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Sebastian Vettel hat ein neues Team für die nächste Saison gefunden. Seine Zukunft in der Formel 1 ist damit gesichert.
- Sebastian Vettel wird Ferrari am Saisonende verlassen.
- Der viermalige Weltmeister hat ein neues Team in der Formel 1 gefunden.
- Er unterschreibt bei Aston Martin.
Update vom 10. September, 9.25 Uhr: Auf einmal ging es ganz schnell! Sebastian Vettel wird der Formel 1 erhalten bleiben. Er unterschreibt bei Aston Martin. Das bestätigte das Team, das bislang noch unter dem Namen Racing Point startet, am Donnerstag im Vorfeld des Rennens im italienischen Mugello.
Erst am Mittwoch hatte der Mexikaner Sergio Perez seinen Abschied vom Rennstall bekanntgegeben. Vettel übernimmt nun sein Cockpit. Vettel sagte zum Wechsel: „Es ist ein neues Abenteuer für mich mit einem wahrhaft legendären Autobauer. Ich trage noch so viel Liebe für die Formel 1 in mir, und meine einzige Motivation ist es, an der Spitze des Feldes zu fahren.“
CONFIRMED: Four-time @F1 World Champion Sebastian Vettel signs up for 2021 and beyond 🖋️
— BWT Racing Point F1 Team (@RacingPointF1) September 10, 2020
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Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer ist glücklich über den Coup. „Ich kann mir keinen besseren Fahrer vorstellen, der uns auf dem Weg in diese neue Ära helfen könnte. An einem Samstag- oder Sonntagnachmittag ist Sebastian einer der Besten auf der Welt. Er wird eine entscheidende Rolle spielen, das Team auf das nächste Level zu heben.“
Formel 1: Sebastian Vettel wechselt zu Aston Martin - und soll Gesicht des Teams werden
Der Wechsel zu Aston Martin hatte sich bereits angedeutet. Vettel war mehrmals mit Teamchef Szafnauer gesichtet worden, einmal fuhr er sogar in dessen Auto mit. Vettel soll Gesicht und Botschafter für Aston Martin werden.
In dieser Saison erlebt er bisher den blanken Horror mit Ferrari, fährt von einem Desaster ins nächste. In Monza versagten die Bremsen seines Wagens, er musste das Rennen aufgeben. Auch für das kommende Wochenende in Mugello gibt es kaum Hoffnung auf Besserung. Der Heppenheimer kann die verbleibenden neun Rennen nun aber entspannt und ohne Druck angehen.
Formel 1: Sebastian Vettel vor Unterschrift bei Racing Point
Erstmeldung vom 9. September: Mugello - Sebastian Vettel wird Ferrari am Saisonende verlassen. Der Heppenheimer wurde mit mehreren Teams in Verbindung gebracht. Die heißeste Spur führte zum Team Racing Point. Der Rennstall des Milliardärs Lawrence Stroll geht in der nächsten Saison unter dem Namen Aston Martin an den Start.
Bei Racing Point fahren in dieser Saison die Piloten Sergio Perez und Lance Stroll, der Sohn des Besitzers des Teams. Beide haben noch einen Vertrag für die nächste Saison. Perez musste zwischenzeitlich aufgrund eines positiven Corona-Befunds von dem Deutschen Nico Hülkenberg vertreten werden. Stroll ließ beim letzten Rennen in Monza mit seinem dritten Platz aufhorchen.
Formel-1-Hammer: Perez verlässt Racing Point
Jetzt könnte der Weg für Sebastian Vettel zu Aston Martin frei sein. Sergio Perez veröffentlichte auf seinem Twitter-Account einen Abschiedsbrief und wird das Team nach sieben gemeinsamen Jahren verlassen. „Es tut schon ein bisschen weh, weil ich in sehr schwierigen Zeiten auf das Team gesetzt habe. Wir haben gemeinsam große Hindernisse überwunden und ich bin sehr stolz darauf, dass wir die Jobs von etlichen meiner Teamkollegen gerettet haben“, blickte Perez zurück.
Tengo algo que anunciarles...
— Sergio Pérez (@SChecoPerez) September 9, 2020
¡Gracias por su apoyo todo este tiempo!
I have something to announce to you...
Thank you for your support all these years!#NeverGiveUp pic.twitter.com/4qN9U6Cg1L
Damit erinnert der Mexikaner an die letzten Atemzüge von Force India, als er das Team vor der Schließung rettete. Er habe keinen Plan B und seine Zukunft in der Formel-1 hänge davon ab, dass er ein neues motivierendes Projekt finde. Auch Racing Point bestätigte die Trennung von Perez zum Jahresende. „Er ist einer der komplettesten Fahrer im Feld. Wir hatten zusammen einige fantastische Momente“, so Teamchef Otmar Szafnauer.
Formel 1: Sebastian Vettel steht bei Aston Martin in den Startlöchern
Perez‘ Nachfolger im kommenden Jahr bei Aston Martin könnte nun Sebastian Vettel werden. Der Heppenheimer war erst kürzlich mit Racing-Point-Chef Otmar Szafnauer im engen Austausch gesehen worden. Die Gazzetta dello Sport will bereits Vertragsdetails erfahren haben: Demnach soll Vettel einen Dreijahres-Vertrag unterschreiben und rund 15 Millionen pro Jahr verdienen. Zudem will man Vettel als Markenbotschafter engagieren - der deutsche Automarkt ist für Aston Martin enorm wichtig.
Damit könnte Vettel schon bald wieder ein neues Team gefunden haben, obwohl ein Motorsport-Experte in einem Offenen Brief seinen Rücktritt forderte.
Unterdessen könnte Mick Schumacher, Sohn des siebenmaligen Weltmeisters Michael Schumacher in den Ferrari steigen.
Rubriklistenbild: © picture alliance/Luca Bruno/AP/dpa