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Heinrich heute: Bernie und die Modellautos

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Bernie Ecclestone
Bernie Ecclestone. © dpa

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Heute beschäftigt er sich mit Bernie Ecclestone.

Beim Ecclestone-Prozess hat sich eine alte Justiz-Weisheit bewahrheitet: Die Großen hängt man, die Kleinen lässt man laufen. Weil das Verfahren rund ums Fahren als verfahren galt, ist das Gericht wie folgt verfahren: Klein-Unternehmer Bernie (1,58 Meter) durfte sich für 100 Millionen Dollar Schmiergeld aus seinem Schmiergeld-Prozess freikaufen. Nun bleiben viele Fragen. Wie bitter ist die Armut im Fußball, dass sich ein erfolgreicher Klubmanager so einen Deal nicht leisten kann? Und vor allem: Was bedeutet der Kuhhandel für die Haderthauers? Denn bei Bernie ging es um richtige Autos, bei der Staatskanzlei-Chefin dagegen nur um Modellautos. Damit weiß die Haderthauerin jetzt: 12,5 Millionen Dollar müsste sie im Falle eines Verfahrens im Maßstab 1:8 auf den Tisch des Hauses legen. Der nächste Deal ist immer der schwerste.

Jörg Heinrich

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