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Mick Schumacher enttäuscht in der Formel 1 – Onkel Ralf schlägt Alarm: „Er hinkt hinterher“

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Von: Marius Epp

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Mick Schumacher fährt endlich ein Auto mit Potenzial - doch enttäuscht bislang auf ganzer Linie. Sein neuer Teamkollege fährt ihm buchstäblich davon.

Imola - Der Große Preis der Emilia-Romagna teilte die Formel 1 am Wochenende relativ deutlich in Sieger und Verlierer: Max Verstappen holte mit einem souveränen Sieg in der Fahrerwertung auf, Charles Leclerc ließ nach einem Fahrfehler Federn und wurde nur Sechster. Zu den Verlierern gehörte auch Mick Schumacher.

Der Schumi-Sohn kam erneut nicht an die Pace seines Teamkollegen Kevin Magnussen heran. Der Däne fuhr im dritten von vier Rennen in die Punkte, während Schumacher noch immer auf seinen ersten Zähler in der Formel 1 wartet. Wie schon an den letzten Wochenenden leistete sich der 23-Jährige in Imola Fahrfehler, die ihn von Startplatz zehn auf den enttäuschenden 17. Rang zurückwarfen.

Mick Schumacher
Geboren: 22. März 1999 (Alter 23 Jahre), Genolier, Schweiz
Team: Haas F1
Rennen in der Formel 1: 25
WM-Punkte: 0

Formel 1: Mick Schumacher nach enttäuschendem Saisonstart unter Druck - „Es nervt“

Langsam aber sicher erhöht sich der Druck. In seiner Rookie-Saison dominierte Mick seinen Teamkollegen Nikita Mazepin nach Belieben, jetzt fährt er hinter Magnussen her. Eine solche Situation kennt er noch nicht. Die allgemeine Erwartungshaltung hat sich ohnehin geändert, da der Haas deutlich konkurrenzfähiger ist als im vergangenen Jahr.

Mick Schumacher mit Rucksack.
Mick Schumacher liefert noch nicht die Ergebnisse, die er von sich selbst erwartet. © IMAGO/eu-images

Hinzu kommt ein wenig Pech, wie beim ersten Rennen der Saison, als ihn Esteban Ocon abräumte. „Ich denke, es ist auch eine Frage von fehlendem Glück. Es nervt, weil ich natürlich in den Punkten landen und mit den Top-Jungs kämpfen will“, hadert Schumacher.

Formel 1: Ralf Schumacher kritisiert Neffe Mick - „etwas hinterhergehinkt“

Sein Onkel Ralf analysierte besorgt: „Man muss fairerweise sagen, dass er die meiste Zeit der Performance von Magnussen etwas hinterhergehinkt ist.“ Es schwang auch vorsichtige Kritik mit: „Wenn du von einem Punkterang startest, zweimal die Kontrolle über das Auto verlierst und Vorletzter wirst, kann man nicht von einem guten Rennen sprechen.“ Mick will jetzt „auf gute Momente warten“. Die nächste Chance hat er Miami, wo die Formel 1 ab dem 6. Mai zum ersten Mal gastiert.

Auch Lewis Hamilton wird das Rennen von Imola wohl am liebsten vergessen. Jahrelang dominierte er die Königsklasse, am Sonntag wurde er von Rivale Max Verstappen überrundet. Während sein Teamkollege George Russell den „unfahrbaren“ Mercedes (Zitat Teamchef Wolff) auf den vierten Platz bugsierte, wurde Hamilton am Ende nur 14. (epp)

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