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Schillernde Figur des Formel-1-Zirkus verstorben - auch Boris Becker trauert: „War seiner Zeit voraus“

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Er war auch vor der Kamera zu sehen: Monty Shadow (l.) im Formel-1-Zirkus, beim Monaco-GP 2016.
Er war auch vor der Kamera zu sehen: Monty Shadow (l.) im Formel-1-Zirkus, beim Monaco-GP 2016. © imago sportfotodienst

Er war ein „Macher“ hinter den Kulissen der Formel 1: Monty Shadow ist verstorben. Auch Boris Becker trauert um ihn.

München - Er kannte sie alle. Ob Sylvester Stallone, Naomi Campbell, Giorgio Armani, Paolo Coelho, Brigitte Nielsen, Nelson Mandela, Robert de Niro und natürlich den gesamten Formel-1-Zirkus: Der international renommierte Fotograf, Unternehmer, Redakteur und Promoter Monty Shadow ist im Alter von 82 Jahren verstorben. Selbst bezeichnete er sich als jemanden, der „die Leute verband“. Er galt als Marketing-Genie, das hinter den Kulissen des Motorsportzirkus agierte.

Der gebürtige Montenegriner Shadow, der bürgerlich Cedomir Komljenovic hieß, starb in Mailand, wo er wegen einer Corona-Infektion in das Vercelli-Krankenhaus eingeliefert worden war, nachdem er aus der Schweiz zurückgekehrt war. Er lebte zuletzt in San Nazzaro Sesia in der Provinz Novara, und hinterlässt eine Tochter.

Boris Becker: „Wir sind gute Freunde geworden und hatten so viele gemeinsame Erinnerungen“

Auch Boris Becker trauert um den Verstorbenen. Auf Instagram schreibt die deutsche Tennis-Ikone: „Ich habe Monty Shadow das erste Mal im Jahr 1985 als 17-Jähriger in Mailand getroffen, wo er eine wunderschöne Villa außerhalb der Stadt hatte mit einem großen Studio für seine Fotografie. Wir sind gute Freunde geworden und hatten so viele gemeinsame Erinnerungen ... Monty war seiner Zeit immer voraus und und die Laureus-Bewegung war das Kind seiner Gedanken. Mein Beileid geht an seine Familie und seine Liebsten. Du wirst vermisst werden!“

In den frühen 1980er Jahren tauchte Shadow zum ersten Mal in der Formel 1 auf, fädelte Sponsoren-Deals ein und fotografierte Schauspieler aus Hollywood oder Models wie Arnold Schwarzenegger, Linda Evangelista, Cindy Crawford, Christy Brinkley oder Christy Turlington. Auch seine Beziehungen zu Fahrern wie Nelson Piquet, Ayrton Senna, Jean Alesi sollen sehr eng gewesen sein, ebenso wie die zu Bernie Ecclestone. Er war Mitbegründer des Laureus-Awards.

Auch Formel-1-Boss Stefano Domenicali reagierte auf Shadows Tod und twitterte: „Ich bin zutiefst traurig zu hören, dass ein wahrer Freund der Formel 1, Monty Shadow, tot ist. Sein kreatives Genie wird uns allen und seinen Bildern fehlen.“ (cg)

Jean Todt wird bei der Fia-Gala als Verbandspräsident verabschiedet. In diesem Moment gedenkt er Michael Schumacher und wird sehr emotional.

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