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Formel 1: Grand Prix von Singapur - Marina Bay Street Circuit 

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Das Ferrari-Team beim Grand Prix von Singapur.
Das Ferrari-Team beim Grand Prix von Singapur. © Eric To / dpa

Der Marina Bay Street Circuit liegt in Singapur und ist eine temporäre Rennstrecke in der Stadt. Für die Formel 1 werden jährlich Straßen gesperrt.

Der Marina Bay Street Circuit in Singapur ist eine temporäre Rennstrecke, die seit dem Jahr 2008 für Wettbewerbe der Formel 1 als Veranstaltungsort dient. Der Stadtkurs befindet sich im Hafengebiet der Stadt in der Marina Bay. Die Nähe zum Wasser erinnert an den Monaco-GP, die ebenfalls als F1-Kurs genutzt wird. Auf dem Marina Bay Street Circuit wurde das erste Nachtrennen in der Formel 1 ausgetragen: Sowohl das Training als auch die Qualifikation und sogar das Rennen selbst wird beim Grand Prix von Singapur bei künstlichem Licht absolviert.

Die Durchführung des Rennens um den Großen Preis von Singapur zur örtlichen Nachtzeit soll dazu beitragen, dass Zuschauer aus dem europäischen Raum dem Rennen vor dem Fernseher trotz der unterschiedlichen Zeitzonen beiwohnen können. Die offizielle Eröffnung des Stadtkurses fand im August 2008 statt. Einen knappen Monat später, am 28. September, wurde das erste Formel-1-Rennen auf dem Marina Bay Street Circuit veranstaltet. Die Rennstrecke wird ausschließlich für die Königsklasse des Motorsports genutzt und führt zu einem Großteil über öffentliche Straßen im Hafengebiet Singapurs.

Das ist der Marina Bay Street Circuit in Singapur

Der Marina Bay Street Circuit in Singapur ist kein typischer Stadtkurs, auch wenn er als solcher bezeichnet wird. Er verläuft gegen den Uhrzeigersinn und verfügt über mehrere 90-Grad-Kurven, die ein Abbremsen erforderlich machen. Dazu kommen aber auch einige Hochgeschwindigkeitskurven, bei denen die Fahrzeuge auf bis zu 300 Kilometer pro Stunde beschleunigen. Aus diesem Grund gilt der Marina Bay Street Circuit als schnellster Stadtkurs in der Formel 1.

Insgesamt ist die Rennstrecke 5,063 Kilometer lang und beinhaltet 26 Kurven. Gleichzeitig ist die Strecke sehr breit gehalten, was zu einer erhöhten Sicherheit trotz der hohen Geschwindigkeiten beiträgt: Die engste Stelle des Kurses ist zehn Meter breit, was im Vergleich der breitesten Stelle der Strecke von Monaco entspricht.

Seit seiner Eröffnung im Jahr 2008 hat der Marina Bay Street Circuit bereits einige Umbauten erfahren. Insbesondere der „Singapore Sling“, bei dem es zu mehreren Unfällen kam, da Fahrzeuge aufgrund der hohen Geschwindigkeiten vom Asphalt abhoben, wurde in diesem Zuge entschärft. Weitere Umbaumaßnahmen sollten zu einer Verbesserung der Rundenzeiten beitragen und zusätzliche Überholmöglichkeiten während des Rennens kreieren.

Fakten, Statistiken und Rekorde zum Marina Bay Street Circuit in Singapur

Seit seiner Eröffnung im Jahr 2008 dient der Marina Bay Street Circuit in Singapur als Rennstrecke für den Grand Prix von Singapur in der Formel 1. Der Wettbewerb findet jedes Jahr im September statt. Die Piloten absolvieren dabei jeweils 61 Runden auf dem Stadtkurs, obwohl es auch bereits Ausnahmen mit nur 59 Runden gab. Die durchschnittliche Geschwindigkeit auf der Strecke liegt in etwa bei 156 Kilometern pro Stunde. Zu den Formel-1-Fahrern, die auf dem Marina Bay Street Circuit Erfolge feiern konnten, gehören:

Rekordsieger auf dem Marina Bay Street Circuit ist Sebastian Vettel mit insgesamt fünf Siegen gewann er mehr Rennen als jeder andere Pilot. Die meisten Gewinner auf dem Stadtkurs in Singapur verwendeten Reifen des Herstellers Pirelli. In den Jahren 2020 und 2021 musste der Große Preis von Singapur wegen der vorherrschenden Covid-19-Pandemie ersatzlos abgesagt werden.

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