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Warum fehlte Sohn Mick bei der Schumacher-Auszeichnung? „Ich wollte nicht angeschlagen dort sitzen“

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Von: Vinzent Fischer

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Am Mittwoch wurde Formel-1-Legende Michael Schumacher für seine Verdienste ausgezeichnet. Sohn Mick erklärt nun, warum er nicht kommen konnte.

Köln/Kannapolis – Es war ein emotionaler Moment für die ganze Familie. Michael Schumacher erhielt den Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen. Tochter Gina und Michaels Ehefrau Corinna Schumacher nahmen den Preis am Mittwoch in Köln im Namen des Formel-1-Rekordweltmeisters entgegen.

Michael Schumacher: Sohn Mick fehlt bei der Preisverleihung – „Wollte nicht krank dort sitzen“

Überraschend nicht mit dabei: Formel-1-Pilot und Schumi-Sohn Mick. Trotz der Distanz habe ihn die Preisverleihung sehr bewegt, berichtet der 23-Jährige. „Es war großartig, das zu sehen. Es ist die größte Ehre in diesem Land, diese Auszeichnung zu bekommen“, sagte Schumacher junior am Donnerstag im Vorfeld des Großen Preises von Frankreich (Sonntag/15.00 Uhr/Sky).

Ich bin sehr, sehr stolz auf meinen Vater.

Mick Schumacher.

Weil er sich unwohl fühlte, sagte Mick Schumacher seine Teilnahme kurzfristig ab. „Ich wollte nicht angeschlagen und krank dort sitzen, aber es geht mir schon deutlich besser“, erklärte er seine Abwesenheit und betonte: „Ich bin sehr, sehr stolz auf meinen Vater.“ Ein Start beim anstehenden Grand Prix in Frankreich ist wohl nicht in Gefahr.

Auszeichnung für Michael Schumacher: Ehefrau Corinna und Tochter Gina kommen die Tränen

Am Mittwoch in Köln waren zahlreiche Gäste erschienen, um den neuen Preisträger zu ehren. Gina und Corinna Schumacher erhielten die Urkunde aus den Händen von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU), die Laudatio auf Michael Schumacher hielt Jean Todt. Der Franzose, langjähriger Formel-1-Wegbegleiter und enger Freund des Rekordweltmeisters, hielt seine Rede auf Deutsch. Bei dem anschließenden donnernden Applaus für Schumacher konnten Corinna und Gina ihre Tränen nicht zurückhalten.

Mick Schumacher konnte bei der Ehrung für seinen Vater nicht dabei sein.
Mick Schumacher konnte bei der Ehrung für seinen Vater nicht dabei sein. Dafür kamen seine Mutter Corinna und seine Schwester Gina. © Marius Becker/Matthias Schrader/dpa

Die Ehrung fand in der Motorworld in Köln statt. Schumacher, der seit seinem schweren Skiunfall Ende 2013 aus der Öffentlichkeit verschwunden ist, war laut Wüst aus den „bekannten Gründen“ nicht anwesend – und doch allgegenwärtig. Zahlreiche Fotos zeigten den siebenmaligen Weltmeister. Zudem beherbergt die Halle die Dauer-Ausstellung „Michael Schumacher Private Collection“, die verschiedenste Rennautos und Fahrzeuge des heute 53-Jährigen umfasst. Auf die Karriere seines Sohnes hatte Schumacher ebenfalls einen großen Einfluss. Ein emotionales Gespräch sollte Micks Leben entscheidend verändern. (sid/vfi)

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