Grand Prix von Bahrain

Formel 1: Mick wird zum Twitter-Opfer! Testfahrer macht sich über Schumi Junior lustig

Mick Schumacher im Gespräch mit einem Mechaniker des Haas-Rennstalls.
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Mick Schumacher feierte beim Bahrain-GP sein Debüt in der Formel 1.

Der Auftakt der beiden Haas-Rookies Mick Schumacher und Nikita Mazepin beim Grand Prix in Bahrain lief alles andere als gut. Ein Williams-Testfahrer machte sich über beide lustig.

München - Die Formel-1-Fans konnten es kaum erwarten. Am Sonntag war es dann endlich wieder so weit: Ein Schumacher fährt in der Königsklasse des Motorsports. Mick Schumacher feierte im Haas sein F1-Debüt beim Grand Prix von Bahrain. Allerdings war er nicht ganz so erfolgreich wie einst sein Vater Michael Schumacher.

Am Ende kam Schumi Junior als 16. ins Ziel - aber immerhin kam er dort an. Sein Teamkollege Nikita Mazepin crashte bereits in der dritten Kurve mit seinen Wagen in die Leitblanke. Auch Schumacher hatte in der vierten Runde einen kleine Dreher, absolvierte aber ansonsten ein fast fehlerfreies Debüt.

Formel 1: Mick Schumacher wird zum Twitter-Opfer! Testfahrer macht sich über Haas-Rookies lustig 

Trotzdem konnte sich Williams-Testfahrer Jack Aitken die Häme nicht verkneifen. Dem Briten unterlief im vergangenen Jahr zwar ein ähnlicher Lapsus wie Schumacher, allerdings drehte sich Aitken erst in der 61. von 87. Runden beim Bahrain-GP, als er damals für George Russel einsprang, der den an Corona erkrankten Weltmeister Lewis Hamilton damals vertrat.

„Da fühlt man sich gleich richtig gut, wenn man sich die 60 Runden anschaut, die ich vor meinem Dreher geschafft habe“, schrieb Aitken auf Twitter. Schumi Junior reagierte auf diesen Tweet nicht, gab sich aber anschließend selbstkritisch. „Ich habe einen Fehler gemacht“, so der 21-Jährige: „Ich war einfach zu optimistisch, was den Grip betrifft, den wir nach dem Startabbruch und dem Safety-Car und so weiter hatten.“

Am Ende war der Haas-Rookie mit der Platzierung zumindest nicht unzufrieden. „Der 16. Platz klingt besser als er ist“, so Schumacher: „Wir waren ganz offensichtlich das langsamste Auto im Feld. Aber ich denke, dass wir trotzdem alles gemacht haben, was zu machen war.“

Mitte April geht es im Formel-1-Zirkus weiter, wenn der Große Preis von Imola ansteht. Dort blickt Schumi Junior optimistischer in die Zukunft: „Ich habe jetzt schon das Gefühl, dass ich das Auto besser verstehe. Das kann ich jetzt ins nächste Wochenende mitnehmen.“ Da sind wir mal gespannt. (smk)

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