Persönlicher Plan bereits „außer Reichweite“?

Sebastian Vettel am Tiefpunkt? Formel-1-Pilot reagiert jetzt ernüchtert mit Ziel-Änderung

Sebastian Vettel kam dieses Jahr nicht über Rang 13 hinaus.
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Sebastian Vettel kam dieses Jahr nicht über Rang 13 hinaus.

Bei Sebastian Vettel läuft es seit seinem Wechsel noch nicht rund. Nun korrigierte der Aston-Martin-Pilot seine persönlichen Ziele.

Barcelona - Nach zwei Wochen Pause steigt am 23. Mai das fünfte Rennen der laufenden Formel-1-Saison auf dem Circuit de Monaco, die Chancen der beiden deutschen Fahrer sind dabei allerdings gering. Während Mick Schumacher in seiner Premieren-Saison noch erste Erfahrungen sammelt, kommt der vierfache Weltmeister Sebastian Vettel nicht in die Gänge.

Formel 1: Sebastian Vettel übt Selbstkritik - „In der Hinsicht sind wir hinten dran“

Bisher holte Vettel je zweimal Platz 15 und 13, auch für das Rennwochenende in Monaco hat der Aston-Martin-Pilot keine großen Hoffnungen und passt seine Ziele nach den vergangenen Auftritten neu an. „Es war kein gutes Rennen für uns. Ich bin nicht zufrieden“, meinte der ernüchterte Heppenheimer nach dem GP in Spanien. Mit dem siebten Rennen in Serie ohne Punkte steht somit die bislang größte Durststrecke des 33-Jährigen.

„Der Maßstab sind immer die anderen, die mitfahren und in der Hinsicht sind wir hinten dran“, bewertete er die mäßige Leistung seines Teams. „Samstags können wir ein bisschen mehr herausholen, sonntags tun wir uns schwer. Aber ich denke der Platz, auf dem wir ins Ziel gefahren sind, spiegelt auch das wider, was drin ist.“ Besonders im letzten Satz schwang die Enttäuschung deutlich mit.

Formel 1: Aston-Martin-Fahrer Vettel korrigiert persönliches Ziel - „Es ist schwierig...“

Vettel suchte am vergangenen Rennwochenende nach Erklärungen für die schwache Ausbeute. „Im Nachhinein ist es immer einfacher. Wir hätten von der Strategie her anders unterwegs sein können“, so der Hesse, der die Punkte in Katalonien um mehr als 10 Sekunden verpasste. Vettel meint außerdem, dass „insgesamt die Pace fehlt, um mehr Druck nach vorn auszuüben“ - keine guten Bedingungen, um das Selbstbewusstsein in Monaco mit WM-Punkten aufzupolieren.

Auch seine Ansprüche schraubt er etwas herunter. „Es ist schwierig, ein Ziel abzustecken. Aber Rang drei ist außer Reichweite“, so sein Urteil nach dem vergangenen Rennen. Der dritte Platz war Vettels ursprünglicher Vorsatz, aktuell steht Aston Martin jedoch in der Gesamtwertung auf Platz sieben. Wir tun uns schwer, einen Schritt nach vorn zu machen, aber wir haben ja noch ein paar Rennen“, streut er etwas Optimismus mit ein. (ajr)

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