Fünftes Rennen der Saison

Formel 1: So endete der Große Preis von Spanien 

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Beim letzten Rennen in Baku (Aserbaidschan) hatte Lewis Hamilton die Nase vorn.

In der Formel 1 steht heute der Große Preis von Spanien an. Lesen Sie hier, wie Sie das Rennen in Barcelona live im TV und im Live-Stream verfolgen können.

Update vom 6. Juli 2018: In Silverstone jagt Lewis Hamilton den WM-Führenden Sebastian Vettel. Sie können Training, Qualifying und Rennen der Formel 1 beim Großen Preis von Großbritannien live im TV und Live-Stream ansehen.

Update vom 30. Juni 2018: Kann Lewis Hamilton seine Führung in der Gesamtwertung nun weiter ausbauen? Verfolgen Sie den Großen Preis von Österreich live im TV und im Live-Stream.

Update vom 22. Juni 2018: Die Formel-1-Fahrer erwartet in den kommenden Tagen ein hartes Programm - drei Rennen an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden. Den Auftakt macht der Große Preis von Frankreich. So sehen Sie den Grand Prix live im TV und im Live-Stream.

Update vom 9. Juni 2018: Die Formel 1 reist nach Kanada und vor allem Ferrari-Pilot Sebastian Vettel will in Montréal endlich mal wieder einen Sieg einfahren. Wir sagen Ihnen, wie Sie das Rennen live im TV und im Live-Stream sehen können. 

Update vom 25. Mai 2018: Am kommenden Wochenende steigt der Große Preis von Monaco im Fürstentum. Gelingt Sebastian Vettel erneut der Sieg beim wohl prestigeträchtigsten Grand Prix der Formel 1? Wir verraten Ihnen zumindest, wo Sie das Qualifying und das Rennen live im TV und im Live-Stream verfolgen können

Update: Bitteres Rennen aus Sicht der Scuderia. Weil sich Ferrari und Sebastian Vettel mit der Taktik verzocken, jubelt am Ende Mercedes über dem Doppelerfolg von Lewis Hamilton und Valtteri Bottas. Hamilton kann durch den Sieg den Abstand auf Vettel in der Gesamtwertung auf mittlerweile 17 Punkte ausbauen. 

Barcelona - Eigentlich hätte es der Jubiläumserfolg werden sollen, doch am Ende war es dann doch nur ein Debakel: Beim Crash-Festival in Baku hatte Sebastian Vettel das Stadtrennen lange fest im Griff und beherrschte seine Gegner fast nach Belieben. Doch statt des 50. Karriere-Erfolges blieb dem Heppenheimer am Ende nur der vierte Rang.

Denn sein großer Rivale Lewis Hamilton holte sich den Sieg in Aserbaidschan - wegen eines Fahrfehlers des Ferrari-Piloten. „Manchmal ist es Lotterie“, sagte Vettel bei RTL, nachdem er vier Runden vor Schluss unter dem durch einen Unfall entstandenen Handlungsdruck ein riskantes Überholmanöver gegen den führenden Mercedes-Piloten Valtteri Bottas gewagt hatte. Das bescherte ihm einen Bremsplatten, Bottas selbst schied wenig später wegen eines Reifenschadens aus. Und Hamilton profitierte.

Formel 1 2018: Hamilton gibt zu: „Für Sebastian war es sehr unglücklich“

Der gab nach dem Rennen selbst zu: „Für Sebastian war es sehr unglücklich.“ Doch das half alles nichts, am Ende konnte der Ferrari-Pilot lediglich den vierten Platz verbuchen und musste zu allem Überfluss auch noch die Führung in der WM-Gesamtwertung an den Briten abgeben. Ein überaus gebrauchtes Wochenende für Vettel, das mit dem Sieg im Qualifying eigentlich so gut angefangen hatte

Nun also der Große Preis von Spanien, an den vor allem Lewis Hamilton gute Erinnerungen haben dürfte. In der letzten Saison fuhr der Brite sowohl in allen freien Trainings, als auch im Qualifying der Konkurrenz davon und holte sich am Ende auch den Sieg im Rennen. Zwar konnte Vettel den Mercedes-Fahrer bereits am Start überholen, schaffte es aber nicht, sich von dem Mercedes-Pilot abzusetzen. Die Führung hielt schließlich bis Runde 43, doch dann zog Hamilton vorbei und sicherte sich einen am Ende überlegenen Sieg - mit über drei Sekunden Vorsprung.

Formel 1 2018: Guter Saisonstart von Vettel - doch dann folgte die Wende

Mit dem Ausgang aus dem vorherigen Jahr wäre Hamilton vermutlich auch dieses Mal zufrieden - zumal der Brite bis zum Grand Prix von Baku in der bisherigen Saison noch kein Rennen hatte gewinnen können. Bis dahin war es nämlich eigentlich die Saison von Sebastian Vettel gewesen. Der Heppenheimer war nämlich genau nach Plan in die Saison gestartet und hatte sich gleich den Auftakt-Sieg in Melbourne beim Großen Preis von Australien gesichert. 

Und beim zweiten Rennen der Saison hatte Vettel dann sogleich nachgelegt und sich auch dort den Sieg gesichert. Der Grand Prix wurde allerdings von einem schweren Unfall mit einem Ferrari-Mechaniker überschattet - bevor Vettel dann in Shainghai das erste Debakel der Saison erlebte. In Führung liegend beging Ferrari nicht nur einen Taktik-Fehler, sondern es folgte auch noch eine Kollosion - für Vettel standen am Ende null Punkte zu Buche. Das soll sich in Barcelona nun nicht noch einmal wiederholen. Lesen Sie nun, wie Sie den Großen Preis von Spanien live im TV und im Live-Stream verfolgen können. Außerdem finden Sie weiter unten eine Liste mit den bisherigen Siegern des Barcelona-Rennens sowie die Gesamtwertung der Formel 1.

Großer Preis von Spanien 2018: Formel 1 heute live im Free-TV bei RTL

Bevor am Sonntag das Rennen in Barcelona startet, müssen die Piloten freilich noch die freien Trainings sowie das Qualifying hinter sich bringen. Der Free-TV-Sender RTL zeigt am Samstag, den 12. Mai, zunächst ab 14 Uhr das freie Training live, das Qualifying wird dann ab 14.45 Uhr live übertragen. Als Moderator wird Sie wie immer Florian König begrüßen, kommentiert wird das freie Training wie auch das Qualifying dann von Heiko Wasser und Christian Danner.

Am Sonntag, den 13. Mai, folgt dann das mit Spannung erwartete Rennen. Um 14 Uhr startet RTL seine Übertragung, moderieren wird wieder Florian König, als Experte steht Timo Glock bereit und aus der Box meldet sich der bei allen Formel-1-Fans bekannte Kai Ebel. Um 15 Uhr startet dann der Grand Prix, dessen Siegerehrung von RTL ab etwa 16.55 Uhr ebenfalls live gezeigt werden wird. Die Übertragung von RTL wird gegen 17.30 Uhr enden.

Großer Preis von Spanien 2018: Formel 1 heute im Live-Stream von RTL

Sollten Sie die Formel 1 nicht an einem Fernseher verfolgen wollen oder können, so bietet sich hier der Streaming-Dienst von RTL an. Über das Streaming-Portal TV Now können Sie sowohl das Qualifying am Samstag, als auch das Rennen am Sonntag live und in voller Länge verfolgen. Das funktioniert allerdings nur mit einem gültigen Abonnement von TV Now Plus. Nach einer Testphase von 30 Tagen kostet jeder weitere Monat 2,99 Euro. Das Abo ist aber jederzeit kündbar. Die Sendezeiten entsprechen derweil denen der TV-Übertragung.

Mit diesem Abonnement steht Ihnen dann auch das komplette Programm der RTL-Gruppe, zu der neben dem Hauptsender unter anderem auch Vox, RTL II, oder n-tv gehören, zur Verfügung. Außerdem können Sie jeden Sender auch via Live-Stream auf mobilen Endgeräten wie Smartphone oder Tablet ansehen. Sollten Sie dies wollen, so empfiehlt sich zur besseren Bedienbarkeit die Nutzung der zugehörigen App von RTL. Apple-Nutzer finden diese im iTunes-Store, Android-User im Google Play Store - der Download ist gratis.

Wichtig: Bei der Nutzung eines Streaming-Angebotes wird eine hohe Menge an Daten verbraucht. Sollten Sie also einen Live-Stream nutzen wollen, so achten Sie stets auf eine stabile WLAN-Verbindung. Andernfalls könnte das Kontingent eines herkömmlichen Mobilfunkvertrages schnell aufgebraucht sein. Unter Umständen könnten dann hohe Kosten auf Sie zukommen.

Großer Preis von Spanien 2018: Formel 1 heute nicht live im Pay-TV bei Sky

Eigentlich waren Fans der Formel 1 es gewohnt, die freien Trainings, Qualifying und Rennen live und in voller Länge auch beim Pay-TV-Sender Sky verfolgen zu können. Doch das war einmal. Die willkommene Konkurenz für den Formel-1-Platzhirsch RTL hat sich schon wieder verabschiedet, die Abonnenten des Senders aus Unterföhring schauen bei der Formel 1 komplett in die Röhre.

Denn seit der Saison 2018 hält Sky keine Übertragungsrechte mehr an der Formel 1 und kann daher auch keine Live-Bilder mehr anbieten. Sonderkündigungsrechte für Kunden, die wegen der Königsklasse des Motorsports ein Abo abgeschlossen haben, gibt es bislang nicht. Jedoch kündigte Sky eine Preisanpassung an - hier bekommen Sie einen Überblick.

Großer Preis von Spanien 2018: Formel 1 heute im Live-Stream auf F1 TV

Sollten Sie den Großen Preis von Spanien nicht bei RTL verfolgen wollen, so gibt es auch hierfür eine Alternative. Der neue Live-Streaming-Dienst der Formel 1, F1 TV, sollte eigentlich bereits ab dem 22. März und damit dem ersten Rennen der neuen Saison verfügbar sein. Dem war aber nicht so. Wie der amerikanische Rechteinhaber Liberty Media bekanntgab, soll die Videoplattform nun ab dem Grand Prix in Spanien funktionieren. Demnach könnten Sie das Rennen also auch über F1 TV verfolgen.

Allerdings kostet die hauseigene Plattform der Formel 1 rund 80 Euro pro Jahr und ist zunächst in vier Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch) verfügbar. Der Kanal bietet Ihnen außerdem zahlreiche Optionen bei der Kameraauswahl. So haben Sie die Möglichkeit ins Cockpit der 20 Formel-1-Fahrer zu blicken und sich allerlei Live-Daten anzeigen zu lassen. Der Zugriff soll zunächst ausschließlich über Web-Browser erfolgen, die Entwicklung einer zugehörigen App für mobile Endgeräte ist aber offenbar auf dem Weg.

Großer Preis von Spanien 2018: Formel 1 heute im kostenlosen Live-Stream

Natürlich wird es auch beim Grand Prix von Spanien wieder allerlei Angebote in den Weiten des Internets geben, das Rennen über einen kostenfreien Live-Stream zu verfolgen. Bei der Nutzung eines solchen Streams müssen Sie allerdings eine deutlich schlechtere Bild- und Tonqualität hinnehmen und auch während der Übertragung mit allerlei nervigen Werbeanzeigen und Pop-Ups rechnen. Außerdem müssen Sie in den meisten Fällen auf einen deutschen Kommentator verzichten - und auch Ihr Computer ist gefährdet: Auf solchen Seiten kann sich Ihr PC einen Virus oder andere gefährliche Malware einfangen.

Doch damit noch nicht genug: Seit dem jüngsten Urteil des Europäischen Gerichtshofes machen Sie sich bei der Nutzung solcher Angebote auch noch strafbar. Wir raten Ihnen daher dringend davon ab, auf solche Streams zurückzugreifen. Sollten Sie sich einmal unsicher sein, so können Sie sich an unserer Liste mit kostenlosen und legalen Live-Streams orientieren.

Formel 1: Die letzten zehn Sieger des Großen Preis von Spanien

Jahr

Sieger

Nationalität

Rennstall

2017

Lewis Hamilton

Großbritannien

Mercedes 

2016

Max Verstappen

Niederlande

Red Bull 

2015

Nico Rosberg

Deutschland

Mercedes

2014

Lewis Hamilton 

Großbritannien

Mercedes

2013

Fernando Alonso

Spanien

Ferrari

2012

Pastor Maldonado

Venezuela

Williams-Renault

2011

Sebastian Vettel

Deutschland

Red-Bull-Renault

2010

Mark Webber

Australien

Red-Bull-Renault

2009

Jenson Button

Großbritannien

Brawn-Mercedes

2008

Kimi Räikkönen

Finnland

Ferrari

Formel 1 2018: Die Fahrerwertung nach vier Rennen

Rang

Name

Team

Punkte

1

Lewis Hamilton

Mercedes

70

2

Sebastian Vettel

Ferrari

66

3

Kimi Räikkönen 

Ferrari

48

4

Valtteri Bottas

Mercedes

40

5

Daniel Ricciardo

Red Bull

37

6

Fernando Alonso

McLaren

28

7

Nico Hülkenberg

Renault

22

8

Max Verstappen

Red Bull

18

9

Sergio Perez

Force India

15

10

Carlos Sainz jr.

Renault

13

Formel 1: Der Kalender 2018

In der Formel-1-Saison 2018 finden insgesamt 18 Rennen statt. Damit ist die Rekord-Anzahl an Rennen aus dem Jahr 2016 egalisiert. Im Vergleich zur Saison 2017 gibt es außerdem gute Nachrichten für deutsche Formel-1-Fans: Der Große Preis von Deutschland kehrt in den Rennkalender zurück. 

Auch der Große Preis von Frankreich, zuletzt 2008 im Kalender, steht wieder auf dem Plan. Nicht mehr gefahren wird dagegen der Große Preis von Malaysia - nach ganzen 19 Auflagen. In einem separaten Artikel haben wir für Sie den Formel-1-Kalender 2018 zusammengefasst: Dort finden Sie alle Termine, Startzeiten und Informationen zu den Strecken.

Das sind die Autos und Fahrer der Formel 1 in der Saison 2018

Mercedes ist als aktueller Konstrukteursweltmeister mit seinem F1 W09 EQ Power+ wieder klarer Favorit auf den Titel. Der neue Motor soll knapp 1000 PS liefern, ein wahres Monster. Bereits 2014 bis 2016 holten die Stuttgarter jeweils den Fahrer- und Konstrukteurstitel.
Mercedes ist als aktueller Konstrukteursweltmeister mit seinem F1 W09 EQ Power+ wieder klarer Favorit auf den Titel. Der neue Motor soll knapp 1000 PS liefern, ein wahres Monster. Bereits 2014 bis 2016 holten die Stuttgarter jeweils den Fahrer- und Konstrukteurstitel. © dpa / Manu Fernandez
2018 ist er wieder der Gejagte. Lewis Hamilton musste für seinen vierten WM-Titel ein hartes Stück arbeiten. Anders als 2014 und 2015 lieferte Sebastian Vettel dem Briten einen echten Fight. Bereits 2008 wurde der 33-Jährige Weltmeister mit McLaren.
2018 ist er wieder der Gejagte. Lewis Hamilton musste für seinen vierten WM-Titel ein hartes Stück arbeiten. Anders als 2014 und 2015 lieferte Sebastian Vettel dem Briten einen echten Fight. Bereits 2008 wurde der 33-Jährige Weltmeister mit McLaren. © AFP / JUSTIN TALLIS
Letztes Jahr wurde Valtteri Bottas bei Mercedes ins kalte Wasser geschmissen, diese Saison will er seinen Teamkollegen ärgern. Genau wie es sein Vorgänger Nico Rosberg 2016 tat. 2017 konnte er drei Saisonsiege erringen und Platz drei in der Fahrermeisterschaft sichern.
Letztes Jahr wurde Valtteri Bottas bei Mercedes ins kalte Wasser geschmissen, diese Saison will er seinen Teamkollegen ärgern. Genau wie es sein Vorgänger Nico Rosberg 2016 tat. 2017 konnte er drei Saisonsiege erringen und Platz drei in der Fahrermeisterschaft sichern. © AFP / JUSTIN TALLIS
Die „rote Göttin“ hört in diesem Jahr auf den Namen SF71H. Traditionell gibt Sebastian Vettel seinem Dienstwagen später noch einen Frauennamen. Mit diesem Gefährt soll die Herrschaft von Mercedes endlich beendet werden, nachdem es letztes Jahr knapp nicht gereicht hatte.
Die „rote Göttin“ hört in diesem Jahr auf den Namen SF71H. Traditionell gibt Sebastian Vettel seinem Dienstwagen später noch einen Frauennamen. Mit diesem Gefährt soll die Herrschaft von Mercedes endlich beendet werden, nachdem es letztes Jahr knapp nicht gereicht hatte. © AFP / JOSEP LAGO
Sebastian Vettel schien bei den Testfahrten von Barcelona in guter Laune. Sein Ferrari lieferte die besten Tageszeiten und spulte die meisten Runden aller Teams ab. Allerdings scheint Mercedes bei den Longruns klar schneller und wohl auch wieder schwer zu schlagen. Klappt es 2018 trotzdem mit WM-Titel Nummer fünf?
Sebastian Vettel schien bei den Testfahrten von Barcelona in guter Laune. Sein Ferrari lieferte die besten Tageszeiten und spulte die meisten Runden aller Teams ab. Allerdings scheint Mercedes bei den Longruns klar schneller und wohl auch wieder schwer zu schlagen. Klappt es 2018 trotzdem mit WM-Titel Nummer fünf? © AFP / LLUIS GENE
2007 wurde Kimi Räikkönen mit der Scuderia Weltmeister, 2014 kehrte er nach einem Intermezzo bei der Rally-WM und bei Lotus zurück zu Ferrari, wo er mit seinem Kumpel Sebastian Vettel auch 2018 die Fahrerpaarung bildet.
2007 wurde Kimi Räikkönen mit der Scuderia Weltmeister, 2014 kehrte der „Iceman“ nach einem Intermezzo bei der Rally-WM und bei Lotus zurück zu Ferrari, wo er mit seinem Kumpel Sebastian Vettel auch 2018 die Fahrerpaarung bildet. © dpa / Aleksi Tuomola
So sah der Red Bull RB 14 ursprünglich aus. Das Team mit österreichischer Lizenz präsentierte den neuen Boliden in Tarnfarbe, allerdings wohl nur aus Marketinggründen. Verschwunden sind die große Heckflosse und der sogenannte T-Flügel. Die wurden nämlich verboten.
So sah der Red Bull RB 14 ursprünglich aus. Das Team mit österreichischer Lizenz präsentierte den neuen Boliden in Tarnfarbe, allerdings wohl nur aus Marketinggründen. Verschwunden sind die große Heckflosse und der sogenannte T-Flügel. Die wurden nämlich verboten. Dafür ist der britische Autobauer Aston Martin nun als Namenssponsor mit an Bord. © dpa / David Clerihew
Bei den Testfahrten in Barcelona präsentierte sich der neue „rote Bulle“ dann wieder in den gewohnten Farben. Mit dem RB 14 soll der Angriff auf Mercedes, Ferrari und der erste Titel seit 2013 eingefahren werden. Auch 2018 geht Red Bull mit Renault-Motoren an den Start.
Bei den Testfahrten in Barcelona präsentierte sich der neue „rote Bulle“ dann wieder in den gewohnten Farben. Mit dem RB 14 soll der Angriff auf Mercedes, Ferrari und der erste Titel seit 2013 eingefahren werden. Auch 2018 geht Red Bull mit Renault-Motoren an den Start. © dpa / Manu Fernandez
Einer der beiden Fahrer ist erneut Daniel Ricciardo. Der Australier fährt seit 2014 für Red Bull und besticht seitdem mit konstant guten Leistungen. In der vergangenen Saison sicherte er sich beim Chaos-Rennen von Aserbaidschan seinen einzigen Sieg 2017. Zudem fuhr er acht weitere Male aufs Podest.
Einer der beiden Fahrer ist erneut Daniel Ricciardo. Der Australier fährt seit 2014 für Red Bull und besticht seitdem mit konstant guten Leistungen. In der vergangenen Saison sicherte er sich beim Chaos-Rennen von Aserbaidschan seinen einzigen Sieg 2017. Zudem fuhr er acht weitere Male aufs Podest. © dpa / Tim Goode
Jubelt Max Verstappen 2018 noch häufiger als 2017? Dem Shooting-Star und Sohn des früheren niederländischen Rennfahrers Jos Verstappen gehört die Zukunft, da sind sich viele Experten sicher. Im letzten Jahr holte er zwei Siege in Malaysia und Mexiko, war mit sieben Ausfällen, meist technisch bedingt, aber auch der Pechvogel des Teams.
Jubelt Max Verstappen 2018 noch häufiger als 2017? Dem Shooting-Star und Sohn des früheren niederländischen Rennfahrers Jos Verstappen gehört die Zukunft, da sind sich viele Experten sicher. Im letzten Jahr holte er zwei Siege in Malaysia und Mexiko, war mit sieben Ausfällen, meist technisch bedingt, aber auch der Pechvogel des Teams. © dpa / Vincent Thian
Erneut ganz in rosa tritt Sahara Force India an. Die mit Mercedes-Power befeuerten Inder werden die letzte Saison kaum toppen können, als man hinter den „großen Drei“ souverän viertstärkste Kraft war. Noch bessere Ergebnisse machte man sich meist durch Scharmützel im eigenen Team kaputt.
Erneut ganz in rosa tritt Sahara Force India an. Die mit Mercedes-Power befeuerten Inder werden die letzte Saison kaum toppen können, als man hinter den „großen Drei“ souverän viertstärkste Kraft war. Noch bessere Ergebnisse machte man sich meist durch Scharmützel im eigenen Team kaputt. © dpa / Tim Goode
Die Fahrerpaarung besteht auch 2018 aus Esteban Ocon (l.) und Sergio Perez. Durch meist fehlende Konkurrenz um den vierten Konstrukteursplatz begegneten sich der Franzose und der Mexikaner oft auf der Strecke, bei denen sich auch der ein oder andere Zwischenfall ereignete. Nun sollen die Differenzen zwischen den beiden bei Seite gelegt sein.
Die Fahrerpaarung besteht auch 2018 aus Esteban Ocon (l.) und Sergio Perez. Durch meist fehlende Konkurrenz um den vierten Konstrukteursplatz begegneten sich der Franzose und der Mexikaner oft auf der Strecke, bei denen sich auch der ein oder andere Zwischenfall ereignete. Nun sollen die Differenzen zwischen den beiden bei Seite gelegt sein. © AFP / JOSE JORDAN
Das britische Traditions-Team Williams geht 2018 mit dem FW41 an den Start. Hauptsächlich lebt die ehemalige Weltmeister-Crew von den starken Mercedes-Motoren, ansonsten ist das Auto eher unterer Durchschnitt. Die Briten werden um jeden Punkt froh sein.
Das britische Traditions-Team Williams geht 2018 mit dem FW41 an den Start. Hauptsächlich lebt die ehemalige Weltmeister-Crew von den starken Mercedes-Motoren, ansonsten ist das Auto eher unterer Durchschnitt. Die Briten werden um jeden Punkt froh sein. © AFP / JOSE JORDAN
In sein zweites Formel-1-Jahr geht der junge Kanadier Lance Stroll, dessen Cockpit erneut von Papa Lawrence gekauft wurde. Strolls Vater ist ein bekannter Mode-Tycoon und Milliardär. Der 19-Jährige hat entgegen der Erwartungen eine passable Debütsaison absolviert und mit einem dritten Platz in Aserbaidschan einen Podestplatz eingefahren.
In sein zweites Formel-1-Jahr geht der junge Kanadier Lance Stroll, dessen Cockpit erneut von Papa Lawrence gekauft wurde. Strolls Vater ist ein bekannter Mode-Tycoon und Milliardär. Der 19-Jährige hat entgegen der Erwartungen eine passable Debütsaison absolviert und mit einem dritten Platz in Aserbaidschan einen Podestplatz eingefahren. © dpa / Tim Goode
Einer von zwei Neulingen in der Formel 1 ist der Russe Sergei Sirotkin, wie Stroll ebenfalls ein sogenannter Bezahlfahrer. Dank russischer Öl-Millionen bekommt der 22-Jährige das zweite Williams-Cockpit neben Stroll. In der vergangenen Formel-2-Saison belegte er gerade einmal den 20. Platz.
Einer von zwei Neulingen in der Formel 1 ist der Russe Sergei Sirotkin, wie Stroll ebenfalls ein sogenannter Bezahlfahrer. Dank russischer Öl-Millionen bekommt der 22-Jährige das zweite Williams-Cockpit neben Stroll. In der vergangenen Formel-2-Saison belegte er gerade einmal den 20. Platz. © AFP / JUSTIN TALLIS
Den großen Angriff wagen will dieses Jahr das Werksteam Renault. Der R.S.18 soll dafür der Schlüssel zum Erfolg werden. Die Franzosen waren seit ihrer Rückkehr 2016 nur wenig erfolgreich, dieses Jahr soll es regelmäßig Podestplätze geben. 2005 und 2006 wurde man mit Fernando Alonso jeweils Weltmeister, an diese Zeit will Renault wieder anknüpfen.
Den großen Angriff wagen will dieses Jahr das Werksteam Renault. Der R.S.18 soll dafür der Schlüssel zum Erfolg werden. Die Franzosen waren seit ihrer Rückkehr 2016 nur wenig erfolgreich, dieses Jahr soll es regelmäßig Podestplätze geben. 2005 und 2006 wurde man mit Fernando Alonso jeweils Weltmeister, an diese Zeit will Renault wieder anknüpfen. © AFP / JOSE JORDAN
Die beiden Fahrer 2018 sind der Emmericher Nico Hülkenberg (l.) und der Spanier Carlos Sainz jr., Sohn der Rally-Legende Carlos Sainz, der bereits am Ende der letzten Saison von Toro Rosso losgeeist werden konnte und bei den Franzosen Jolyon Palmer ersetzte. „Hulk“ Hülkenberg gilt als einer der besten Fahrer des Feldes und als Anwärter auf das Podium in dem ein oder anderen Rennen.
Die beiden Fahrer 2018 sind der Emmericher Nico Hülkenberg (l.) und der Spanier Carlos Sainz jr., Sohn der Rally-Legende Carlos Sainz, der bereits am Ende der letzten Saison von Toro Rosso losgeeist werden konnte und bei den Franzosen Jolyon Palmer ersetzte. „Hulk“ Hülkenberg gilt als einer der besten Fahrer des Feldes und als Anwärter auf das Podium in dem ein oder anderen Rennen. © AFP / CHRISTOPHE ARCHAMBAUL T
Toro Rosso ist diese Saison ein einziges Fragezeichen. Die Scuderia, Schwesterteam von Red Bull, hat für 2018 die Honda-Motoren von McLaren übernommen. Diese waren die vergangenen Jahre extrem leistungsschwach und anfällig für Defekte. Bei den Tests spulte Toro Rosso aber Runde für Runde stabil ab. Haben die Japaner endlich einen vernünftigen Motor gebaut?
Toro Rosso ist diese Saison ein einziges Fragezeichen. Die Scuderia, Schwesterteam von Red Bull, hat für 2018 die Honda-Motoren von McLaren übernommen. Diese waren die vergangenen Jahre extrem leistungsschwach und anfällig für Defekte. Bei den Tests spulte Toro Rosso aber Runde für Runde stabil ab. Haben die Japaner endlich einen vernünftigen Motor gebaut? © dpa / Tim Goode
Pilotieren werden den Toro Rosso 2018 der Franzose Pierre Gasly und der Neuseeländer Brandon Hartley. Gasly gewann 2016 die Gesamtwertung der GP2-Serie und gilt als großes Talent am Lenkrad. Hartley wurde 2017 WEC-Langstrecken-Weltmeister und sprang anschließend für die letzten vier F1-Rennen für den zu Renault abgewanderten Carlos Sainz jr. ein.
Pilotieren werden den Toro Rosso 2018 der Franzose Pierre Gasly und der Neuseeländer Brendon Hartley. Gasly gewann 2016 die Gesamtwertung der GP2-Serie und gilt als großes Talent am Lenkrad. Hartley wurde 2017 WEC-Langstrecken-Weltmeister und sprang anschließend für die letzten vier F1-Rennen für den zu Renault abgewanderten Carlos Sainz jr. ein. © AFP / JOSE JORDAN
Haas wird 2018 wieder mit einem Ferrari-Aggregat an den Start gehen. Die Amerikaner konnten bei den Testfahrten in Barcelona bereits überzeugen und waren bei den Longruns nur knapp hinter dem Werksteam der Scuderia. Haas könnte 2018 die Überraschung in der Formel 1 werden.
Haas wird 2018 wieder mit einem Ferrari-Aggregat an den Start gehen. Die Amerikaner konnten bei den Testfahrten in Barcelona bereits überzeugen und waren bei den Longruns nur knapp hinter dem Werksteam der Scuderia. Haas könnte 2018 die Überraschung in der Formel 1 werden. © AFP / JOSEP LAGO
Romain Grosjean geht in seine dritte Saison mit Haas F1 und in seine achte insgesamt. Der Franzose gehört damit zu den erfahrensten Piloten im Feld. In diesem Jahr bekommt er auch wieder einen Heim-Grand-Prix. In Le Castellet wird auf dem Circuit Paul Ricard zum ersten Mal seit 1990 wieder ein Formel-1-Rennen ausgetragen.
Romain Grosjean geht in seine dritte Saison mit Haas F1 und in seine achte insgesamt. Der Franzose gehört damit zu den erfahrensten Piloten im Feld. In diesem Jahr bekommt er auch wieder einen Heim-Grand-Prix. In Le Castellet wird auf dem Circuit Paul Ricard zum ersten Mal seit 1990 wieder ein Formel-1-Rennen ausgetragen. © AFP / JOSE JORDAN
Der Däne Kevin Magnussen ist auch 2018 wieder Teamkollege von Grosjean. Seit 2014 ist der 25-Jährige in der Formel 1. Zwei Jahre fuhr er für McLaren, ein Jahr für Renault und nun geht er in seine zweite Saison mit Haas. Im Fahrerfeld gilt Magnussen als recht unfairer und unbeliebter Fahrer. So geriet er zum Beispiel letzte Saison mit Nico Hülkenberg aneinander.
Der Däne Kevin Magnussen ist auch 2018 wieder Teamkollege von Grosjean. Seit 2014 ist der 25-Jährige in der Formel 1. Zwei Jahre fuhr er für McLaren, ein Jahr für Renault und nun geht er in seine zweite Saison mit Haas. Im Fahrerfeld gilt Magnussen als recht unfairer und unbeliebter Fahrer. So geriet er zum Beispiel letzte Saison mit Nico Hülkenberg aneinander. © AFP / JOSE JORDAN
Zurück zu „Papaya“ gilt der Neuanfang 2018 bei McLaren. In Papaya-orange und blau präsentiert sich der MCL33, der dieses Jahr mit Renault-Power angetrieben wird. Ohne die desaströsen Honda-Motoren soll endlich vieles besser werden beim Traditionsteam. Zwar präsentierte sich die Crew aus Woking bei den Tests schnell, aber wieder recht anfällig.
Zurück zu „Papaya“ gilt der Neuanfang 2018 bei McLaren. In Papaya-orange und blau präsentiert sich der MCL33, der dieses Jahr mit Renault-Power angetrieben wird. Ohne die desaströsen Honda-Motoren soll endlich vieles besser werden beim Traditionsteam. Zwar präsentierte sich die Crew aus Woking bei den Tests schnell, aber wieder recht anfällig. © dpa / Matthias Oesterle
Am Steuer wird auch dieses Jahr Fernando Alonso sitzen. Der Weltmeister von 2005 und 2006 gilt immer noch als einer der besten Fahrer im Feld und will mit den Briten endlich wieder um das Podium mitfahren. Mittlerweile ist der Spanier stolze 36 Jahre alt und wird diese Saison auch wieder zu Einsätzen in der Indy-Car-Serie kommen.
Am Steuer wird auch dieses Jahr Fernando Alonso sitzen. Der Weltmeister von 2005 und 2006 gilt immer noch als einer der besten Fahrer im Feld und will mit den Briten endlich wieder um das Podium mitfahren. Mittlerweile ist der Spanier stolze 36 Jahre alt und wird diese Saison auch wieder zu Einsätzen in der Indy-Car-Serie kommen. © AFP / LLUIS GENE
Stoffel Vandoorne war bereits 2017 Alonsos Teamkollege bei McLaren. Der Belgier konnte seinen Stallpartner sogar das ein oder andere mal auf der Strecke schlagen. Talent ist beim 25-Jährigen auf jeden Fall vorhanden. Da muss er sich auch nicht hinter einem zweimaligen Weltmeister verstecken.
Stoffel Vandoorne war bereits 2017 Alonsos Teamkollege bei McLaren. Der Belgier konnte seinen Stallpartner sogar das ein oder andere Mal auf der Strecke schlagen. Talent ist beim 25-Jährigen auf jeden Fall vorhanden. Da muss er sich auch nicht hinter einem zweimaligen Weltmeister verstecken. © dpa / Claude Paris
In neuem Gewand und neuem Titelsponsor präsentiert sich das schwächste Team des letzten Jahres. Sauber bekommt diese Saison Unterstützung aus Italien von Alfa Romeo. Der Motor wird aber weiterhin von Ferrari geliefert. Trotzdem werden die Schweizer wohl weiter nur hinterherfahren.
In neuem Gewand und neuem Titelsponsor präsentiert sich das schwächste Team des letzten Jahres. Sauber bekommt diese Saison Unterstützung aus Italien von Alfa Romeo. Der Motor wird aber weiterhin von Ferrari geliefert. Trotzdem werden die Schweizer wohl weiter nur hinterherfahren. © dpa / Tim Goode
Pascal Wehrlein ist bei Sauber Geschichte, er wird ersetzt durch den Monegassen Charles Leclerc (l.), der 2017 Formel-2-Meister wurde. Er sitzt auch im Cockpit, weil er als Ferrari-Akademie-Fahrer auf kurz oder lang Kimi Räikkönen bei den Roten beerben soll. Neben ihm fährt auch 2018 der Schwede Marcus Ericsson, der in seine insgesamt fünfte Formel-1-Saison geht.
Pascal Wehrlein ist bei Sauber Geschichte, er wird ersetzt durch den Monegassen Charles Leclerc (l.), der 2017 Formel-2-Meister wurde. Er sitzt auch im Cockpit, weil er als Ferrari-Akademie-Fahrer auf kurz oder lang Kimi Räikkönen bei den Roten beerben soll. Neben ihm fährt auch 2018 der Schwede Marcus Ericsson, der in seine insgesamt fünfte Formel-1-Saison geht. © AFP / MARCO BERTORELLO

sdm

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