist noch heute im Amt. (epp) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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