Testfahrten in Bahrain

Formel 1: Mick Schumacher mit Pannen-Start - „MSC“ muss beim Test-Debüt stundenlang zuschauen

Mick Schumacher testet in der Formel 1 sein neues Haas-Auto.
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Mick Schumacher testet in der Formel 1 sein neues Haas-Auto.

Mick Schumacher legt mit den ersten Formel-1-Testfahrten in Bahrain los. Der Rookie wird aber schon nach wenigen Runden mit Hydraulikproblemen ausgebremst.

Update vom 12. März, 13.30 Uhr: Mick Schumacher wurde beim Test-Debüt in der Formel 1 gleich von technischen Problemen gestoppt. Ein Hydraulikproblem an seinem Haas-Renner kostete den 21-Jährigen zum Auftakt der nur dreitägigen Testfahrten in Bahrain wertvolle Probezeit. Nur magere 15 Runden konnte Debütant Schumacher in der Wüste von Sakhir drehen, ehe ihn sein russischer Teamkollege Nikita Mazepin ablöste.

Schon nach den ersten sieben Runden musste Schumacher zurück in die Garage fahren, das Getriebe musste gewechselt werden. Deutlich mehr als zwei Stunden werkelten die Mechaniker am Auto mit der Nummer 47, ehe der Deutsche kurz vor der Mittagspause noch einmal auf die Strecke zurückkehren konnte. Nur drei Runden habe er wirklich am Limit fahren können, sagte Schumacher.

Für den Youngster, der in der Formel 1 wie sein Vater mit dem Kürzel „MSC“ geführt wird, kam der Getriebewechsel zur Unzeit. „Es hat Spaß gemacht, aber leider hatten wir ein Problem. Das hat Zeit gebraucht“, sagte Schumacher bei Sky: „Das Auto fühlt sich gemütlich an. Insgesamt ist der Eindruck sehr positiv. Wir haben die Zeit genutzt, auf die anderen zu schauen.“ Auch für Sebastian Vettel lief bei seinem Debüt im Aston Martin nicht alles rund.

Meldung vom 12. März: Sakhir - Die Formel 1 steht in den Startlöchern. Die Vorbereitung geht in die heiße Phase, in zwei Wochen schalten die Ampeln auf grün. Zuvor stehen wichtige Testfahrten in Bahrain auf dem Programm. Auch der Name Schumacher ist mittendrin. Mick Schumacher eifert seinem berühmten Vater Michael nach und startet in seine erste Saison in der Formel 1.

Formel 1: Mick Schumacher eröffnet Tests in Bahrain

Das vielfach diskutierte Design des neuen Rennwagens ist bereits seit einer Woche bekannt, kurz vor Beginn der Formel-1-Testfahrten in Bahrain enthüllte Haas durch seine Piloten Mick Schumacher und Nikita Mazepin nun als letztes Team den Boliden für die neue Saison. Um 10.03 Uhr (Ortszeit) eröffnete Schumacher dann die Tests aus Sicht des US-Rennstalls, nach der Mittagspause übernimmt der Russe Mazepin das Cockpit. Allen zehn Teams stehen drei Tage zum Testen zur Verfügung.

„Ich freue mich jetzt einfach, dass ich fahren kann. Es ist zwei Monate her“, sagte Schumacher vor der Jungfernfahrt im VF21 bei Sky. „Die Wärme in der Wüste tut uns gut. Ich freue mich, bin sehr motiviert“, so der 21-Jährige. Knapp neun Jahre nach dem Rücktritt seines Vaters, Rekordweltmeister Michael Schumacher, ist der berühmte Name zurück in der Königsklasse.

Formel 1: Mick Schumacher wird mit Hydraulikproblemen ausgebremst

Der VF21 ist eine dezente Weiterentwicklung des Vorjahreswagens, Änderungen wurden in erster Linie am Unterboden vorgenommen. Zudem hat Ferrari seinem Kundenteam einen überarbeiteten Motor zur Verfügung gestellt. Der Motor konnte erst kurz vor den Testfahrten zum ersten Mal angelassen werden. Die dafür nötigen Ingenieure aus Italien konnten wegen den Corona-Einreisebeschränkungen nicht in die Fabrik nach England reisen.

Nach seinen ersten sieben Runden auf dem Kurs in Sakhir, wo in zwei Wochen auch der erste Grand Prix stattfinden soll, musste Mick Schumacher sein Auto schon wieder in die Garage stellen. Es gab ein Problem mit der Hydraulik. Ein neues Getriebe muss eingebaut werden, was viel Zeit beansprucht. Im Verlauf des Vormittags wollte der Formel-2-Weltmeister aber auf jeden Fall nochmal auf die Strecke zurückkehren. (ck/sid)

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