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Karriereende? Vettel: „Es gibt die klare Absicht, weiterzumachen“

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Von: Marius Epp

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Nicht wenige rechnen mit dem Karriereende von Sebastian Vettel nach der laufenden Saison. Doch daran verschwendet der Heppenheimer keine Gedanken.

Le Castellet – „Ich bin nicht hier, um außerhalb der Top 10 zu landen“, sagte Sebastian Vettel vor nicht langer Zeit. „Ich möchte gewinnen“, stellte er klar. Dass die Ansprüche des viermaligen Formel-1-Weltmeisters nicht gesunken sind, ließ er mehrfach durchklingen. Doch Aston Martin kann ihm nach wie vor kein konkurrenzfähiges Auto liefern.

Weil Anspruch und Realität auch in der zweiten Saison weit auseinander liegen, rechneten viele Experten nicht mit einer Vertragsverlängerung Vettels, dessen Kontrakt zum Ende der Saison ausläuft. Der Deutsche will trotzdem weitermachen, wie er nun zum ersten Mal klarstellte.

Sebastian Vettel will in der Formel 1 und bei Aston Martin bleiben

„Ich rede mit dem Team und es gibt die klare Absicht weiterzumachen“, betonte der 35-Jährige vor dem Großen Preis von Frankreich in Le Castellet. „Ich habe gesagt, dass an einem gewissen Punkt die Gespräche beginnen werden“, ergänzte Vettel. Das sei nun geschehen.

Sebastian Vettel durfte vor dem Frankreich-GP in einem 1922er-Aston Martin fahren.
Sebastian Vettel durfte vor dem Frankreich-GP in einem 1922er-Aston-Martin fahren. © IMAGO/Eibner-Pressefoto

Ein konkretes Ergebnis, ob er weiterhin für Aston Martin fahren wird oder sich für etwas anderes entscheidet, gibt es noch nicht. „Wir werden bald sehen, wo wir stehen“, sagte Vettel vor dem zwölften Saisonlauf in der Nähe der Mittelmeerküste.

Vettel plagt sich mit langsamem Auto herum: „Update, das noch nicht richtig funktioniert“

Zu seiner aktuellen Situation sagte Vettel: „Wir haben ein Update, dass noch nicht richtig funktioniert. Wir hoffen, dass wir dieses Wochenende mehr Antworten bekommen.“ Das Ziel sei es, „im Mittelfeld wettbewerbsfähiger“ zu werden, sagte der 14. der WM-Gesamtwertung. Mit nur 15 Punkten liegt er zur Halbzeit der Saison meilenweit hinter dem Führenden Max Verstappen (208) im Red Bull zurück (zur Fahrerwertung).

Formel-1-Experte Marc Surer war sich sicher, dass Vettel nicht mehr über 2022 hinaus weitermacht. Noch drastischer sah es Rallye-Legende Walter Röhrl, der ihn gar zum Karriereende aufforderte. Wie es scheint, hat der Heppenheimer die Lust am Rennfahren aber längst noch nicht verloren, auch wenn er mit den vorderen Plätzen in der Regel nichts mehr zu tun hat. Ob sich das 2023 ändert? (epp/dpa)

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