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Gänsehaut-Moment in Mugello

Formel 1: Mick Schumacher fährt legendäres Auto seines Vaters Michael - „Es war unglaublich“

Mick Schumacher fährt im Ferrari seines Vaters.
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Mick Schumacher fährt im Ferrari seines Vaters.

Mick Schumacher schwebt auf einer Welle des Erfolgs. Jetzt wurde dem Sohn von Michael Schumacher sogar die Ehre zu Teil, ein legendäres Auto seines Vaters zu fahren.

Mugello - Mick Schumacher fährt derzeit im siebten Himmel. Der Sohn des siebenmaligen Weltmeisters Michael Schumacher eroberte in Mugello erstmals die Gesamtführung in der Formel 2. Zur Krönung des Wochenendes durfte der 21-Jährige beim Jubiläums-Heimspiel von Ferrari in ein legendäres Auto seines Vaters steigen.

Formel 1: Mick Schumacher an der Spitze! Bald auch in der Königsklasse?

Vor den letzten sechs Rennen in der Formel 2 steht Mick Schumacher, in der Vorwoche in Monza Sieger des Samstagsrennens, ganz oben im Tableau. Schumacher (161 Punkte) führt vor dem Briten Callum Ilott (153), Sonntagssieger Christian Lundgaard aus Dänemark (145) und seinem Prema-Teamkollegen Robert Schwarzman (Russland/140), der an diesem Wochenende leer ausging. „Besser hätte es überhaupt nicht laufen können“, sagte Schumacher.

Der Titel in der Formel 2 ist zwar nicht gleichbedeutend mit einem Formel-1-Engagement im folgenden Jahr, aber eine Top-Referenz. Im aktuellen Feld der Königsklasse stehen immerhin fünf Fahrer, die Meister der Formel 2 oder der Vorgängerserie GP2 waren. Darunter der sechsmalige Formel-1-Champion Lewis Hamilton, Ferrari-Star Charles Leclerc oder Monza-Sensationssieger Pierre Gasly.

Formel 1: Mick Schumacher fährt legendäres Weltmeister-Auto seines Vaters

Einen ganz besonderen Moment erlebte Mick Schumacher nach getaner Arbeit. Vor dem 1000. Formel-1-Rennen der Scuderia Ferrari bei ihrem Heimrennen in Mugello durfte der Sohn von Michael Schumacher bei einem Showrennen ins Auto seines Vaters steigen. Mit dem legendären F2004 gewann Schumi 2004 seinen siebten und letzten Formel-1-Titel. „Es war unglaublich, dieses Auto zu fahren. Es war so eine Emotion dabei“, sagte Schumacher im Ferrari-Overall.

In Hockenheim hatte er schon einmal das Vergnügen in dem Fahrzeug. In Mugello sei es aber noch mal besonders, weil sein Vater dort unzählige Kilometer bei Testfahrten absolviert hatte und der Ort für die Familie eine große Bedeutung hat. „Es ist eine Ehre, das hier machen zu dürfen. Ich wäre gerne noch mehr Runden gefahren“, sagte Schumacher. „Dieses Auto hier in zweiter Generation zu fahren, ist sehr speziell.“

Mick Schumacher auf den Spuren seines Vaters: „Ich wollte mal schauen, wo das Limit ist“

Vor den Augen von Schumi-Fan Sebastian Vettel, der mal wieder ein bescheidenes Rennwochenende erlebte, hatte Mick Schumacher sichtlich Spaß im ehemaligen Boliden seines Vaters und legte ein paar schnelle Runden auf den Parcours: „Ich wollte mal schauen, wo das Limit ist, und hab es gefunden“, berichtete Schumi jr. Der Formel-3-Europameister von 2018 wollte gar nicht mehr aussteigen. „Definitiv wollte ich noch ein paar Runden mehr fahren. Vielen Dank an Ferrari und die Besitzer des Autos“ erklärte Schumacher. (ck/dpa)

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