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Früher Rückschlag für Mercedes und Red Bull vor der Saison - Ein Rennstall reagiert sofort

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Von: Antonio José Riether

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Kurz vor den ersten Testfahrten hatten zwei prominent besetzte Formel-1-Rennställe offenbar Probleme beim Crashtest. Ein Team meldete sich daraufhin zu Wort.

Brackley - Letztes Jahr erfreuten sich Formel-1-Fans noch am spannenden Zweikampf zwischen Lewis Hamilton und Max Verstappen. Letzten Endes gewann der Niederländer den Weltmeistertitel für Red Bull, während Hamiltons Siegesserie im Mercedes endete. Nur wenige Wochen bevor es in Barcelona mit den ersten Testfahrten für die neue Saison losgeht, erlebten beide Teams offenbar jeweils einen Rückschlag.

Formel 1: Mercedes und Red Bull rasseln offenbar bei Crashtest durch - Hamilton-Team dementiert sofort

Einem Bericht des Portals motorsport.com zufolge sollen die beiden Spitzenteams der Königsklasse durch den offiziellen FIA-Crashtest gefallen sein. Somit würden beide Rennställe ihre Boliden noch einmal entsprechend anpassen müssen, um letztlich die Sicherheitskontrolle zu bestehen.

Das Team des deutschen Herstellers dementierte die Berichte über den nicht bestandenen Crashtest kurz nach Bekanntgabe der Meldung. Gegenüber dem Privatsender RTL gaben die Silberpfeile an, dass der neue W13 bereits am 13. Januar das neue Prüfsiegel erhalten habe und somit als tauglich eingestuft sei.

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Seitens des Red-Bull-Teams gab es hingegen noch keine Reaktion auf die beunruhigenden Berichte, große Sorgen scheint sich der Rennstall mit Sitz in Großbritannien ohnehin nicht zu machen. So zeigte sich Chefdesigner Adrian Newey bezüglich der Beseitigung der Probleme am RB18 bereits optimistisch. Er und sein Team machen sich demnach keine großen Gedanken um die anstehenden Testläufe in der Katalonischen Metropole.

Wie die Rennserie bereits vor längerer Zeit ankündigte, treten für die Teams seit 2022 neue Regularien in Kraft. Ab diesem Jahr gibt es dementsprechend weniger Spielraum für das Design der Boliden. So wurde bei jedem Boliden das Chassis verkleinert und die Aerodynamik neu überarbeitet. Ziel ist es, einen „engeren Wettkampf auf der Strecke zu sehen“, wie Formel-1-Sportdirektor Ross Brawn im Sommer bei der Präsentation des ersten Modells der neuen Generation erklärte. Darum versucht jedes Team nun, die Lücken im neu eingeführten Regelsystem auszunutzen.

Oberste Voraussetzung für die Teilnahme an der Formel 1 ist jedoch, dass die jeweiligen Teams die Crashtests vor der Saison bestehen. Mit ihnen wird sichergestellt, dass die hohen Sicherheitsstandards gewährleistet werden können. (ajr)

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