Zweites Rennen der Saison 2018

Formel 1: So endete der Großen Preis von Bahrain 

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Lewis Hamilton (hinten) wird Sebastian Vettel auch in Bahrain jagen.

Nach Vettels Auftaktsieg in Australien, wollte Hamilton zurückschlagen - doch daraus wurde nichts. So endete der Große Preis von Bahrain.

Update vom 13. April: Die Formel 1 ist zu Gast in China. Das Rennen können Sie live im TV und im Live-Stream verfolgen.

Update

Ein dramatischer Zwischenfall an der Ferrari-Box hat den Großen Preis von Bahrain überschattet. Kimi Räikkönen brachte beim Losfahren ein Teammitglied zur Fall. Das Rennen gewann Sebastian Vettel.

Sakhir - Ein Rennen ist die Formel-1-Saison 2018 erst alt und schon haben wir die erste kleine Überraschung. Trotz großer Dominanz über das gesamte Rennwochenende, schlug Sebastian Vettel Weltmeister Lewis Hamilton in Australien ein Schnippchen.

Im Qualifying war der Brite noch knapp sieben Zehntel schneller als der Heppenheimer. Im Rennen wurde Mercedes-Pilot Hamilton aber ein sogenanntes Virtual Safety Car zum Verhängnis. Alle Fahrer mussten wegen der Bergung des havarierten Autos von Romain Grosjean ihre Geschwindigkeit verringern, was Vettel zum Boxenstopp nutzte. Hamilton, der zuvor schon neue Reifen bekommen hatte, blieb nach diesem Wechsel nur Platz zwei. Auch eine Aufholjagd nach der erneuten Rennfreigabe nutzte dem Engländer nichts mehr und er beendete den Großen Preis von Australien auf Rang zwei hinter Sebastian Vettel.

Großer Preis von Bahrain: Noch nie beide auf dem Podest

Nun geht es für den Formel-1-Zirkus zum zweiten von 21 Rennen nach Bahrain, wo beide WM-Favoriten schon gewonnen haben. Fünf der letzten sechs Rennen im Wüstenstaat gewannen Vettel und Hamilton. Lediglich der zurückgetretene Nico Rosberg konnte 2016 in die Phalanx der beiden einbrechen.

Zusammen standen der Mercedes-Fahrer und der Ferrari-Pilot in Bahrain aber noch nie auf dem Treppchen. Wenn einer Rosenwasser vergoss (auf Sekt wird dort aus Rücksicht auf islamische Traditionen verzichtet), musste der andere die Siegerehrung als Zuschauer verfolgen.

Ein kritischer Faktor beim Großen Preis von Bahrain wird auch 2018 wieder der Standort der Strecke in der Wüste sein. Die drückende Hitze sowie Sand- und Staubpartikel im Getriebe und weiteren Bauteilen werden Autos und Fahrer bis zum Äußersten fordern.

Wer fährt in der Wüste von Sakhir allen anderen davon und holt sich den Sieg im zweiten Formel-1-Rennen 2018? Wir haben für Sie zusammengefasst, wo und wie Sie den Großen Preis von Bahrain heute live im TV und im Live-Stream sehen können.

Großer Preis von Bahrain 2018: Formel 1 heute live im Free-TV bei RTL

Wie gewohnt bietet RTL fast alle wichtigen Übertragungen rund um die Formel 1 im Free-TV an. Dabei wird der Kölner Sender von n-tv (Sender gehört zur RTL-Gruppe, Anm. d. Red.) unterstützt, der die Trainings am Freitag zeigen.

RTL beginnt am Samstag, den 7. April, um 16 Uhr mit den Highlights des letzten Freien Trainings auf dem Bahrain International Circuit. Um 16.45 Uhr startet dann die Übertragung der Vorberichte zum Qualifying, das um 17 Uhr beginnt. Moderieren wird wie gewohnt Florian König, der aber seit dieser Saison nicht mehr Niki Lauda an seiner Seite hat. Der Österreicher gab am Ende der letzten Formel-1-Saison überraschend seinen Rücktritt bekannt. Stattdessen wird Timo Glock dem Moderator mit ihrer Expertise zur Seite stehen. Nico Rosberg ist erst wieder beim Grand Prix von China im Einsatz.

Am Sonntag, den 8. April, startet RTL den Countdown zum Rennen um 16.15 Uhr. Um 17.10 erlöschen dann die Startampeln und die Fahrer heizen insgesamt 57-Mal um die Strecke. Das Rennen wird wie gewohnt von den beiden Kult-Kommentatoren Christian Danner und Heiko Waßer begleitet.

Im Anschluss an diese Übertragung zeigt RTL noch die Siegerehrung sowie die Highlights des Großen Preises von Bahrain. Um ca 19.15 Uhr endet dann die sonntägliche Coverage der Formel 1 in Bahrain.

Großer Preis von Bahrain 2018: Formel 1 heute im Live-Stream von RTL

Das TV-Programm von RTL können Sie heute nicht nur im Fernsehen, sondern ebenfalls über das Online-Streamingportal TV Now verfolgen. Dort hat der Kölner Sender auch einen Live-Stream zum Großen Preis von Bahrain im Angebot. Allerdings ist die Nutzung dieses Dienstes bzw. von TV Now Plus kostenpflichtig. Wer die Formel 1 im Live-Stream schauen will, benötigt ein TV-Now-Plus-Abonnement, das 2,99 Euro monatlich kostet. Nach Abschluss steht Ihnen aber das gesamte Programm aller Sender der RTL-Gruppe, zu der auch Vox, RTL II, RTL Nitro und n-tv gehören, zur Verfügung. Es gibt außerdem die Möglichkeit TV Now Plus 30 Tage kostenlos zu testen.

Wer TV Now auf mobilen Endgeräten wie Tablet oder Smartphone nutzen möchte, kann die TV-Now-Plus-App mutzen. Diese ist für ios-Nutzer im iTunes Store sowie für Android-User im Google Play Store erhältlich.

Wichtig: Live-Streams sind echte Datenfresser. Achten Sie beim Streamen auch heute wieder auf eine stabile WLAN-Verbindung. Andernfalls könnte das Kontingent Ihres Mobilfunkvertrags sehr schnell aufgebraucht sein. Sie müssen dann für den Rest des Monats mit gedrosselter Geschwindigkeit im Internet surfen. Im schlimmsten Fall könnten sogar weitere Kosten entstehen.

Großer Preis von Bahrain 2018: Formel 1 heute im Live-Stream auf F1 TV

Zum Live-Angebot von RTL in TV und Live-Stream will F1 TV ab dieser Saison die Alternative sein. Der neue Live-Streaming-Dienst der Formel 1 wird rund 80 Euro pro Jahr bzw. zehn Euro monatlich kosten und ist zunächst in vier Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch) verfügbar. In Deutschland sollte F1 TV eigentlich am 22. März, kurz vor dem ersten Rennen in Australien, an den Start gehen. Allerdings ist der Streaming-Dienst bisher noch nicht verfügbar, wobei aktuell auch kein neuer Starttermin bekannt ist. Der Dienst will auf den deutschen TV-Kommentar von RTL zurückgreifen.

Der Kanal soll dem User zahlreiche Optionen bei der Kameraauswahl - unter anderem haben sie Zugriff auf die Cockpit-Kameras aller 20 Formel-1-Fahrer - sowie den Zugriff auf mehrere Live-Daten bieten. Zu Beginn soll der Zugriff ausschließlich über den Internetbrowser erfolgen. Später sollen auch Apps für mobile Endgeräte gelauncht werden.

Großer Preis von Bahrain 2018: Formel 1 heute NICHT live im Pay-TV bei Sky

Die Formel 1 war über lange Jahre auf Sky zu sehen. Dabei konnten die User auf verschiedene Kameraperspektiven sowie einen eigenen Kommentar zurückgreifen. Seit der Rennsaison 2018 besitzt der Pay-TV-Sender aber keine Rechte mehr an der Königsklasse des Motorsports. Aus diesem Grund müssen Sky-Kunden zukünftig mit den Übertragungen im Free-TV und Live-Stream leben.

Ein Sonderkündigungsrecht räumt Sky seinen Kunden aber nicht ein, da der Gesamtcharakter des Sport-Pakets bestehen bleibt. Auch über eine mögliche Preisanpassung des Unterföhringer Senders ist nichts bekannt.

Großer Preis von Bahrain 2018: Formel 1 heute im kostenlosen Live-Stream

Wer einen Live-Stream nutzen, aber nicht auf die kostenpflichtigen Angebote von RTL und F1 TV zurückgreifen möchte, hat auch heute wieder die Möglichkeit im Internet nach gratis Live-Streams zum Großen Preis von Bahrain zu suchen. Die Wahrscheinlichkeit, schnell fündig zu werden, ist sehr groß. Die Nutzung solcher illegaler Live-Streams kann aber mit mehreren Problemen verbunden sein. So sind Bild- und Tonqualität meist nicht sehr gut und ein deutscher Kommentar ist ebenfalls häufig nicht verfügbar. Die Gefahr, sich Computer-Viren oder andere Malware einzufangen, ist ebenfalls nicht gering.

Darüber hinaus hat der Europäische Gerichtshof im letzten Jahr ein Urteil gefällt, das kostenlose Live-Streams weniger attraktiv macht. Dieses besagt, dass nicht mehr nur die Betreiber solcher Streaming-Dienste gegen das Gesetz verstoßen, sondern auch die Streamer selbst

Wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen, empfehlen wir Ihnen unsere Übersicht über Live-Streams, die kostenlos und legal sind.

Formel 1: Großer Preis von Bahrain - Die letzten zehn Sieger

Jahr

Sieger

Nationalität

Rennstall

2017

Sebastian Vettel

Deutschland

Scuderia Ferrari

2016

Nico Rosberg

Deutschland

Mercedes

2015

Lewis Hamilton

Großbritannien

Mercedes

2014

Lewis Hamilton

Großbritannien

Mercedes

2013

Sebastian Vettel

Deutschland

Scuderia Ferrari

2012

Sebastian Vettel

Deutschland

Scuderia Ferrari

2011

ABGESAGT

-

-

2010

Fernando Alonso

Spanien

Scuderia Ferrari

2009

Jenson Button

Großbritannien

Brawn GP

2008

Felipe Massa

Brasilien

Scuderia Ferrari

Formel 1: Kalender 2018

Der Formel-1-Kalender 2018 umfasst 21 Rennen. Damit sind es so viele wie in der Rekordsaison 2016. Im Vergleich zur Saison 2017 kehrt der Große Preis von Deutschland zurück, der Große Preis von Frankreich ist erstmals seit 2008 wieder im Kalender dabei. Nicht mehr gefahren wird nach 19 Auflagen in Folge in Malaysia. In einem separaten Artikel haben wir für Sie den Formel-1-Kalender 2018 zusammengefasst: Alle Termine, Startzeiten und Infos zu den Strecken.

Das sind die Autos und Fahrer der Formel 1 in der Saison 2018

Mercedes ist als aktueller Konstrukteursweltmeister mit seinem F1 W09 EQ Power+ wieder klarer Favorit auf den Titel. Der neue Motor soll knapp 1000 PS liefern, ein wahres Monster. Bereits 2014 bis 2016 holten die Stuttgarter jeweils den Fahrer- und Konstrukteurstitel.
Mercedes ist als aktueller Konstrukteursweltmeister mit seinem F1 W09 EQ Power+ wieder klarer Favorit auf den Titel. Der neue Motor soll knapp 1000 PS liefern, ein wahres Monster. Bereits 2014 bis 2016 holten die Stuttgarter jeweils den Fahrer- und Konstrukteurstitel. © dpa / Manu Fernandez
2018 ist er wieder der Gejagte. Lewis Hamilton musste für seinen vierten WM-Titel ein hartes Stück arbeiten. Anders als 2014 und 2015 lieferte Sebastian Vettel dem Briten einen echten Fight. Bereits 2008 wurde der 33-Jährige Weltmeister mit McLaren.
2018 ist er wieder der Gejagte. Lewis Hamilton musste für seinen vierten WM-Titel ein hartes Stück arbeiten. Anders als 2014 und 2015 lieferte Sebastian Vettel dem Briten einen echten Fight. Bereits 2008 wurde der 33-Jährige Weltmeister mit McLaren. © AFP / JUSTIN TALLIS
Letztes Jahr wurde Valtteri Bottas bei Mercedes ins kalte Wasser geschmissen, diese Saison will er seinen Teamkollegen ärgern. Genau wie es sein Vorgänger Nico Rosberg 2016 tat. 2017 konnte er drei Saisonsiege erringen und Platz drei in der Fahrermeisterschaft sichern.
Letztes Jahr wurde Valtteri Bottas bei Mercedes ins kalte Wasser geschmissen, diese Saison will er seinen Teamkollegen ärgern. Genau wie es sein Vorgänger Nico Rosberg 2016 tat. 2017 konnte er drei Saisonsiege erringen und Platz drei in der Fahrermeisterschaft sichern. © AFP / JUSTIN TALLIS
Die „rote Göttin“ hört in diesem Jahr auf den Namen SF71H. Traditionell gibt Sebastian Vettel seinem Dienstwagen später noch einen Frauennamen. Mit diesem Gefährt soll die Herrschaft von Mercedes endlich beendet werden, nachdem es letztes Jahr knapp nicht gereicht hatte.
Die „rote Göttin“ hört in diesem Jahr auf den Namen SF71H. Traditionell gibt Sebastian Vettel seinem Dienstwagen später noch einen Frauennamen. Mit diesem Gefährt soll die Herrschaft von Mercedes endlich beendet werden, nachdem es letztes Jahr knapp nicht gereicht hatte. © AFP / JOSEP LAGO
Sebastian Vettel schien bei den Testfahrten von Barcelona in guter Laune. Sein Ferrari lieferte die besten Tageszeiten und spulte die meisten Runden aller Teams ab. Allerdings scheint Mercedes bei den Longruns klar schneller und wohl auch wieder schwer zu schlagen. Klappt es 2018 trotzdem mit WM-Titel Nummer fünf?
Sebastian Vettel schien bei den Testfahrten von Barcelona in guter Laune. Sein Ferrari lieferte die besten Tageszeiten und spulte die meisten Runden aller Teams ab. Allerdings scheint Mercedes bei den Longruns klar schneller und wohl auch wieder schwer zu schlagen. Klappt es 2018 trotzdem mit WM-Titel Nummer fünf? © AFP / LLUIS GENE
2007 wurde Kimi Räikkönen mit der Scuderia Weltmeister, 2014 kehrte er nach einem Intermezzo bei der Rally-WM und bei Lotus zurück zu Ferrari, wo er mit seinem Kumpel Sebastian Vettel auch 2018 die Fahrerpaarung bildet.
2007 wurde Kimi Räikkönen mit der Scuderia Weltmeister, 2014 kehrte der „Iceman“ nach einem Intermezzo bei der Rally-WM und bei Lotus zurück zu Ferrari, wo er mit seinem Kumpel Sebastian Vettel auch 2018 die Fahrerpaarung bildet. © dpa / Aleksi Tuomola
So sah der Red Bull RB 14 ursprünglich aus. Das Team mit österreichischer Lizenz präsentierte den neuen Boliden in Tarnfarbe, allerdings wohl nur aus Marketinggründen. Verschwunden sind die große Heckflosse und der sogenannte T-Flügel. Die wurden nämlich verboten.
So sah der Red Bull RB 14 ursprünglich aus. Das Team mit österreichischer Lizenz präsentierte den neuen Boliden in Tarnfarbe, allerdings wohl nur aus Marketinggründen. Verschwunden sind die große Heckflosse und der sogenannte T-Flügel. Die wurden nämlich verboten. Dafür ist der britische Autobauer Aston Martin nun als Namenssponsor mit an Bord. © dpa / David Clerihew
Bei den Testfahrten in Barcelona präsentierte sich der neue „rote Bulle“ dann wieder in den gewohnten Farben. Mit dem RB 14 soll der Angriff auf Mercedes, Ferrari und der erste Titel seit 2013 eingefahren werden. Auch 2018 geht Red Bull mit Renault-Motoren an den Start.
Bei den Testfahrten in Barcelona präsentierte sich der neue „rote Bulle“ dann wieder in den gewohnten Farben. Mit dem RB 14 soll der Angriff auf Mercedes, Ferrari und der erste Titel seit 2013 eingefahren werden. Auch 2018 geht Red Bull mit Renault-Motoren an den Start. © dpa / Manu Fernandez
Einer der beiden Fahrer ist erneut Daniel Ricciardo. Der Australier fährt seit 2014 für Red Bull und besticht seitdem mit konstant guten Leistungen. In der vergangenen Saison sicherte er sich beim Chaos-Rennen von Aserbaidschan seinen einzigen Sieg 2017. Zudem fuhr er acht weitere Male aufs Podest.
Einer der beiden Fahrer ist erneut Daniel Ricciardo. Der Australier fährt seit 2014 für Red Bull und besticht seitdem mit konstant guten Leistungen. In der vergangenen Saison sicherte er sich beim Chaos-Rennen von Aserbaidschan seinen einzigen Sieg 2017. Zudem fuhr er acht weitere Male aufs Podest. © dpa / Tim Goode
Jubelt Max Verstappen 2018 noch häufiger als 2017? Dem Shooting-Star und Sohn des früheren niederländischen Rennfahrers Jos Verstappen gehört die Zukunft, da sind sich viele Experten sicher. Im letzten Jahr holte er zwei Siege in Malaysia und Mexiko, war mit sieben Ausfällen, meist technisch bedingt, aber auch der Pechvogel des Teams.
Jubelt Max Verstappen 2018 noch häufiger als 2017? Dem Shooting-Star und Sohn des früheren niederländischen Rennfahrers Jos Verstappen gehört die Zukunft, da sind sich viele Experten sicher. Im letzten Jahr holte er zwei Siege in Malaysia und Mexiko, war mit sieben Ausfällen, meist technisch bedingt, aber auch der Pechvogel des Teams. © dpa / Vincent Thian
Erneut ganz in rosa tritt Sahara Force India an. Die mit Mercedes-Power befeuerten Inder werden die letzte Saison kaum toppen können, als man hinter den „großen Drei“ souverän viertstärkste Kraft war. Noch bessere Ergebnisse machte man sich meist durch Scharmützel im eigenen Team kaputt.
Erneut ganz in rosa tritt Sahara Force India an. Die mit Mercedes-Power befeuerten Inder werden die letzte Saison kaum toppen können, als man hinter den „großen Drei“ souverän viertstärkste Kraft war. Noch bessere Ergebnisse machte man sich meist durch Scharmützel im eigenen Team kaputt. © dpa / Tim Goode
Die Fahrerpaarung besteht auch 2018 aus Esteban Ocon (l.) und Sergio Perez. Durch meist fehlende Konkurrenz um den vierten Konstrukteursplatz begegneten sich der Franzose und der Mexikaner oft auf der Strecke, bei denen sich auch der ein oder andere Zwischenfall ereignete. Nun sollen die Differenzen zwischen den beiden bei Seite gelegt sein.
Die Fahrerpaarung besteht auch 2018 aus Esteban Ocon (l.) und Sergio Perez. Durch meist fehlende Konkurrenz um den vierten Konstrukteursplatz begegneten sich der Franzose und der Mexikaner oft auf der Strecke, bei denen sich auch der ein oder andere Zwischenfall ereignete. Nun sollen die Differenzen zwischen den beiden bei Seite gelegt sein. © AFP / JOSE JORDAN
Das britische Traditions-Team Williams geht 2018 mit dem FW41 an den Start. Hauptsächlich lebt die ehemalige Weltmeister-Crew von den starken Mercedes-Motoren, ansonsten ist das Auto eher unterer Durchschnitt. Die Briten werden um jeden Punkt froh sein.
Das britische Traditions-Team Williams geht 2018 mit dem FW41 an den Start. Hauptsächlich lebt die ehemalige Weltmeister-Crew von den starken Mercedes-Motoren, ansonsten ist das Auto eher unterer Durchschnitt. Die Briten werden um jeden Punkt froh sein. © AFP / JOSE JORDAN
In sein zweites Formel-1-Jahr geht der junge Kanadier Lance Stroll, dessen Cockpit erneut von Papa Lawrence gekauft wurde. Strolls Vater ist ein bekannter Mode-Tycoon und Milliardär. Der 19-Jährige hat entgegen der Erwartungen eine passable Debütsaison absolviert und mit einem dritten Platz in Aserbaidschan einen Podestplatz eingefahren.
In sein zweites Formel-1-Jahr geht der junge Kanadier Lance Stroll, dessen Cockpit erneut von Papa Lawrence gekauft wurde. Strolls Vater ist ein bekannter Mode-Tycoon und Milliardär. Der 19-Jährige hat entgegen der Erwartungen eine passable Debütsaison absolviert und mit einem dritten Platz in Aserbaidschan einen Podestplatz eingefahren. © dpa / Tim Goode
Einer von zwei Neulingen in der Formel 1 ist der Russe Sergei Sirotkin, wie Stroll ebenfalls ein sogenannter Bezahlfahrer. Dank russischer Öl-Millionen bekommt der 22-Jährige das zweite Williams-Cockpit neben Stroll. In der vergangenen Formel-2-Saison belegte er gerade einmal den 20. Platz.
Einer von zwei Neulingen in der Formel 1 ist der Russe Sergei Sirotkin, wie Stroll ebenfalls ein sogenannter Bezahlfahrer. Dank russischer Öl-Millionen bekommt der 22-Jährige das zweite Williams-Cockpit neben Stroll. In der vergangenen Formel-2-Saison belegte er gerade einmal den 20. Platz. © AFP / JUSTIN TALLIS
Den großen Angriff wagen will dieses Jahr das Werksteam Renault. Der R.S.18 soll dafür der Schlüssel zum Erfolg werden. Die Franzosen waren seit ihrer Rückkehr 2016 nur wenig erfolgreich, dieses Jahr soll es regelmäßig Podestplätze geben. 2005 und 2006 wurde man mit Fernando Alonso jeweils Weltmeister, an diese Zeit will Renault wieder anknüpfen.
Den großen Angriff wagen will dieses Jahr das Werksteam Renault. Der R.S.18 soll dafür der Schlüssel zum Erfolg werden. Die Franzosen waren seit ihrer Rückkehr 2016 nur wenig erfolgreich, dieses Jahr soll es regelmäßig Podestplätze geben. 2005 und 2006 wurde man mit Fernando Alonso jeweils Weltmeister, an diese Zeit will Renault wieder anknüpfen. © AFP / JOSE JORDAN
Die beiden Fahrer 2018 sind der Emmericher Nico Hülkenberg (l.) und der Spanier Carlos Sainz jr., Sohn der Rally-Legende Carlos Sainz, der bereits am Ende der letzten Saison von Toro Rosso losgeeist werden konnte und bei den Franzosen Jolyon Palmer ersetzte. „Hulk“ Hülkenberg gilt als einer der besten Fahrer des Feldes und als Anwärter auf das Podium in dem ein oder anderen Rennen.
Die beiden Fahrer 2018 sind der Emmericher Nico Hülkenberg (l.) und der Spanier Carlos Sainz jr., Sohn der Rally-Legende Carlos Sainz, der bereits am Ende der letzten Saison von Toro Rosso losgeeist werden konnte und bei den Franzosen Jolyon Palmer ersetzte. „Hulk“ Hülkenberg gilt als einer der besten Fahrer des Feldes und als Anwärter auf das Podium in dem ein oder anderen Rennen. © AFP / CHRISTOPHE ARCHAMBAUL T
Toro Rosso ist diese Saison ein einziges Fragezeichen. Die Scuderia, Schwesterteam von Red Bull, hat für 2018 die Honda-Motoren von McLaren übernommen. Diese waren die vergangenen Jahre extrem leistungsschwach und anfällig für Defekte. Bei den Tests spulte Toro Rosso aber Runde für Runde stabil ab. Haben die Japaner endlich einen vernünftigen Motor gebaut?
Toro Rosso ist diese Saison ein einziges Fragezeichen. Die Scuderia, Schwesterteam von Red Bull, hat für 2018 die Honda-Motoren von McLaren übernommen. Diese waren die vergangenen Jahre extrem leistungsschwach und anfällig für Defekte. Bei den Tests spulte Toro Rosso aber Runde für Runde stabil ab. Haben die Japaner endlich einen vernünftigen Motor gebaut? © dpa / Tim Goode
Pilotieren werden den Toro Rosso 2018 der Franzose Pierre Gasly und der Neuseeländer Brandon Hartley. Gasly gewann 2016 die Gesamtwertung der GP2-Serie und gilt als großes Talent am Lenkrad. Hartley wurde 2017 WEC-Langstrecken-Weltmeister und sprang anschließend für die letzten vier F1-Rennen für den zu Renault abgewanderten Carlos Sainz jr. ein.
Pilotieren werden den Toro Rosso 2018 der Franzose Pierre Gasly und der Neuseeländer Brendon Hartley. Gasly gewann 2016 die Gesamtwertung der GP2-Serie und gilt als großes Talent am Lenkrad. Hartley wurde 2017 WEC-Langstrecken-Weltmeister und sprang anschließend für die letzten vier F1-Rennen für den zu Renault abgewanderten Carlos Sainz jr. ein. © AFP / JOSE JORDAN
Haas wird 2018 wieder mit einem Ferrari-Aggregat an den Start gehen. Die Amerikaner konnten bei den Testfahrten in Barcelona bereits überzeugen und waren bei den Longruns nur knapp hinter dem Werksteam der Scuderia. Haas könnte 2018 die Überraschung in der Formel 1 werden.
Haas wird 2018 wieder mit einem Ferrari-Aggregat an den Start gehen. Die Amerikaner konnten bei den Testfahrten in Barcelona bereits überzeugen und waren bei den Longruns nur knapp hinter dem Werksteam der Scuderia. Haas könnte 2018 die Überraschung in der Formel 1 werden. © AFP / JOSEP LAGO
Romain Grosjean geht in seine dritte Saison mit Haas F1 und in seine achte insgesamt. Der Franzose gehört damit zu den erfahrensten Piloten im Feld. In diesem Jahr bekommt er auch wieder einen Heim-Grand-Prix. In Le Castellet wird auf dem Circuit Paul Ricard zum ersten Mal seit 1990 wieder ein Formel-1-Rennen ausgetragen.
Romain Grosjean geht in seine dritte Saison mit Haas F1 und in seine achte insgesamt. Der Franzose gehört damit zu den erfahrensten Piloten im Feld. In diesem Jahr bekommt er auch wieder einen Heim-Grand-Prix. In Le Castellet wird auf dem Circuit Paul Ricard zum ersten Mal seit 1990 wieder ein Formel-1-Rennen ausgetragen. © AFP / JOSE JORDAN
Der Däne Kevin Magnussen ist auch 2018 wieder Teamkollege von Grosjean. Seit 2014 ist der 25-Jährige in der Formel 1. Zwei Jahre fuhr er für McLaren, ein Jahr für Renault und nun geht er in seine zweite Saison mit Haas. Im Fahrerfeld gilt Magnussen als recht unfairer und unbeliebter Fahrer. So geriet er zum Beispiel letzte Saison mit Nico Hülkenberg aneinander.
Der Däne Kevin Magnussen ist auch 2018 wieder Teamkollege von Grosjean. Seit 2014 ist der 25-Jährige in der Formel 1. Zwei Jahre fuhr er für McLaren, ein Jahr für Renault und nun geht er in seine zweite Saison mit Haas. Im Fahrerfeld gilt Magnussen als recht unfairer und unbeliebter Fahrer. So geriet er zum Beispiel letzte Saison mit Nico Hülkenberg aneinander. © AFP / JOSE JORDAN
Zurück zu „Papaya“ gilt der Neuanfang 2018 bei McLaren. In Papaya-orange und blau präsentiert sich der MCL33, der dieses Jahr mit Renault-Power angetrieben wird. Ohne die desaströsen Honda-Motoren soll endlich vieles besser werden beim Traditionsteam. Zwar präsentierte sich die Crew aus Woking bei den Tests schnell, aber wieder recht anfällig.
Zurück zu „Papaya“ gilt der Neuanfang 2018 bei McLaren. In Papaya-orange und blau präsentiert sich der MCL33, der dieses Jahr mit Renault-Power angetrieben wird. Ohne die desaströsen Honda-Motoren soll endlich vieles besser werden beim Traditionsteam. Zwar präsentierte sich die Crew aus Woking bei den Tests schnell, aber wieder recht anfällig. © dpa / Matthias Oesterle
Am Steuer wird auch dieses Jahr Fernando Alonso sitzen. Der Weltmeister von 2005 und 2006 gilt immer noch als einer der besten Fahrer im Feld und will mit den Briten endlich wieder um das Podium mitfahren. Mittlerweile ist der Spanier stolze 36 Jahre alt und wird diese Saison auch wieder zu Einsätzen in der Indy-Car-Serie kommen.
Am Steuer wird auch dieses Jahr Fernando Alonso sitzen. Der Weltmeister von 2005 und 2006 gilt immer noch als einer der besten Fahrer im Feld und will mit den Briten endlich wieder um das Podium mitfahren. Mittlerweile ist der Spanier stolze 36 Jahre alt und wird diese Saison auch wieder zu Einsätzen in der Indy-Car-Serie kommen. © AFP / LLUIS GENE
Stoffel Vandoorne war bereits 2017 Alonsos Teamkollege bei McLaren. Der Belgier konnte seinen Stallpartner sogar das ein oder andere mal auf der Strecke schlagen. Talent ist beim 25-Jährigen auf jeden Fall vorhanden. Da muss er sich auch nicht hinter einem zweimaligen Weltmeister verstecken.
Stoffel Vandoorne war bereits 2017 Alonsos Teamkollege bei McLaren. Der Belgier konnte seinen Stallpartner sogar das ein oder andere Mal auf der Strecke schlagen. Talent ist beim 25-Jährigen auf jeden Fall vorhanden. Da muss er sich auch nicht hinter einem zweimaligen Weltmeister verstecken. © dpa / Claude Paris
In neuem Gewand und neuem Titelsponsor präsentiert sich das schwächste Team des letzten Jahres. Sauber bekommt diese Saison Unterstützung aus Italien von Alfa Romeo. Der Motor wird aber weiterhin von Ferrari geliefert. Trotzdem werden die Schweizer wohl weiter nur hinterherfahren.
In neuem Gewand und neuem Titelsponsor präsentiert sich das schwächste Team des letzten Jahres. Sauber bekommt diese Saison Unterstützung aus Italien von Alfa Romeo. Der Motor wird aber weiterhin von Ferrari geliefert. Trotzdem werden die Schweizer wohl weiter nur hinterherfahren. © dpa / Tim Goode
Pascal Wehrlein ist bei Sauber Geschichte, er wird ersetzt durch den Monegassen Charles Leclerc (l.), der 2017 Formel-2-Meister wurde. Er sitzt auch im Cockpit, weil er als Ferrari-Akademie-Fahrer auf kurz oder lang Kimi Räikkönen bei den Roten beerben soll. Neben ihm fährt auch 2018 der Schwede Marcus Ericsson, der in seine insgesamt fünfte Formel-1-Saison geht.
Pascal Wehrlein ist bei Sauber Geschichte, er wird ersetzt durch den Monegassen Charles Leclerc (l.), der 2017 Formel-2-Meister wurde. Er sitzt auch im Cockpit, weil er als Ferrari-Akademie-Fahrer auf kurz oder lang Kimi Räikkönen bei den Roten beerben soll. Neben ihm fährt auch 2018 der Schwede Marcus Ericsson, der in seine insgesamt fünfte Formel-1-Saison geht. © AFP / MARCO BERTORELLO

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