tz-Kolumne

Heinrich heute: Die Formel 1 und Roberto Blanco

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Roberto Blanco.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über die Geldprobleme in der Formel 1.

Die Formel 1 ist dermaßen pleite – viele Teams haben sogar schon Roberto Blanco um Geld angepumpt. Doch nur Roberto ist noch mehr blanco als die Rennställe. Zwei Teams mussten gerade zusperren, nachdem die unbelehrbare Formel 1 seit Jahren vergeblich versucht, zu sparen. Doch eher schnappt der Hund nicht mehr nach der Wurst, als dass der Ecclestone-Zirkus zur Vernunft kommt. Auch die letzten Spar-Vorschläge waren wenig zielführend. Nur noch drei Räder pro Auto, Tanken von oberpfälzischem Bio-Diesel, Pedalantrieb wie bei Fred Feuerstein, das Verleihen von Flügeln, der Einsatz von Formel-1-Taxis, wenn die GDL wieder streikt, oder eine Rennstrecken-Maut, wie sie der CSU vorschwebt – alles verworfen. Der greise Ecclestone hält es mit Nobert Blüm und predigt: „Die Rennen sind sicher.“ Was wir davon zu halten haben, ist bekannt.

Jörg Heinrich

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