tz-Kolumne

Heinrich heute: Der Große Preis von München

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Bernie Ecclestone.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über Bernie Ecclestones Weihnachtspostkarte.

Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone hat sich auf einer Weihnachtspostkarte über die bayerische Justiz lustig gemacht, die ihm heuer 100 Millionen Dollar abgeknöpft hat. Auf der Rückseite hat Bernie einen prächtigen Vorschlag auf Lager: „Vielleicht bekommen wir jetzt ein Formel-1-Rennen in der wirklich netten Stadt München.“ Das wäre grandios – mit 310 Sachen durch den neuen Luise-Kiesselbach-Tunnel, diesen Rekord wird lange kein führerscheinloser Fußballer brechen. Dobrindt würde extra für diesen Anlass ausländische Autorennfahrer von der Maut befreien. Außerdem wäre so ein Rennen super fürs Image. Wer heute „Großer Preis von München“ hört, denkt doch sofort an explodierende Mieten. Statt für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen, könnte Reiters GroKo mit Bernies Autos von der Misere ablenken. Hello again in Munich, Mr. Ecclestone!

Jörg Heinrich

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