Viertes Rennen der Saison

Formel 1: So spannend endete der Große Preis von Aserbaidschan

+
Das vierte Rennen der Saison findet in Baku statt. 

Der Große Preis von Aserbaidschan in Baku war ein dramatisches Rennen. Wir verraten Ihnen, wie Sie das Rennen am Sonntag ausging und wie Sebastian Vettel abschnitt.

Update 29. April, 16.08 Uhr: Das Rennen ist beendet! Weltmeister Lewis Hamilton konnte glücklich gewinnen. Er profitierte von einem Fahrfehler von Sebastian Vettel, der am Ende nur Vierter wurde. Damit überholte Hamilton nun auch Vettel in der WM-Gesamtwertung mit 70 Punkten vor 66 Punkten. 

Pech hatte auch Valtteri Bottas, der bis vier Runde vor Schluss noch in Führung lag und dann mit einem Reifenschaden ausschied. Zweiter wurde Kimi Räikkönen vor Sergio Perez. 

Erstmeldung: Formel 1 gastiert in Baku

Baku - Endlich wieder dröhnende Motoren: Am Sonntag gastiert die Fomel 1 in der Hauptstadt Aserbaidschans Baku. Sebastian Vettel geht als WM-Spitzenreiter in das Rennen, sein größter Konkurrent Lewis Hamilton hingegen reist nach einem eher dürftigen Saisonstart ohne einen Sieg ans Kaspische Meer. Der Weltmeister hat mit seinem Mercedes bisher deutlich mehr Probleme als erwartet. Trotzdem beträgt der Abstand zwischen den beiden Bestplatzierten gerade einmal neun Punkte. 

Voraussagen für den Grand Prix in Baku sind schwierig zu treffen. Denn der Kurs bietet einige ungewöhnliche Charakteristika. An der Uferprominade rasen die Piloten die längste Gerade aller Formel-1-Rennstrecken entlang, rund 20 Sekunden bleiben sie dabei auf dem Gas. Nur wenige Abschnitte später folgt die engste Passage der Rennserie. Stadteinwärts ist die Fahrbahn an einer Stelle kaum mehr als sieben Meter breit. Auch aufgrund dieser Unwägbarkeiten sind Prognosen schwierig. 

Weder Vettel noch Hamilton konnten in Baku gewinnen

Hinzu kommen fehlende Wetterdaten. Denn aufgrund eines Termintausches findet das Rennen bereits zwei Monate früher in der Saison statt. Das bedeutet auch, dass die Wetterdaten der vorherigen Rennen in Baku kaum zu gebrauchen sind. Entsprechend wird für die F1-Teams der richtige Umgang mit den ohnehin weicheren Reifen schwierig zu kalkulieren sein. Vielleicht ja auch eine Chance für Vettel und Hamilton, die diesen Grand Prix noch nie gewinnen konnten. 

Rennen vor einem Jahr war Vettels Tiefpunkt

Doch es liegt wohl nicht nur daran, dass Baku kaum zum Lieblings-Pflaster Vettels gehört. "Das schlimmste Gefühl hatte ich nach diesem Rennen", sagte der Ferrari-Fahrer und bezog sich dabei auf das Rennen an selber Stelle im Jahr 2017. Damals hatte der Heppenheimer seinen britischen Kollegen Hamilton skandalös von der Seite gerammt. Ein Ausraster, der so nicht passieren darf. Hamilton kritisierte ihn scharf, die internationale Presse zerriss ihn. Wie ein „Pirat“ soll er gefahren sein, es fielen Begriffe wie "Teenager", "billig", "verrückt". 

"Ich hatte damit zu kämpfen", blickt Vettel zurück, es war sein Tiefpunkt der vergangenen Saison. In der Neuauflage des Rennens wird es für ihn auch darum gehen, den schlechten Erinnerungen an Baku davonzufahren. 

Großer Preis von Aserbaidschan 2018: Formel 1 heute live im Free-TV bei RTL

Bevor das Rennen am Sonntag losgeht, müssen die Piloten selbstverständlich noch ins Qualifying, um die Startposition für das Rennen zu ermitteln. Oft kann man hier bereits erste Schlüsse auf den späteren Rennverlauf ziehen. Der Free-TV-Sender RTL geht am Samstag um 14 Uhr auf Sendung und zeigt das Qualifying ab 14.45 Uhr live. Die Berichterstattung läuft bis 16.15 Uhr.

Am Sonntag, 29. April, beginnt RTL die Vorberichterstattung aus Baku für das Rennen um 13.15 Uhr, da das Spektakel um 14.10 Uhr deutscher Zeit startet. Moderator Florian König und Experte Timo Glock informieren die Zuschauer mit allen News rund um den Grand Prix. Als Kommentatoren fungieren Heiko Waßer und Christian Danner. Die Interviews rund um das Rennen führt Kai Ebel. Die Live-Übertragung aus Baku endet nach Informationen des Senders um ca. 16.30 Uhr.

Großer Preis von Aserbaidschan 2018: Formel 1 heute im Live-Stream von RTL

Formel-1-Fans können den das Qualifying zum Großen Preis von Aserbaidschan am Samstag sowie das Rennen am Sonntag auch über das Online-Streamingportal TV Now verfolgen. Dies funktioniert allerdings lediglich mit einem gültigen TV Now Plus-Abonnement. Nach einer Testphase von 30 Tagen kostet jeder Monat 2,99 Euro. Das Abonnement ist jederzeit kündbar. 

Mit dem Abo können Sie sich das Programm der kompletten RTL-Gruppe, zu der neben dem Hauptsender unter anderem Vox, RTL II, Nitro und n-tv gehören, via Live-Streams auf Ihrem PC, Laptop oder mobilen Endgeräten ansehen. Für letztere gibt es sogar eine App, die Ihnen die Bedienung vereinfachen soll. Apple-Nutzer finden diese beiiTunes, Android-Nutzer im Google Play Store. Der Download ist gratis.

Wichtig : Bei der Nutzung eines Live-Streams sollten Sie immer auf eine stabile WLAN-Verbindung zurückgreifen. Anderenfalls könnte das Daten-Kontingent Ihres Mobilfunkvertrags sehr schnell aufgebraucht sein und Sie surfen für den Rest des Monats mit gedrosselter Geschwindigkeit im World Wide Web. Oder es wird deutlich teurer.

Großer Preis von Aserbaidschan 2018: Formel 1 heute nicht live im Pay-TV bei Sky

Früher hatten die Kunden des Pay-TV-Senders Sky die Möglichkeit, Freies Training, Qualifying und Rennen live und in Farbe über Sky Sports zu verfolgen und auch teilweise mehrere Kamera-Optionen zur Auswahl. Das war eine willkommene Konkurrenz zum Formel-1-Platzhirsch RTL, doch seit dieser Saison gucken Abonnenten des Pay-TV-Senders beim Motorsport in die Röhre. 

Seit der Saison 2018 hält Sky keine Rechte mehr an der Formel 1 und kann so keine Übertragung mehr anbieten. Sonderkündigungsrechte für Kunden, die auch wegen der Königsklasse des Motorsports ein Abo abgeschlossen haben, oder gar eine Preisanpassung, gab es bisher nicht.

Großer Preis von Aserbaidschan 2018: Formel 1 heute im Live-Stream auf F1 TV

Als Alternative zum Live-Stream von RTL gibt es künftig auch das Angebot von F1 TV, dem neuen Live-Streaming-Dienst der Formel 1. F1 TV kostet rund 80 Euro pro Jahr und ist zunächst in vier Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch) verfügbar. In Deutschland sollte F1 TV eigentlich am 22. März, kurz vor dem ersten Rennen in Australien, an den Start gehen. Allerdings ist der Streaming-Dienst bisher noch nicht verfügbar. Wie der amerikanische Rechteinhaber Liberty Media bekanntgab, soll die eigene Abonnement-Videoplattform ab dem Grand Prix in Spanien (11. bis 13. Mai) funktionieren.

Der Kanal bietet dem User zahlreiche Optionen bei der Kameraauswahl - unter anderem haben sie Zugriff auf die Cockpit-Kameras aller 20 Formel-1-Fahrer - sowie den Zugriff auf mehrere Live-Daten. Zu Beginn soll der Zugriff ausschließlich über den Internetbrowser erfolgen. Später werden auch Apps für mobile Endgeräte gelauncht.

Großer Preis von Aserbaidschan 2018: Formel 1 heute im kostenlosen Live-Stream

Wie bei sportlichen Großereignissen üblich, werden sich auch für den Großen Preis von Aserbaidschan 2018 mehrer Streaming-Angebote im Internet finden lassen, die vermeintlich kostenlos zu sein scheinen. Diese Streams bringen aber gleich mehrere Probleme mit sich. Neben einer mangelhaften Bild- und Tonqualität kann das Motorsport-Vergnügen auch durch nervige Pop-Ups oder Werbeeinblendungen getrübt werden. 

Deutlich problematischer ist jedoch die Tatsache, dass auch das Anschauen solcher illegalen Streams seit dem jüngsten Urteil des Europäischen Gerichtshofes strafbar ist und zu einer Anzeige führen kann. Um auf der sicheren Seite zu sein, raten wir Ihnen von der Nutzung anderer Angebote, als der oben genannten, dringend ab. Als Hilfe haben wir eine Liste mit legalen Streaming-Angeboten für Sie zusammengestellt.

Formel 1: Großer Preis von Aserbaidschan - Die bisherigen Sieger

Jahr

Sieger

Nationalität

Rennstall

2017

Daniel Ricciardo

Australien

Red Bull Racing

2016*

Nico Rosberg

Deutschland

Mercedes

*2016 fand erstmals ein Formel-1-Grand-Prix auf dem Baku City Circuit statt. Damals wurde das Rennen noch als Großer Preis von Europa ausgetragen.

Formel 1 2018: Fahrerwertung nach drei Rennen

Rang

Name

Team

Punkte

1

Sebastian Vettel

Scuderia Ferrari

54

2

Lewis Hamilton

Mercedes AMG Petronas Formula One Team

45

3

Valtteri Bottas

Mercedes AMG Petronas Formula One Team

40

4

Daniel Ricciardo

Red Bull Racing

37

5

Kimi Räikkönen

Scuderia Ferrari

30

6

Fernando Alonso

McLaren Renault

22

7

Nico Hülkenberg

Renault Sport F1 Team

22

8

Max Verstappen

Red Bull Racing

18

9

Pierre Gasly

Scuderia Toro Rosso

12

10

Kevin Magnussen

Haas F1 Team

11

Formel 1: Der Kalender 2018

Der Formel-1-Kalender 2018 umfasst 21 Rennen. Damit sind es so viele wie in der Rekordsaison 2016. Im Vergleich zur Saison 2017 kehrt der Große Preis von Deutschland zurück, der Große Preis von Frankreich ist erstmals seit 2008 wieder im Kalender dabei. Nicht mehr gefahren wird nach 19 Auflagen in Folge in Malaysia. In einem separaten Artikel haben wir für Sie den Formel-1-Kalender 2018 zusammengefasst: Alle Termine, Startzeiten und Infos zu den Strecken.

Das sind die Autos und Fahrer der Formel 1 in der Saison 2018

Mercedes ist als aktueller Konstrukteursweltmeister mit seinem F1 W09 EQ Power+ wieder klarer Favorit auf den Titel. Der neue Motor soll knapp 1000 PS liefern, ein wahres Monster. Bereits 2014 bis 2016 holten die Stuttgarter jeweils den Fahrer- und Konstrukteurstitel.
Mercedes ist als aktueller Konstrukteursweltmeister mit seinem F1 W09 EQ Power+ wieder klarer Favorit auf den Titel. Der neue Motor soll knapp 1000 PS liefern, ein wahres Monster. Bereits 2014 bis 2016 holten die Stuttgarter jeweils den Fahrer- und Konstrukteurstitel.  © dpa / Manu Fernandez
2018 ist er wieder der Gejagte. Lewis Hamilton musste für seinen vierten WM-Titel ein hartes Stück arbeiten. Anders als 2014 und 2015 lieferte Sebastian Vettel dem Briten einen echten Fight. Bereits 2008 wurde der 33-Jährige Weltmeister mit McLaren.
2018 ist er wieder der Gejagte. Lewis Hamilton musste für seinen vierten WM-Titel ein hartes Stück arbeiten. Anders als 2014 und 2015 lieferte Sebastian Vettel dem Briten einen echten Fight. Bereits 2008 wurde der 33-Jährige Weltmeister mit McLaren.  © AFP / JUSTIN TALLIS
Letztes Jahr wurde Valtteri Bottas bei Mercedes ins kalte Wasser geschmissen, diese Saison will er seinen Teamkollegen ärgern. Genau wie es sein Vorgänger Nico Rosberg 2016 tat. 2017 konnte er drei Saisonsiege erringen und Platz drei in der Fahrermeisterschaft sichern.
Letztes Jahr wurde Valtteri Bottas bei Mercedes ins kalte Wasser geschmissen, diese Saison will er seinen Teamkollegen ärgern. Genau wie es sein Vorgänger Nico Rosberg 2016 tat. 2017 konnte er drei Saisonsiege erringen und Platz drei in der Fahrermeisterschaft sichern.  © AFP / JUSTIN TALLIS
Die „rote Göttin“ hört in diesem Jahr auf den Namen SF71H. Traditionell gibt Sebastian Vettel seinem Dienstwagen später noch einen Frauennamen. Mit diesem Gefährt soll die Herrschaft von Mercedes endlich beendet werden, nachdem es letztes Jahr knapp nicht gereicht hatte.
Die „rote Göttin“ hört in diesem Jahr auf den Namen SF71H. Traditionell gibt Sebastian Vettel seinem Dienstwagen später noch einen Frauennamen. Mit diesem Gefährt soll die Herrschaft von Mercedes endlich beendet werden, nachdem es letztes Jahr knapp nicht gereicht hatte.  © AFP / JOSEP LAGO
Sebastian Vettel schien bei den Testfahrten von Barcelona in guter Laune. Sein Ferrari lieferte die besten Tageszeiten und spulte die meisten Runden aller Teams ab. Allerdings scheint Mercedes bei den Longruns klar schneller und wohl auch wieder schwer zu schlagen. Klappt es 2018 trotzdem mit WM-Titel Nummer fünf?
Sebastian Vettel schien bei den Testfahrten von Barcelona in guter Laune. Sein Ferrari lieferte die besten Tageszeiten und spulte die meisten Runden aller Teams ab. Allerdings scheint Mercedes bei den Longruns klar schneller und wohl auch wieder schwer zu schlagen. Klappt es 2018 trotzdem mit WM-Titel Nummer fünf?  © AFP / LLUIS GENE
2007 wurde Kimi Räikkönen mit der Scuderia Weltmeister, 2014 kehrte er nach einem Intermezzo bei der Rally-WM und bei Lotus zurück zu Ferrari, wo er mit seinem Kumpel Sebastian Vettel auch 2018 die Fahrerpaarung bildet.
2007 wurde Kimi Räikkönen mit der Scuderia Weltmeister, 2014 kehrte der „Iceman“ nach einem Intermezzo bei der Rally-WM und bei Lotus zurück zu Ferrari, wo er mit seinem Kumpel Sebastian Vettel auch 2018 die Fahrerpaarung bildet.  © dpa / Aleksi Tuomola
So sah der Red Bull RB 14 ursprünglich aus. Das Team mit österreichischer Lizenz präsentierte den neuen Boliden in Tarnfarbe, allerdings wohl nur aus Marketinggründen. Verschwunden sind die große Heckflosse und der sogenannte T-Flügel. Die wurden nämlich verboten.
So sah der Red Bull RB 14 ursprünglich aus. Das Team mit österreichischer Lizenz präsentierte den neuen Boliden in Tarnfarbe, allerdings wohl nur aus Marketinggründen. Verschwunden sind die große Heckflosse und der sogenannte T-Flügel. Die wurden nämlich verboten. Dafür ist der britische Autobauer Aston Martin nun als Namenssponsor mit an Bord.  © dpa / David Clerihew
Bei den Testfahrten in Barcelona präsentierte sich der neue „rote Bulle“ dann wieder in den gewohnten Farben. Mit dem RB 14 soll der Angriff auf Mercedes, Ferrari und der erste Titel seit 2013 eingefahren werden. Auch 2018 geht Red Bull mit Renault-Motoren an den Start.
Bei den Testfahrten in Barcelona präsentierte sich der neue „rote Bulle“ dann wieder in den gewohnten Farben. Mit dem RB 14 soll der Angriff auf Mercedes, Ferrari und der erste Titel seit 2013 eingefahren werden. Auch 2018 geht Red Bull mit Renault-Motoren an den Start.  © dpa / Manu Fernandez
Einer der beiden Fahrer ist erneut Daniel Ricciardo. Der Australier fährt seit 2014 für Red Bull und besticht seitdem mit konstant guten Leistungen. In der vergangenen Saison sicherte er sich beim Chaos-Rennen von Aserbaidschan seinen einzigen Sieg 2017. Zudem fuhr er acht weitere Male aufs Podest.
Einer der beiden Fahrer ist erneut Daniel Ricciardo. Der Australier fährt seit 2014 für Red Bull und besticht seitdem mit konstant guten Leistungen. In der vergangenen Saison sicherte er sich beim Chaos-Rennen von Aserbaidschan seinen einzigen Sieg 2017. Zudem fuhr er acht weitere Male aufs Podest.  © dpa / Tim Goode
Jubelt Max Verstappen 2018 noch häufiger als 2017? Dem Shooting-Star und Sohn des früheren niederländischen Rennfahrers Jos Verstappen gehört die Zukunft, da sind sich viele Experten sicher. Im letzten Jahr holte er zwei Siege in Malaysia und Mexiko, war mit sieben Ausfällen, meist technisch bedingt, aber auch der Pechvogel des Teams.
Jubelt Max Verstappen 2018 noch häufiger als 2017? Dem Shooting-Star und Sohn des früheren niederländischen Rennfahrers Jos Verstappen gehört die Zukunft, da sind sich viele Experten sicher. Im letzten Jahr holte er zwei Siege in Malaysia und Mexiko, war mit sieben Ausfällen, meist technisch bedingt, aber auch der Pechvogel des Teams.  © dpa / Vincent Thian
Erneut ganz in rosa tritt Sahara Force India an. Die mit Mercedes-Power befeuerten Inder werden die letzte Saison kaum toppen können, als man hinter den „großen Drei“ souverän viertstärkste Kraft war. Noch bessere Ergebnisse machte man sich meist durch Scharmützel im eigenen Team kaputt.
Erneut ganz in rosa tritt Sahara Force India an. Die mit Mercedes-Power befeuerten Inder werden die letzte Saison kaum toppen können, als man hinter den „großen Drei“ souverän viertstärkste Kraft war. Noch bessere Ergebnisse machte man sich meist durch Scharmützel im eigenen Team kaputt.  © dpa / Tim Goode
Die Fahrerpaarung besteht auch 2018 aus Esteban Ocon (l.) und Sergio Perez. Durch meist fehlende Konkurrenz um den vierten Konstrukteursplatz begegneten sich der Franzose und der Mexikaner oft auf der Strecke, bei denen sich auch der ein oder andere Zwischenfall ereignete. Nun sollen die Differenzen zwischen den beiden bei Seite gelegt sein.
Die Fahrerpaarung besteht auch 2018 aus Esteban Ocon (l.) und Sergio Perez. Durch meist fehlende Konkurrenz um den vierten Konstrukteursplatz begegneten sich der Franzose und der Mexikaner oft auf der Strecke, bei denen sich auch der ein oder andere Zwischenfall ereignete. Nun sollen die Differenzen zwischen den beiden bei Seite gelegt sein.  © AFP / JOSE JORDAN
Das britische Traditions-Team Williams geht 2018 mit dem FW41 an den Start. Hauptsächlich lebt die ehemalige Weltmeister-Crew von den starken Mercedes-Motoren, ansonsten ist das Auto eher unterer Durchschnitt. Die Briten werden um jeden Punkt froh sein.
Das britische Traditions-Team Williams geht 2018 mit dem FW41 an den Start. Hauptsächlich lebt die ehemalige Weltmeister-Crew von den starken Mercedes-Motoren, ansonsten ist das Auto eher unterer Durchschnitt. Die Briten werden um jeden Punkt froh sein.  © AFP / JOSE JORDAN
In sein zweites Formel-1-Jahr geht der junge Kanadier Lance Stroll, dessen Cockpit erneut von Papa Lawrence gekauft wurde. Strolls Vater ist ein bekannter Mode-Tycoon und Milliardär. Der 19-Jährige hat entgegen der Erwartungen eine passable Debütsaison absolviert und mit einem dritten Platz in Aserbaidschan einen Podestplatz eingefahren.
In sein zweites Formel-1-Jahr geht der junge Kanadier Lance Stroll, dessen Cockpit erneut von Papa Lawrence gekauft wurde. Strolls Vater ist ein bekannter Mode-Tycoon und Milliardär. Der 19-Jährige hat entgegen der Erwartungen eine passable Debütsaison absolviert und mit einem dritten Platz in Aserbaidschan einen Podestplatz eingefahren.  © dpa / Tim Goode
Einer von zwei Neulingen in der Formel 1 ist der Russe Sergei Sirotkin, wie Stroll ebenfalls ein sogenannter Bezahlfahrer. Dank russischer Öl-Millionen bekommt der 22-Jährige das zweite Williams-Cockpit neben Stroll. In der vergangenen Formel-2-Saison belegte er gerade einmal den 20. Platz.
Einer von zwei Neulingen in der Formel 1 ist der Russe Sergei Sirotkin, wie Stroll ebenfalls ein sogenannter Bezahlfahrer. Dank russischer Öl-Millionen bekommt der 22-Jährige das zweite Williams-Cockpit neben Stroll. In der vergangenen Formel-2-Saison belegte er gerade einmal den 20. Platz.  © AFP / JUSTIN TALLIS
Den großen Angriff wagen will dieses Jahr das Werksteam Renault. Der R.S.18 soll dafür der Schlüssel zum Erfolg werden. Die Franzosen waren seit ihrer Rückkehr 2016 nur wenig erfolgreich, dieses Jahr soll es regelmäßig Podestplätze geben. 2005 und 2006 wurde man mit Fernando Alonso jeweils Weltmeister, an diese Zeit will Renault wieder anknüpfen.
Den großen Angriff wagen will dieses Jahr das Werksteam Renault. Der R.S.18 soll dafür der Schlüssel zum Erfolg werden. Die Franzosen waren seit ihrer Rückkehr 2016 nur wenig erfolgreich, dieses Jahr soll es regelmäßig Podestplätze geben. 2005 und 2006 wurde man mit Fernando Alonso jeweils Weltmeister, an diese Zeit will Renault wieder anknüpfen.  © AFP / JOSE JORDAN
Die beiden Fahrer 2018 sind der Emmericher Nico Hülkenberg (l.) und der Spanier Carlos Sainz jr., Sohn der Rally-Legende Carlos Sainz, der bereits am Ende der letzten Saison von Toro Rosso losgeeist werden konnte und bei den Franzosen Jolyon Palmer ersetzte. „Hulk“ Hülkenberg gilt als einer der besten Fahrer des Feldes und als Anwärter auf das Podium in dem ein oder anderen Rennen.
Die beiden Fahrer 2018 sind der Emmericher Nico Hülkenberg (l.) und der Spanier Carlos Sainz jr., Sohn der Rally-Legende Carlos Sainz, der bereits am Ende der letzten Saison von Toro Rosso losgeeist werden konnte und bei den Franzosen Jolyon Palmer ersetzte. „Hulk“ Hülkenberg gilt als einer der besten Fahrer des Feldes und als Anwärter auf das Podium in dem ein oder anderen Rennen.  © AFP / CHRISTOPHE ARCHAMBAUL T
Toro Rosso ist diese Saison ein einziges Fragezeichen. Die Scuderia, Schwesterteam von Red Bull, hat für 2018 die Honda-Motoren von McLaren übernommen. Diese waren die vergangenen Jahre extrem leistungsschwach und anfällig für Defekte. Bei den Tests spulte Toro Rosso aber Runde für Runde stabil ab. Haben die Japaner endlich einen vernünftigen Motor gebaut?
Toro Rosso ist diese Saison ein einziges Fragezeichen. Die Scuderia, Schwesterteam von Red Bull, hat für 2018 die Honda-Motoren von McLaren übernommen. Diese waren die vergangenen Jahre extrem leistungsschwach und anfällig für Defekte. Bei den Tests spulte Toro Rosso aber Runde für Runde stabil ab. Haben die Japaner endlich einen vernünftigen Motor gebaut?  © dpa / Tim Goode
Pilotieren werden den Toro Rosso 2018 der Franzose Pierre Gasly und der Neuseeländer Brandon Hartley. Gasly gewann 2016 die Gesamtwertung der GP2-Serie und gilt als großes Talent am Lenkrad. Hartley wurde 2017 WEC-Langstrecken-Weltmeister und sprang anschließend für die letzten vier F1-Rennen für den zu Renault abgewanderten Carlos Sainz jr. ein.
Pilotieren werden den Toro Rosso 2018 der Franzose Pierre Gasly und der Neuseeländer Brendon Hartley. Gasly gewann 2016 die Gesamtwertung der GP2-Serie und gilt als großes Talent am Lenkrad. Hartley wurde 2017 WEC-Langstrecken-Weltmeister und sprang anschließend für die letzten vier F1-Rennen für den zu Renault abgewanderten Carlos Sainz jr. ein.  © AFP / JOSE JORDAN
Haas wird 2018 wieder mit einem Ferrari-Aggregat an den Start gehen. Die Amerikaner konnten bei den Testfahrten in Barcelona bereits überzeugen und waren bei den Longruns nur knapp hinter dem Werksteam der Scuderia. Haas könnte 2018 die Überraschung in der Formel 1 werden.
Haas wird 2018 wieder mit einem Ferrari-Aggregat an den Start gehen. Die Amerikaner konnten bei den Testfahrten in Barcelona bereits überzeugen und waren bei den Longruns nur knapp hinter dem Werksteam der Scuderia. Haas könnte 2018 die Überraschung in der Formel 1 werden.  © AFP / JOSEP LAGO
Romain Grosjean geht in seine dritte Saison mit Haas F1 und in seine achte insgesamt. Der Franzose gehört damit zu den erfahrensten Piloten im Feld. In diesem Jahr bekommt er auch wieder einen Heim-Grand-Prix. In Le Castellet wird auf dem Circuit Paul Ricard zum ersten Mal seit 1990 wieder ein Formel-1-Rennen ausgetragen.
Romain Grosjean geht in seine dritte Saison mit Haas F1 und in seine achte insgesamt. Der Franzose gehört damit zu den erfahrensten Piloten im Feld. In diesem Jahr bekommt er auch wieder einen Heim-Grand-Prix. In Le Castellet wird auf dem Circuit Paul Ricard zum ersten Mal seit 1990 wieder ein Formel-1-Rennen ausgetragen.  © AFP / JOSE JORDAN
Der Däne Kevin Magnussen ist auch 2018 wieder Teamkollege von Grosjean. Seit 2014 ist der 25-Jährige in der Formel 1. Zwei Jahre fuhr er für McLaren, ein Jahr für Renault und nun geht er in seine zweite Saison mit Haas. Im Fahrerfeld gilt Magnussen als recht unfairer und unbeliebter Fahrer. So geriet er zum Beispiel letzte Saison mit Nico Hülkenberg aneinander.
Der Däne Kevin Magnussen ist auch 2018 wieder Teamkollege von Grosjean. Seit 2014 ist der 25-Jährige in der Formel 1. Zwei Jahre fuhr er für McLaren, ein Jahr für Renault und nun geht er in seine zweite Saison mit Haas. Im Fahrerfeld gilt Magnussen als recht unfairer und unbeliebter Fahrer. So geriet er zum Beispiel letzte Saison mit Nico Hülkenberg aneinander.  © AFP / JOSE JORDAN
Zurück zu „Papaya“ gilt der Neuanfang 2018 bei McLaren. In Papaya-orange und blau präsentiert sich der MCL33, der dieses Jahr mit Renault-Power angetrieben wird. Ohne die desaströsen Honda-Motoren soll endlich vieles besser werden beim Traditionsteam. Zwar präsentierte sich die Crew aus Woking bei den Tests schnell, aber wieder recht anfällig.
Zurück zu „Papaya“ gilt der Neuanfang 2018 bei McLaren. In Papaya-orange und blau präsentiert sich der MCL33, der dieses Jahr mit Renault-Power angetrieben wird. Ohne die desaströsen Honda-Motoren soll endlich vieles besser werden beim Traditionsteam. Zwar präsentierte sich die Crew aus Woking bei den Tests schnell, aber wieder recht anfällig.  © dpa / Matthias Oesterle
Am Steuer wird auch dieses Jahr Fernando Alonso sitzen. Der Weltmeister von 2005 und 2006 gilt immer noch als einer der besten Fahrer im Feld und will mit den Briten endlich wieder um das Podium mitfahren. Mittlerweile ist der Spanier stolze 36 Jahre alt und wird diese Saison auch wieder zu Einsätzen in der Indy-Car-Serie kommen.
Am Steuer wird auch dieses Jahr Fernando Alonso sitzen. Der Weltmeister von 2005 und 2006 gilt immer noch als einer der besten Fahrer im Feld und will mit den Briten endlich wieder um das Podium mitfahren. Mittlerweile ist der Spanier stolze 36 Jahre alt und wird diese Saison auch wieder zu Einsätzen in der Indy-Car-Serie kommen.  © AFP / LLUIS GENE
Stoffel Vandoorne war bereits 2017 Alonsos Teamkollege bei McLaren. Der Belgier konnte seinen Stallpartner sogar das ein oder andere mal auf der Strecke schlagen. Talent ist beim 25-Jährigen auf jeden Fall vorhanden. Da muss er sich auch nicht hinter einem zweimaligen Weltmeister verstecken.
Stoffel Vandoorne war bereits 2017 Alonsos Teamkollege bei McLaren. Der Belgier konnte seinen Stallpartner sogar das ein oder andere Mal auf der Strecke schlagen. Talent ist beim 25-Jährigen auf jeden Fall vorhanden. Da muss er sich auch nicht hinter einem zweimaligen Weltmeister verstecken.  © dpa / Claude Paris
In neuem Gewand und neuem Titelsponsor präsentiert sich das schwächste Team des letzten Jahres. Sauber bekommt diese Saison Unterstützung aus Italien von Alfa Romeo. Der Motor wird aber weiterhin von Ferrari geliefert. Trotzdem werden die Schweizer wohl weiter nur hinterherfahren.
In neuem Gewand und neuem Titelsponsor präsentiert sich das schwächste Team des letzten Jahres. Sauber bekommt diese Saison Unterstützung aus Italien von Alfa Romeo. Der Motor wird aber weiterhin von Ferrari geliefert. Trotzdem werden die Schweizer wohl weiter nur hinterherfahren.  © dpa / Tim Goode
Pascal Wehrlein ist bei Sauber Geschichte, er wird ersetzt durch den Monegassen Charles Leclerc (l.), der 2017 Formel-2-Meister wurde. Er sitzt auch im Cockpit, weil er als Ferrari-Akademie-Fahrer auf kurz oder lang Kimi Räikkönen bei den Roten beerben soll. Neben ihm fährt auch 2018 der Schwede Marcus Ericsson, der in seine insgesamt fünfte Formel-1-Saison geht.
Pascal Wehrlein ist bei Sauber Geschichte, er wird ersetzt durch den Monegassen Charles Leclerc (l.), der 2017 Formel-2-Meister wurde. Er sitzt auch im Cockpit, weil er als Ferrari-Akademie-Fahrer auf kurz oder lang Kimi Räikkönen bei den Roten beerben soll. Neben ihm fährt auch 2018 der Schwede Marcus Ericsson, der in seine insgesamt fünfte Formel-1-Saison geht.  © AFP / MARCO BERTORELLO

dk

Auch interessant

Meistgelesen

Vettel zu Teamorder: Wusste, dass diese Fragen kommen würden
Vettel zu Teamorder: Wusste, dass diese Fragen kommen würden
Vettels Kampf um die Vorherrschaft im eigenen Team
Vettels Kampf um die Vorherrschaft im eigenen Team
Formel-1-Tabelle 2019: Das ist der aktuelle WM-Stand 
Formel-1-Tabelle 2019: Das ist der aktuelle WM-Stand 
Hamilton triumphiert im 1000. Formel-1-Rennen - Vettel fährt aufs Podest
Hamilton triumphiert im 1000. Formel-1-Rennen - Vettel fährt aufs Podest

Kommentare