tz-Kolumne

Heinrich heute: Vettels Reise nach Jerusalem

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Sebastian Vettel.

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über die Formel 1.

Hurra, die Formel 1 wird endlich wieder lustig! Ab sofort funktioniert das Training wie die „Reise nach Jerusalem“. Alle paar Minuten wird der Motorlärm kurz gestoppt, und der langsamste Fahrer fliegt raus – bis am Ende nur noch einer übrig ist. Daneben sollen weitere Kinderspiele das fade Autofahren aufpeppen. Beim „Wurstschnappen“ wird an das vorausfahrende Auto eine Wurst gehängt, die sich der Verfolger angeln muss. Beim „Auspufftopfschlagen“ müssen die Fahrer mit verbundenen Augen einen Auspufftopf finden. Wer gewinnt, bekommt etwas Süßes, also das Boxenluder des Wochenendes. Beim „Flaschendrehen“ müssen die Bezahlfahrer, die sich ihren Sitz nur mit Kohle verdient haben, schwungvolle Dreher hinlegen. Und bei den „Montagsprahlern“ geht’s darum, wer am Tag nach dem Rennen am schönsten bei Twitter mit seinem Ergebnis angibt.

Jörg Heinrich

 

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