Beim ersten Grand Prix in Bahrain

Formel 1: Dank Vettel und Schumacher - TV-Hammer bei Sky

Sebastian Vettel und Mick Schumacher unterhalten sich
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Sebastian Vettel und Mick Schumacher lieferten einen überschaubaren F1-Auftakt bei Grand Prix Bahrain.

Die Formel 1 fasziniert - und in dieser Saison sogar noch mehr. Auch dank Mick Schumacher. Sky erzielte beim Saisonauftakt in Bahrain einen Reichweiten-Rekord.

Unterföhring - Fast 30 Jahre war es für die Fans der Formel 1 fast schon ein Ritual, am Sonntag nach dem Mittagessen um 14 Uhr RTL einzuschalten und die Motorsport-Königsklasse zu bewundern. Der erste WM-Titel von Michael Schumacher, die spektakulären Regenrennen in Spa-Francorchamps oder der sensationelle, weil unerwartete Triumph von Nico Rosberg - all das konnte der F1-Fan im Free-TV verfolgen.

Bis zu dieser Saison! Denn nun überträgt Sky die Formel 1 exklusiv, weil sich RTL aus dem Wettbieten um die Übertragungsrechte verabschiedet hatte. Daher kann man in diesem Jahr 19 der 23 Rennen lediglich im Pay-TV sehen.

Formel 1: Quoten-Hammer für Sky! „Großartiger Start“ trotz Vettel-Debakel

Für Sky scheint sich das auszuzahlen, denn: Den Saisonauftakt in Bahrain am vergangenen Sonntag, den Weltmeister Lewis Hamilton gewann, verfolgten laut Sky 1,22 Millionen Menschen, was eine Steigerung von 81 Prozent im Vergleich zur bisherigen Bestmarke ist. Im Vergleich zu RTL ist das zwar immer noch wenig, hatte der Kölner Sender doch im Durchschnitt 3,99 Millionen TV-Zuschauer bei einem F1-Rennen. Dennoch: Formel 1 begeistert.

Im Vergleich: Auf Sky schauten in der vergangenen Saison im Schnitt 550.000 einen Grand Prix. „Der erfolgreiche Auftakt macht deutlich, welch enormes Potenzial in der Formel 1 steckt“, sagt Sky-Sportchef Charly Classen und spricht von einem „großartigen Start“.

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Für die Nicht-Sky-Kunden gibt es immerhin ein kleines Trostpflaster: RTL überträgt vier Rennen im Free-TV. Wer aber alle 23 Grand Prix verfolgen möchte, der benötigt dann doch ein Sky-Abo. Nach dem eher durchwachsenen Saisonauftakt der beiden deutschen Piloten kann man sich das vielleicht noch zwei Mal überlegen.

Sebastian Vettel kam bei seiner Premiere im Aston Martin als 15. ins Ziel. Mick Schumacher, Sohn der F1-Legende Michael Schumacher, wurde bei seinem Debüt in der Königsklasse 16.. Sportlich gibt es also noch ordentlich Steigerungspotenzial. (smk)

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