McLaren-Duo im Training vorn - Schumacher Dritter

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Michael Schumacher musste sich am Freitagvormittag im Mercedes nur dem dem britischen McLaren-Duo Lewis Hamilton und Jenson Button geschlagen geben.

Istanbul - Die Formel 1 ist in der Türkei zu Gast: Im ersten freien Training zum Großen Preis der Türkei schlägt sich Michael Schumacher gut, die McLaren fahren noch schneller.

Schumacher hat Platz drei belegt - der Formel-1-Rekordweltmeister musste sich am Freitagvormittag im Mercedes nur dem dem britischen McLaren-Duo Lewis Hamilton und Jenson Button geschlagen geben. Vierter wurde Nico Rosberg im zweiten Mercedes vor Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel.

Der 41-jährige Schumacher erzielte bei seiner schnellsten Runde auf dem 5,338 Kilometer langen „Istanbul Park Circuit“ eine Zeit von 1:29,750 Minuten und war damit 1,097 Sekunden langsamer als Ex- Weltmeister Hamilton. Der australische WM-Führende Mark Webber kam im Red Bull auf dem achten Platz vor Fernando Alonso im Ferrari und Adrian Sutil im Force India.

Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer

Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer

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Das Schläfchen vor dem Rennen - mal kürzer, mal länger - ist für Michael Schumacher zum Ritual geworden. © Getty
Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer
“Ja, das habe ich immer gemacht“, erzählte der mittlerweile 41-Jährige einmal. “Manchmal war ich nur eine ganz kurze Phase eingeschlummert, aber das reichte dann schon." © Getty
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"Manchmal schlief ich auch tief und fest für eine halbe Stunde.“ Seit 1998 zelebrierte “Schumi“ sein Mittagsschläfchen. “Es war mir wichtig.“ © Getty
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Genau wie eine ungerade Startnummer. Eigentlich sollte die einstige Nummer Eins der Königsklasse mit der 4 auf dem neuen Silberpfeil ins Rennen gehen. Doch tauschte er mit Erlaubnis der Rennstall-Leitung die Startnummer mit Rivale Nico Rosberg. © Getty
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Teamchef Ross Brawn wisse eben, “dass ich ungerade Startnummern lieber mag“, erklärte Schumacher. © Getty
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Schließlich brachten sie ihm bislang Glück: Bei allen sieben WM-Titeln trug er eine ungerade Startnummer; fünfmal die 1 und je einmal die 3 und die 5. © Getty
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Ist doch auch schön, die Nummer 1 zu sein, oder? © Getty
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Schumacher steigt auch nie von rechts ins Rennauto ein. © Getty
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Sehen Sie... © Getty
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Chinesische Schriftzeichen mit den Namen seiner beiden Kinder auf seinem knallroten Helm,... © Getty
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...ein Armband von Gattin Corinna,... © Getty
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...ein Haifischzahn um den Hals, den er einst von einem Tauchlehrer geschenkt bekam: Ohne all das kann Schumi nicht. © Getty
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Rückblende: Bahrain 2004. Schumacher findet sein Amulett nicht. Vor der Rennpremiere des Wüstenkurses in Sachir stellt der damalige Ferrari-Pilot fest: Er hat den Glücksbringer im Hotel vergessen. © Getty
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Das Amulett muss herbei. Schumachers damaliger Masseur Balbir Singh eilte in die Unterkunft, holt es, Schumacher gewinnt das Rennen und am Ende zum bislang letzten Mal die Weltmeisterschaft. © Getty
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Bis heute trägt er seinen geliebten Anhänger. © Getty
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Auch Schumachers Rivale, Vizeweltmeister Sebastian Vettel, hat für gewöhnlich einen an Bord. Sein Glückscent ist schon jetzt legendär. © Getty
Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer
“Ich habe sogar sehr viele Glücksbringer, auch wenn ich nicht allzu abergläubisch bin“, erklärte Vettel einmal. Sie entscheiden nicht über Sieg und Niederlage, geben ihrem Besitzer aber ein besseres Gefühl. So war es wohl auch mit Schumachers Schläfchen. “Es war einfach angenehmer, wenn ich es geschafft habe - ob ich es wirklich gebraucht habe, weiß ich selber nicht.“ © Getty

Drei Minuten vor dem Ende der 90-minütigen Einheit erlebte Sutil eine Schrecksekunde, als mit seinem Wagen in die Streckenbegrenzung raste. Der Gräfelfinger blieb unverletzt. Viele Teams nutzten das Training, um das F-Schacht-System zu testen. Mit dem System kann der Pilot während der Fahrt die aus einem Einlass am vorderen Teil des Autos strömende Luft gezielt zum Heckflügel lenken. Dies führt zu einem Strömungsabriss und zu einem geringeren Abtrieb. Je niedriger der Abtrieb, desto schneller ist der Bolide. McLaren hatte die Konstruktion erfunden.

Der Große Preis der Türkei am Sonntag (14.00 Uhr MESZ/Sky und RTL) ist der siebte Lauf der Saison. Vor dem Rennen führen Webber und Vettel das Klassement mit je 78 Punkten an. Dritter ist Alonso (75). Rosberg (56) ist Achter vor Schumacher (22).

dpa

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