Kuriose Szene beim Interview

Sebastian Vettel mit Sichtproblemen? Nach Chaos-Training nimmt ihn sogar sein Team aufs Korn

Sebastian Vettel musste sich einen Spaß seines Teams gefallen lassen.
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Sebastian Vettel musste sich einen Spaß seines Teams gefallen lassen.

Zu Beginn des Rennwochenendes in Monaco musste sich Vettel eine Spitze von seinem Team gefallen lassen, nachdem er mit einem ungewohnten Problem zu kämpfen hatte.

Monaco - Beim freien Training zum Großen Preis von Monaco am Donnerstag fuhr Sebastian Vettel der Spitzengruppe wieder nur hinterher. Doch immerhin verbesserte sich der Heppenheimer etwas und landete vor seinem Teamkollegen Lance Stroll auf Rang zehn, und das trotz kleinerer Widrigkeiten. Sein Team überreichte Vettel zum Start des Rennwochenendes im Fürstentum noch ein kurioses Präsent.

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Der Aston-Martin-Pilot klagte während des Trainings mehrmals über eine eingeschränkte Sicht. „Ich habe irgendwas im Auge“, meldete Vettel mehrfach über Funk an seine Box. „Ich hatte irgendwas im Auge, habe eine ganze Runde lang blinzeln müssen. Es hat getränt, entweder weil ich so emotional war, oder irgendwas anderes. Nicht ideal auf einer Strecke“, meinte Vettel - und holte im Interview nach dem Training plötzlich eine Augenklappe hervor.

Diese setzte er sich daraufhin auf und erläuterte: „Das Team war so nett und hat mir das hier gebastelt“. Seine Kollegen hatten ihm doch tatsächlich in Anlehnung an das kuriose Vorkommnis eine Augenklappe verpasst. Den kleinen Seitenhieb nahm der 33-Jährige mit einer gesunden Portion Selbstironie an und machte auch noch eine schräge Ankündigung. „Ich werde sie behalten, sie wird mich für den Rest des Wochenendes schützen“, meinte Vettel.

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Die Laune innerhalb des Teams scheint trotz der mäßigen Ergebnisse des vierfachen Weltmeisters gut zu sein, mit einer guten Leistung in Monaco könnten Vettel und Stroll diese noch weiter heben. Doch die Konkurrenz zeigte sich hellwach. Zwar gewann Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton das interne Duell der WM-Favoriten gegen Herausforderer Max Verstappen. Doch die beiden Führenden der Fahrerwertung wurden überraschend von Lokalmatador Charles Leclerc und Carlos Sainz geschlagen.

Bei der Pressekonferenz am Mittwoch zeigte sich Vettel noch zurückhaltend und verzichtete darauf, Hamilton-Verfolger Verstappen Tipps zu geben. Angesichts des vierten Platzes des Niederländers im Training könnte ihm der zweifache Monaco-Sieger womöglich sogar gefährlich werden. Bereits 2011 und 2017 triumphierte er für Ferrari und Red Bull beim Kultrennen an der Côte d‘Azur. (ajr)

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