tz-Kolumne

Heinrich heute: Horst und Bernie als Ecclehofer?

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Formel-1 Boss Bernie Ecclestone.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über Bernie Ecclestone und seine Kritik an der Formel 1.

Die Formel 1 fährt endlich wieder. Und Zirkusdirektor Bernie Ecclestone hat nicht allzu warme Worte für seinen eigenen Sport gefunden. „Die Formel 1 ist so schlecht wie nie“, giftet der 85-Jährige, „ich würde niemals Geld dafür bezahlen, um mit meiner Familie eines der Rennen anzuschauen.“ Ecclestone findet die aktuelle Formel 1 dermaßen fad – er denkt bereits über eine Umbenennung in Formel 7 oder Formel 9 nach. Wie man hört, schaut der agile Greis statt beim Autorennen lieber seinen Zehennägeln beim Wachsen zu, das ist aufregender. Niemand redet seinen eigenen Laden so gründlich in Grund und Boden wie Ecclestone – okay, außer Horst Seehofer die GroKo. Wobei man sagen muss: Im Vergleich zu Bernies Meinung über die Formel 1 findet Seehofer die Politik von Angela Merkel richtig gut. Eigentlich könnten sie zusammen schimpfen, als Ecclehofer.

Jörg Heinrich

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