Erneute Scuderia-Blamage in Spa

Formel 1: Erneutes Desaster - Sebastian Vettel schießt heftig gegen Ferrari

Formel 1: Drama um Vettel - Drastische Wortwahl von Leclerc: „Ich war ein ...“
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Bedient: Die Ferrari-Piloten Sebastian Vettel (l.) und Charles Leclerc enttäuschten erneut.

Das siebte Rennen der laufenden Formel-1-Saison verlief für die Scuderia Ferrari erneut alles andere als gut, diesmal setzte es für Vettel und Leclerc einen echten Tiefpunkt.

  • Beim Großen Preis von Belgien enttäuschten die Ferrari-Piloten Sebastian Vettel und Charles Leclerc erneut.
  • Vettel suchte anschließend nach Erklärungen für seinen 13. Platz in Spa.
  • Vor dem Ferrari-Heim-Rennen im italienischen Monza senkte er die Erwartungshaltung.

Spa-Francorchamps - Nach dem schlechten Abschneiden der beiden Ferrari-Piloten Sebastian Vettel und Charles Leclerc bei den vergangenen Formel-1-Rennen sollte beim Großen Preis von Belgien alles anders werden. Doch bereits in der Qualifikation kamen die Defizite des Rennstalls zum Vorschein, beim Rennen am Sonntag spielte es sich ähnlich ab. Doch wie werden sich die Ferrari-Piloten beim „Heimspiel“ des italienischen Traditions-Konstrukteurs kommende Woche in Monza präsentieren?

Sebastian Vettel: Ferrari-Pilot kritisiert Auto - „Stärken haben wir gerade kaum“

Dem Heppenheimer bleibt in der laufenden Formel-1-Saison nichts erspart. Beim letzten Quali-Durchgang am Samstag landete er auf einem für den viermaligen Weltmeister historisch schlechten 14. Rang. Das Aus vor dem Rennen hatte er noch abwenden können, doch konnte er Tags darauf keine Antwort auf sein schlechtes Ergebnis aus dem Qualifying geben - im Gegenteil.

Nach seinem enttäuschenden 13. Platz in Spa stellte sich Vettel den Mikrofonen. „Es gab heute viele Erkenntnisse“, so Vettel gegenüber Sky, „aber keine positiven. Stärken haben wir gerade kaum, und hier wurden alle unsere Schwächen offen gelegt.“ Das Auto sei „schwierig zu fahren“ haderte er erneut bei RTL, bei Sky versicherte er, „das Beste aus unserem Auto herauszuholen“.

Sebastian Vettel: Deutscher Fahrer hadert mit eigener Leistung - „Ergebnis ist verdient“

Doch liegt es nur am Auto? Die Bemühungen im Vorfeld seien „trotzdem gleich“, sagte Vettel, „aber momentan gibt es dafür keinen Lohn.“ Der Ferrari-Pilot, dessen Vertrag zum Jahresende endet und nicht verlängert wurde, ging hart mit der eigenen Leistung ins Gericht. „Unterm Strich war das heute nicht das Gelbe vom Ei - auch das ganze Wochenende nicht“, so der ehemalige Superstar der Formel 1 selbstkritisch gegenüber dem österreichischen Sender ORF. „Das Ergebnis ist verdient, denn wir waren nicht schnell genug - weder gestern noch heute“, lautete die ernüchternde Analyse des 33-Jährigen, dessen Zukunft noch offen ist.

Vettel und Ferrari enttäuscht: Wenig Hoffnung für nächste Rennen - „Keine Wunder erwarten“

Die beiden Ferrari-Fahrer hätten sich in Spa „sehr schwergetan“, es gäbe laut Vettel „ein paar Ansätze, es wird aber nicht leicht, das Ganze über Nacht zu ändern.“ Laut dem Ex-Weltmeister war Ferrari diesmal jedoch „schlechter als die Rennen zuvor“. Man dürfe nun „keine Wunder erwarten“, wie der Noch-Ferrari-Pilot am Sky-Mikrofon meinte. Die Horror-Tour der Scuderia setzt sich wohl unaufhaltsam fort. (ajr)

Derweil sorg ein früherer Formel-1-Gigant für ein Desaster in Italien. Sein Nobelclub avanciert zum Corona-Infektionsherd.

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