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Vettel bangt um engen Vertrauten: Aston-Martin-Teamchef dementiert Wechselgerüchte

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Von: Christoph Klaucke

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Sebastian Vettel bangt bei Aston Martin um den Verbleib seines Teamchefs.
Sebastian Vettel bangt bei Aston Martin um den Verbleib seines Teamchefs. © HOCH ZWEI/Imago

Sebastian Vettel war vor der Saison auch wegen Otmar Szafnauer zu Aston Martin gewechselt. Jetzt könnte der Teamchef innerhalb der Formel 1 den Rennstall wechseln.

Sao Paulo - Sebastian Vettel bangt bei Aston Martin um seinen Freund und Boss Otmar Szafnauer. Der Teamchef steht mehreren Medienberichten zufolge vor einem Wechsel innerhalb der Formel 1. Den US-Amerikaner mit rumänischen Wurzeln soll es zum Konkurrenz-Team Alpine ziehen.

Inhalt der Medienberichte war, dass Szafnauer bei Alpine, wie das Formel-1-Team von Renault seit dieser Saison heißt, den Italiener Davide Brivio ablösen könnte, der vor einer Rückkehr in die MotoGP stehen soll. Vettel und Szafnauer haben zu den Spekulationen nun Stellung genommen.

Formel 1: Vettel-Vertrauter vor Wechsel? Aston-Martin-Teamchef Szafnauer dementiert Gerüchte

Szafnauer trat den Wechselgerüchten entschieden entgegen. Die Inhalte seien „Gerüchte“ und „spekulative Mutmaßungen“, schrieb der 57-Jährige bei Instagram. Er habe die Berichte eigentlich gar nicht kommentieren wollen, führte Szafnauer aus, doch „die Gerüchte wurden nun auf gewissen Websites sensationalisiert und haben eine Spirale der Missinformation geschaffen, sodass ich proaktiv die Entscheidung getroffen habe, hiermit zu erklären, dass die Gerüchte reine Medien-Spekulation sind und auf keinerlei Fakten basieren.“

Er war entscheidend.

Sebastian Vettel über Szafnauers Einfluss auf seinen Wechsel zu Aston Martin

„Ich weiß nicht, was passiert“, sagte Vettel in São Paulo, wo an diesem Wochenende der Große Preis von Brasilien stattfindet. Nicht zuletzt wegen Szafnauer hatte der viermalige Weltmeister die Herausforderung Aston Martin angenommen. Er komme mit Szafnauer „super zurecht“, beteuerte der Heppenheimer: „Ich habe eine sehr enge Beziehung zu ihm, solange ich zurückdenken kann. Er war auch entscheidend, den Kontakt herzustellen und die ersten Gespräche zu führen.“

Formel 1: Aston Martin läuft seinen eigenen Ansprüchen hinterher

Aston Martin, das mit Vettel mittelfristig um Siege und auch die Weltmeisterschaft fahren will, läuft in der ersten Saison den eigenen Ansprüchen hinterher. Vor dem viertletzten Saisonrennen am Sonntag auf dem Kurs von Interlagos (18 Uhr, bei tz.de im Live-Ticker) belegt Aston Martin allerdings lediglich Rang sieben in der Konstrukteurswertung.

Im Verlauf der Saison hatte Teameigentümer Lawrence Stroll, Vater von Vettels Stallkollegen Lance Stroll, Top-Mitarbeiter von anderen Rennställen abgeworben. Ende September holte Aston Martin den früheren McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh an Bord, dem Szafnauer nun unterstellt ist. Das letzte Wort in dieser Angelegenheit dürfte also noch nicht gesprochen sein. Szafnauer ist für die Teamchef-Pressekonferenz am Freitag um 18 Uhr nominiert und wird erneut zu seiner Zukunft Stellung beziehen müssen. (ck/sid)

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