Eigenschaft des Vaters

Michael Schumacher: Sohn Mick schiebt Frust! „Es ist eine Art Qual“ - Verrückter Trick hilft sofort

Mick Schumacher tritt in die Fußstapfen seines Vaters Michael.
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Mick Schumacher tritt in die Fußstapfen seines Vaters Michael.

Mick Schumacher fährt in seinem ersten Jahr in der Formel 1 weit hinter der Spitze. Um die Motivation trotzdem hochzuhalten, greift der Neuling in die Trickkiste.

München/Imola - Mick Schumacher fährt sein erstes Jahr in der Formel 1. Im unterlegenen Haas-Boliden ist der Neuling im Gegensatz zu seinem Vater und Rekord-Weltmeister Michael Schumacher aber deutlich unterlegen. Der Formel-2-Weltmeister war es bislang gewohnt an der Spitze mitzufahren, in der Königsklasse des Motorsports sieht er sich nun jedoch fast am Ende des Feldes wieder. Doch Schumi junior lässt sich nicht so schnell kleinkriegen und wendet einen gewieften Trick an.

Michael Schumacher: Sohn Mick wendet mentalen Trick an

„Ich genieße es nicht, wenn ich nicht Erster bin. Es ist eine Art Qual, hintenher zu fahren – ohne echte Chance, vorne mitzuspielen“, sagte Schumacher beim britischen TV-Sender Channel 4. Um trotzdem die Motivation hochzuhalten, greift Mick in die Trickkiste. „Wenn ich zum Beispiel Nicholas Latifi oder George Russell (beide Williams Racing, Anm. d. Red.) vor mir habe, stelle ich sie mir als Führende vor, und dass ich sie einholen muss“, verrät Schumacher seinen psychologischen Kniff. Ehrgeiz und mentale Stärke waren Eigenschaften, die man früher vor allem mit seinem Vater in Verbindung gebracht hat.

Mick Schumacher: Teamchef Steiner lobt Einstellung - „Finde ich cool“

Haas-Teamchef Günter Steiner ist von der Mentalität seines Schützlings begeistert. „Es macht ihm Spaß. Wenn jemand von Position 18 startet und sagt, er freut sich auf das Rennen, dann finde ich das cool“, sagte der Südtiroler vor dem Rennen in Imola. „Er weiß, dass er sich aktuell in einer Lernphase befindet und dass das sehr wichtig für ihn ist.“

Schumacher konnte seinen Teamkollegen Nikita Mazepin in beiden Rennen deutlich hinter sich lassen. In Imola befand er sich bei der Zieleinfahrt eine ganze Minute vor dem Russen. Und das, obwohl Schumacher durch eine Kollision mit der Streckenmauer bei Start-Ziel weit hinter den Stallrivalen zurückgefallen war. 

Die nächste Chance sein Können unter Beweis zu stellen, hat Schumacher am kommenden Wochenende an der Algarve in Portugal. Dort hofft der 22-Jährige auf ein besseres Ergebnis. „Portimao kenne ich von Testfahrten mit einem GP2-Auto im Jahr 2018. Die Rennställe haben nur die Daten des 2020er Rennwochenendes an Erfahrungswerten, das ist für Neulinge wie uns ein Vorteil. Das Startfeld wird noch dichter zusammenrücken“, blick Schumi Junior. voraus. Und wer weiß, vielleicht sitzt er schon bald in einem schnelleren Auto und eifert den Erfolgen seines Vaters nach. (ck)

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