Jahrzehntelang ein Gesicht der Szene

Rennfahrer-Idol ist tot: Motorsport-Welt in tiefer Trauer - „Ein wahrer Freund und echter Racer“

Walter Lechner senior (M.) feiert in Barcelona einen Sieg
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Walter Lechner senior (M.) ist im Alter von 71 Jahren verstorben.

Er war eine Institution im Rennsport, nun ist er verstorben: Die Motorsport-Welt trauert um Walter Lechner senior. Lechner Racing bestätigte den Tod des 71-Jährigen.

  • Die Motorsport-Welt trauert um Walter Lechner Senior
  • Die Rennsport-Institution verstarb im Alter von 71 Jahren nach langer Krankheit
  • Lechners Geschichte war eng mit der Marke Porsche verbunden

München - Die Motorsport-Welt verliert eine ihrer prägendsten Persönlichkeiten. Walter Lechner senior ist gestorben. Den Tod des 71-jährigen früheren Rennfahrers und langjährigen Teamchefs bestätigte Lechner Racing am Mittwochmorgen.

Über viele Jahrzehnte feierte Lechner internationale Erfolge und galt als Institution im Motorsport. Er hatte seine eigene Rennfahrerschule, richtete selbst eigene Markenpokale aus und setzte sich bis vor wenigen Jahren noch selbst in den Rennwagen, um ausgewählte Rennen zu fahren.

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Vor allem mit der Marke Porsche war die Geschichte Lechners eng verbunden. So feierte der Österreicher mit seinem Team Lechner im Porsche Supercup und Porsche Carrera Cup unzählige Titel und Meisterschaften. Hans-Joachim Stuck hielt 2019 die Laudatio bei der Auszeichnung des „Leonidas-Lebenswerk“ in Österreich.

Zahlreiche Ex-Fahrer verabschiedeten sich mit emotionalen Worten von ihrem ehemaligen Teamchef. „Nun ist die Stunde gekommen und wir müssen uns von Dir verabschieden. Walter war nicht nur ein Freund für mich, er war ein Mentor, ein Wegbegleiter, dem ich in meiner Motorsportkarriere sehr viel zu verdanken habe. Er behandelte mich einst, wie ich es von meinem Vater kenne. Ich bin unendlich traurig und dankbar. Pfiate Walter Danke für Alles! Hab eine gute Reise in deine ewige Heimat! In meinem Herzen wirst du immer bleiben!“, schrieb beispielsweise Michael Ammermüller.

Auch René Rast nahm mit bewegenden Worten Abschied von Lechner: „Du warst immer ein wahrer Freund und ein echter Racer. Ich werde nie vergessen, was du für mich getan hast. Zusammen haben wir drei Meisterschaften gewonnen. Wir werden uns immer an dich erinnern.“

In der Formel 1 steht derweil Mick Schumacher vor seinem Debüt (hier im Live-Ticker). Allerdings leistete sich sein künftiger Teamkollege bereits jetzt einen Fauxpas. Zudem sorgte der Auftritt des Sohns von Michael Schumacher bei Günter Jauch für Aufsehen. (smk)

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