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Red Bull Racing in der Formel 1: Geschichte, Erfolge und Fahrer

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Formel 1 - GP von Saudi-Arabien
Grand Prix von Saudi-Arabien. Max Verstappen vom Team Red Bull in Aktion © Hasan Bratic / dpa

Red Bull Racing stieg 2005 in die Formel 1 ein. Seitdem hat der Rennstall mehrere WM-Titel gewonnen. Vor allem Sebastian Vettel trug zum Erfolg bei.

Red Bull Racing zählte ab 2010 zu den erfolgreichsten Teams in der Formel 1 – und das, obwohl es den Rennstall erst seit 2005 gibt. Den ersten großen Erfolg feierte das Team im Jahr 2010, als Sebastian Vettel die Fahrerweltmeisterschaft gewann. Zugleich holte Red Bull Racing den Titel als bester Rennstall in der Konstrukteurswertung. In den Saisons 2011 bis 2013 gelang dem Rennstall drei weitere Male das Double aus Fahrer- und Konstrukteurs-WM.

Nach einer Durststrecke von acht Jahren gewann Max Verstappen im Jahr 2021 die fünfte Fahrerweltmeisterschaft für Red Bull. Hinter Ferrari, McLaren, Mercedes, Williams und Lotus liegt Red Bull sowohl bei den Fahrer- als auch bei den Konstrukteurstiteln auf Platz sechs in der ewigen Rangliste der Formel 1. Bis Ende 2021 startete der Rennstall bei 325 Rennen und gewann 73 davon. In 17 Rennen kamen sogar zwei Fahrer von Red Bull an erster und zweiter Position ins Ziel. 64 Pole Positions erreichte das Formel-1-Team in seiner Geschichte, 70 Mal fuhr ein Fahrer des Rennstalls die schnellste Runde bei einem Grand Prix.

Die Geschichte des Rennstalls Red Bull Racing

Bereits seit 1995 ist der österreichische Getränkehersteller Red Bull in der Formel 1 engagiert. Zu Beginn war er Sponsor des Formel-1-Teams Sauber, später sein Mehrheitseigner. Die Zusammenarbeit wurde jedoch bis 2004 komplett beendet. Zur Saison 2005 übernahm Red Bull den Rennstall Jaguar Racing, ebenso dessen Standort im englischen Milton Keynes. Allerdings gibt es im Hangar-7 am Flughafen Salzburg ein Red Bull Racing Museum, zudem gilt der Österreichring in Spielberg als Heimstrecke des Rennstalls.

In der ersten Formel-1-Saison 2005 fuhren die Boliden von Red Bull Racing mit Motoren von Cosworth – ebenso, wie es zuvor Jaguar Racing getan hatte. 2006 wechselte man zu Ferrari-Motoren, 2007 zu Renault. Die Partnerschaft mit den Franzosen hatte bis 2018 Bestand, seitdem rüstet Red Bull seine Fahrzeuge mit Motoren von Honda aus. Von 2018 bis 2020 war Aston Martin Titelsponsor des Rennstalls. Red Bull verfügt über die schnellste Pit Crew in der Formel 1. Beim Großen Preis von Brasilien im November 2019 stellte sie einen Rekord auf, als sie den Wechsel aller vier Reifen am Boliden von Max Verstappen in 1,82 Sekunden schaffte.

Rennstall Red Bull Racing: Alle Fahrer

Das erste Fahrer-Duo von Red Bull Racing in der Formel 1 bestand aus David Coulthart und Christian Klien. Ursprünglich war es der Plan, dass sich Klien und Vitantonio Liuzzi in der Saison 2005 im zweiten Cockpit abwechseln. Allerdings absolvierte Liuzzi lediglich vier Rennen. In der Saison 2006 waren Coulthart und Klien erneut die Stammfahrer, Letzterer wurde jedoch in den letzten drei Rennen der Saison durch Robert Doornbos ersetzt.

2007 und 2008 war Mark Webber der Mann neben Coulthart. In der Saison 2009 bekam Sebastian Vettel das Cockpit neben Webber. Das Duo Vettel/Webber blieb dem Rennstall bis 2013 erhalten, dann verließ Webber das Formel-1-Team. Vettels neuer Partner wurde Daniel Ricciardo, der bis 2018 bei Red Bull Racing blieb. 2015 und 2016 war Daniil Kwjat der Nachfolger von Vettel, nach vier Rennen in der Saison 2016 wurde er durch Max Verstappen ersetzt. Dessen Partner ist seit Anfang 2021 Sergio Pérez. Diese Fahrer gewannen bislang für Red Bull Racing Rennen:

Von Alexander Kords

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