Aston-Martin-Pilot vor fünftem Rennen

Galgenhumor in Monaco: Sebastian Vettel verzichtet vor Rennwochenende lieber auf Ratschläge

Sebastian Vettel hofft in Monaco auf eine Trendwende.
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Sebastian Vettel fährt in Monaco sein viertes Rennen für Aston Martin.

Vor seinem fünften Rennen für Aston Martin zeigte sich Sebastian Vettel zurückhaltend, dabei feierte der Formel-1-Pilot bereits Erfolge im Fürstentum.

Monaco - Mit einer Mischung aus Humor und bitterem Realismus sprach Sebastian Vettel vor dem Rennwochenende in Monaco über die anstehende Herausforderung. Der Aston-Martin-Pilot, der in diesem Jahr noch nicht über Platz 13 hinaus kam, vermied es bei der Pressekonferenz am Mittwoch sogar, einem Fahrer aus der Spitzengruppe Tipps zu geben.

Formel 1: Vettel verzichtet auf Tipps für Hamilton-Verfolger - „Da gebe ich besser keinen Rat“

Zweimal Rang 15, zweimal Rang 13 - die Ausbeute des Heppenheimers ist auch in diesem Jahr alles andere als optimal. Doch Vettel kennt die kommende Strecke, was von angesichts der Eigenarten des Circuit de Monaco Vorteil sein könnte. „Es ist eine tolle Strecke. Die besondere Herausforderung ist, dass sie keinen Raum für Fehler lässt“, meinte Vettel bei der Presserunde der Piloten. „Es ist fantastisch, hier zu gewinnen, es kann aber auch enorm langweilig sein, wenn du im Verkehr stecken bleibst.“

Letzteres könnte dem einstigen vierfachen Serien-Weltmeister nun selbst widerfahren, in den letzten Rennen wurde er stets abgehängt. Darum sah sich der 33-Jährige wohl auch nicht in der Position, um Max Verstappen entscheidende Tipps im Titelkampf zu geben. Der Niederländer scheint es in diesem Jahr mit Lewis Hamilton aufnehmen zu wollen und holte bereits einen Grand Prix und drei zweite Plätze. „Lewis hat mich ja geschlagen, da gebe ich besser keinen Rat“, übt sich Vettel in Zurückhaltung. „Ich war ja eher weit weg“, fügte er mit Blick auf seine bisherigen Leistungen gut gelaunt hinzu.

Formel 1: Vettel mit neuen Teilen in Monaco - er gewann bereits zweimal im Fürstentum

Ob die Laune beim Hessen auch übers Wochenende hält, wird sich nach dem folgenden Trainings im Fürstentum zeigen. Für das Rennen wird sein Wagen wieder neue Teile bekommen, in die Details ging Vettel allerdings nicht. „Wo wir sind, hätten wir gern mehr. Wir machen hier einen kleinen Schritt“, meinte er optimistisch.

Eine Überraschung scheint zwar ausgeschlossen, doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Vettel wird sich an seine beiden Siege an der Mittelmeerküste erinnern, in den Jahren 2011 und 2017 gewann er das Kultrennen für Red Bull und Ferrari. (ajr)

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