Mehr Rückenwind im Titelkampf

Formel 1: Verstappen zieht nächstes Ass im Titelkampf - Red Bull jetzt noch schneller?

Red-Bull-Pilot Max Verstappen nach dem Monaco-GP. Nun erhält der Niederländer Rückenwind im Kampf um die F1-WM
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Red-Bull-Pilot Max Verstappen nach dem Monaco-GP. Nun erhält der Niederländer Rückenwind im Kampf um die F1-WM.

Der Titelkampf der Formel 1 verspricht Spannung. Spitzenreiter Max Verstappen könnte beim Frankreich-GP sogar noch schneller sein. Die Boliden erhalten neue Motorenpower.

Le Castellet - Motoren sind in der Formel 1 sehr wichtig. Sie können sogar einen Titelkampf entscheiden. Vor allem, wenn das WM-Duell so eng ist wie zwischen den beiden PS-Protagonisten Max Verstappen und Lewis Hamilton in diesem Jahr. Letztlich ist es auch ein Fight zwischen Mercedes und Honda.

Paradox: Das Mercedes-Werksteam basiert auf dem früheren Werks-Rennstall von Honda. Während Mercedes die seit 2014 gültige Motorenformel (1,6-Liter-V6-Turbo-Hybridmotoren, ca. 1000 PS) über weite Teile dominierte, war Honda in den ersten Jahren der große Verlierer. Doch seit die Japaner Partner von Red Bull sind, trumpfen sie auf.

Formel 1 in Frankreich: Red Bull stattet Verstappen und Perez mit neuen Motoren aus

Nun legen sie beim Frankreich-GP am kommenden Wochenende nach: Für die beiden Bullen-Teams Red Bull und Alpha Tauri gibt es neue Motoren. Mercedes (und Ferrari) haben schon in Baku die frischen Aggregate gezückt. Nach seinem Sieg in Aserbaidschan hat auch Sergio Perez berechtigte Hoffnungen auf den Titel:

Neue Motoren bedeuten in der Regel mehr Leistung. Das hat zwei Gründe: Erstens können mit einem neuen Motor auch Weiterentwicklungen ans Triebwerk gebracht werden. Zweitens verlieren Aggregate mit zunehmender Laufleistung etwas an Spitzenleistung. Doch die Teams müssen die 23 Rennen mit drei Verbrennungsmotoren pro Auto überstehen, sonst gibt es Strafen. Red Bull hat den Motorwechsel daher hinausgezögert. Frankreich ist allerdings erst der siebte WM-Lauf der Formel 1. Die Teams müssen daher die alten Motoren möglichst noch in den Freitagstrainings verwenden. Denn bei 23 Rennen reichen drei Motoren sonst nicht.

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