Keine Show in Miami

Sommerzeugnis der Formel 1: Das sind die Tops und Flops der bisherigen Saison

+
Weltmeister Lewis Hamilton führt die WM-Wertung mit 188 Punkten vor Sebastian Vettel (171) an.

Die Formel-1-Pläne mit Miami gehen 2019 noch nicht auf. Davon könnte Hockenheim profitieren. Sebastian Vettel liegt mit Ferrari vor der Sommerpause aussichtsreich im WM-Rennen. Eine Zwischenbilanz.

Budapest - Die Formel 1 verabschiedet sich mit Vollgas in die Sommerpause. „Nach den arbeitsreichen und hart umkämpften Rennen in Europa freue ich mich sehr darauf“, sagte Renault-Pilot Nico Hülkenberg vor dem Grand Prix von Ungarn am Sonntag (15.10 Uhr/RTL). Vor dem letzten Rennen vor der vierwöchigen Unterbrechung ist Zeit, Sommerzeugnisse zu verteilen.

Tops der Formel 1

Aufschwung bei Ferrari: Vielleicht klappt es für Sebastian Vettel mit dem ersten WM-Titel für die Scuderia schon in seinem vierten Ferrari-Jahr. Bei seinem Idol Michael Schumacher funktionierte das erst in seiner fünften Saison mit den Italienern. Ferrari hat 2018 unter Vettel nochmal einen Schritt nach vorne gemacht. Der Wagen ist zuverlässiger, der Motor mindestens gleichwertig mit dem von Mercedes. Nicht umsonst konnte Vettel in diesem Jahr schon viermal gewinnen. In der WM-Wertung ist aber wieder Lewis Hamilton vorne.

Deutsche Begeisterung: Es sollte das vorerst letzte Deutschland-Rennen sein. Doch dann kamen die Fans: 165.000 Zuschauer insgesamt, allein 71.000 Fans beim ausverkauften Sonntagsrennen. „Die Atmosphäre an diesem Wochenende hat an alte Schumacher-Zeiten erinnert“, meinte der Geschäftsführer des Hockenheimrings, Georg Seiler. Effektiveres Marketing und ein Riesenrad im Motodrom haben weiter geholfen. Nun könnte es nach Gesprächen zwischen Seiler und den Formel-1-Besitzern vielleicht sogar eine Lösung für 2019 geben.

Sebastian Vettel und Ferrari sind Mercedes auf den Fersen.

Gier der Silberpfeile: Die Strategen am Mercedes-Kommandostand verkalkulierten sich schon in dieser Saison. Und auch von technischen Defekten ließen sich die Silberpfeile einbremsen. Dennoch ist der schier unersättliche Lewis Hamilton wieder WM-Spitzenreiter, und auch in der Konstrukteurwertung ist Mercedes knapp vor Ferrari spitze. Valtteri Bottas fällt in dieser Saison zwar ab, ihm gelang noch kein Grand-Prix-Sieg. Dennoch wurde auch sein Vertrag verlängert.

Japanische Zuversicht: Nach drei desaströsen Jahren ging die Verbindung mit McLaren endgültig in die Brüche. Honda fand einen Ausweg bei Toro Rosso - und nach dem Testlauf nun sogar den Aufstieg zum großen Schwesterteam. Ab der kommenden Saison beliefern die Japaner auch Red Bull mit Motoren. Sebastian Vettels früheres Team sagt sich unzufrieden endlich von Renault los. Vielleicht reicht es dann Daniel Ricciardo und Max Verstappen für den großen Coup.

Das sind die Autos und Fahrer der Formel 1 in der Saison 2018

Mercedes ist als aktueller Konstrukteursweltmeister mit seinem F1 W09 EQ Power+ wieder klarer Favorit auf den Titel. Der neue Motor soll knapp 1000 PS liefern, ein wahres Monster. Bereits 2014 bis 2016 holten die Stuttgarter jeweils den Fahrer- und Konstrukteurstitel.
Mercedes ist als aktueller Konstrukteursweltmeister mit seinem F1 W09 EQ Power+ wieder klarer Favorit auf den Titel. Der neue Motor soll knapp 1000 PS liefern, ein wahres Monster. Bereits 2014 bis 2016 holten die Stuttgarter jeweils den Fahrer- und Konstrukteurstitel. © dpa / Manu Fernandez
2018 ist er wieder der Gejagte. Lewis Hamilton musste für seinen vierten WM-Titel ein hartes Stück arbeiten. Anders als 2014 und 2015 lieferte Sebastian Vettel dem Briten einen echten Fight. Bereits 2008 wurde der 33-Jährige Weltmeister mit McLaren.
2018 ist er wieder der Gejagte. Lewis Hamilton musste für seinen vierten WM-Titel ein hartes Stück arbeiten. Anders als 2014 und 2015 lieferte Sebastian Vettel dem Briten einen echten Fight. Bereits 2008 wurde der 33-Jährige Weltmeister mit McLaren. © AFP / JUSTIN TALLIS
Letztes Jahr wurde Valtteri Bottas bei Mercedes ins kalte Wasser geschmissen, diese Saison will er seinen Teamkollegen ärgern. Genau wie es sein Vorgänger Nico Rosberg 2016 tat. 2017 konnte er drei Saisonsiege erringen und Platz drei in der Fahrermeisterschaft sichern.
Letztes Jahr wurde Valtteri Bottas bei Mercedes ins kalte Wasser geschmissen, diese Saison will er seinen Teamkollegen ärgern. Genau wie es sein Vorgänger Nico Rosberg 2016 tat. 2017 konnte er drei Saisonsiege erringen und Platz drei in der Fahrermeisterschaft sichern. © AFP / JUSTIN TALLIS
Die „rote Göttin“ hört in diesem Jahr auf den Namen SF71H. Traditionell gibt Sebastian Vettel seinem Dienstwagen später noch einen Frauennamen. Mit diesem Gefährt soll die Herrschaft von Mercedes endlich beendet werden, nachdem es letztes Jahr knapp nicht gereicht hatte.
Die „rote Göttin“ hört in diesem Jahr auf den Namen SF71H. Traditionell gibt Sebastian Vettel seinem Dienstwagen später noch einen Frauennamen. Mit diesem Gefährt soll die Herrschaft von Mercedes endlich beendet werden, nachdem es letztes Jahr knapp nicht gereicht hatte. © AFP / JOSEP LAGO
Sebastian Vettel schien bei den Testfahrten von Barcelona in guter Laune. Sein Ferrari lieferte die besten Tageszeiten und spulte die meisten Runden aller Teams ab. Allerdings scheint Mercedes bei den Longruns klar schneller und wohl auch wieder schwer zu schlagen. Klappt es 2018 trotzdem mit WM-Titel Nummer fünf?
Sebastian Vettel schien bei den Testfahrten von Barcelona in guter Laune. Sein Ferrari lieferte die besten Tageszeiten und spulte die meisten Runden aller Teams ab. Allerdings scheint Mercedes bei den Longruns klar schneller und wohl auch wieder schwer zu schlagen. Klappt es 2018 trotzdem mit WM-Titel Nummer fünf? © AFP / LLUIS GENE
2007 wurde Kimi Räikkönen mit der Scuderia Weltmeister, 2014 kehrte er nach einem Intermezzo bei der Rally-WM und bei Lotus zurück zu Ferrari, wo er mit seinem Kumpel Sebastian Vettel auch 2018 die Fahrerpaarung bildet.
2007 wurde Kimi Räikkönen mit der Scuderia Weltmeister, 2014 kehrte der „Iceman“ nach einem Intermezzo bei der Rally-WM und bei Lotus zurück zu Ferrari, wo er mit seinem Kumpel Sebastian Vettel auch 2018 die Fahrerpaarung bildet. © dpa / Aleksi Tuomola
So sah der Red Bull RB 14 ursprünglich aus. Das Team mit österreichischer Lizenz präsentierte den neuen Boliden in Tarnfarbe, allerdings wohl nur aus Marketinggründen. Verschwunden sind die große Heckflosse und der sogenannte T-Flügel. Die wurden nämlich verboten.
So sah der Red Bull RB 14 ursprünglich aus. Das Team mit österreichischer Lizenz präsentierte den neuen Boliden in Tarnfarbe, allerdings wohl nur aus Marketinggründen. Verschwunden sind die große Heckflosse und der sogenannte T-Flügel. Die wurden nämlich verboten. Dafür ist der britische Autobauer Aston Martin nun als Namenssponsor mit an Bord. © dpa / David Clerihew
Bei den Testfahrten in Barcelona präsentierte sich der neue „rote Bulle“ dann wieder in den gewohnten Farben. Mit dem RB 14 soll der Angriff auf Mercedes, Ferrari und der erste Titel seit 2013 eingefahren werden. Auch 2018 geht Red Bull mit Renault-Motoren an den Start.
Bei den Testfahrten in Barcelona präsentierte sich der neue „rote Bulle“ dann wieder in den gewohnten Farben. Mit dem RB 14 soll der Angriff auf Mercedes, Ferrari und der erste Titel seit 2013 eingefahren werden. Auch 2018 geht Red Bull mit Renault-Motoren an den Start. © dpa / Manu Fernandez
Einer der beiden Fahrer ist erneut Daniel Ricciardo. Der Australier fährt seit 2014 für Red Bull und besticht seitdem mit konstant guten Leistungen. In der vergangenen Saison sicherte er sich beim Chaos-Rennen von Aserbaidschan seinen einzigen Sieg 2017. Zudem fuhr er acht weitere Male aufs Podest.
Einer der beiden Fahrer ist erneut Daniel Ricciardo. Der Australier fährt seit 2014 für Red Bull und besticht seitdem mit konstant guten Leistungen. In der vergangenen Saison sicherte er sich beim Chaos-Rennen von Aserbaidschan seinen einzigen Sieg 2017. Zudem fuhr er acht weitere Male aufs Podest. © dpa / Tim Goode
Jubelt Max Verstappen 2018 noch häufiger als 2017? Dem Shooting-Star und Sohn des früheren niederländischen Rennfahrers Jos Verstappen gehört die Zukunft, da sind sich viele Experten sicher. Im letzten Jahr holte er zwei Siege in Malaysia und Mexiko, war mit sieben Ausfällen, meist technisch bedingt, aber auch der Pechvogel des Teams.
Jubelt Max Verstappen 2018 noch häufiger als 2017? Dem Shooting-Star und Sohn des früheren niederländischen Rennfahrers Jos Verstappen gehört die Zukunft, da sind sich viele Experten sicher. Im letzten Jahr holte er zwei Siege in Malaysia und Mexiko, war mit sieben Ausfällen, meist technisch bedingt, aber auch der Pechvogel des Teams. © dpa / Vincent Thian
Erneut ganz in rosa tritt Sahara Force India an. Die mit Mercedes-Power befeuerten Inder werden die letzte Saison kaum toppen können, als man hinter den „großen Drei“ souverän viertstärkste Kraft war. Noch bessere Ergebnisse machte man sich meist durch Scharmützel im eigenen Team kaputt.
Erneut ganz in rosa tritt Sahara Force India an. Die mit Mercedes-Power befeuerten Inder werden die letzte Saison kaum toppen können, als man hinter den „großen Drei“ souverän viertstärkste Kraft war. Noch bessere Ergebnisse machte man sich meist durch Scharmützel im eigenen Team kaputt. © dpa / Tim Goode
Die Fahrerpaarung besteht auch 2018 aus Esteban Ocon (l.) und Sergio Perez. Durch meist fehlende Konkurrenz um den vierten Konstrukteursplatz begegneten sich der Franzose und der Mexikaner oft auf der Strecke, bei denen sich auch der ein oder andere Zwischenfall ereignete. Nun sollen die Differenzen zwischen den beiden bei Seite gelegt sein.
Die Fahrerpaarung besteht auch 2018 aus Esteban Ocon (l.) und Sergio Perez. Durch meist fehlende Konkurrenz um den vierten Konstrukteursplatz begegneten sich der Franzose und der Mexikaner oft auf der Strecke, bei denen sich auch der ein oder andere Zwischenfall ereignete. Nun sollen die Differenzen zwischen den beiden bei Seite gelegt sein. © AFP / JOSE JORDAN
Das britische Traditions-Team Williams geht 2018 mit dem FW41 an den Start. Hauptsächlich lebt die ehemalige Weltmeister-Crew von den starken Mercedes-Motoren, ansonsten ist das Auto eher unterer Durchschnitt. Die Briten werden um jeden Punkt froh sein.
Das britische Traditions-Team Williams geht 2018 mit dem FW41 an den Start. Hauptsächlich lebt die ehemalige Weltmeister-Crew von den starken Mercedes-Motoren, ansonsten ist das Auto eher unterer Durchschnitt. Die Briten werden um jeden Punkt froh sein. © AFP / JOSE JORDAN
In sein zweites Formel-1-Jahr geht der junge Kanadier Lance Stroll, dessen Cockpit erneut von Papa Lawrence gekauft wurde. Strolls Vater ist ein bekannter Mode-Tycoon und Milliardär. Der 19-Jährige hat entgegen der Erwartungen eine passable Debütsaison absolviert und mit einem dritten Platz in Aserbaidschan einen Podestplatz eingefahren.
In sein zweites Formel-1-Jahr geht der junge Kanadier Lance Stroll, dessen Cockpit erneut von Papa Lawrence gekauft wurde. Strolls Vater ist ein bekannter Mode-Tycoon und Milliardär. Der 19-Jährige hat entgegen der Erwartungen eine passable Debütsaison absolviert und mit einem dritten Platz in Aserbaidschan einen Podestplatz eingefahren. © dpa / Tim Goode
Einer von zwei Neulingen in der Formel 1 ist der Russe Sergei Sirotkin, wie Stroll ebenfalls ein sogenannter Bezahlfahrer. Dank russischer Öl-Millionen bekommt der 22-Jährige das zweite Williams-Cockpit neben Stroll. In der vergangenen Formel-2-Saison belegte er gerade einmal den 20. Platz.
Einer von zwei Neulingen in der Formel 1 ist der Russe Sergei Sirotkin, wie Stroll ebenfalls ein sogenannter Bezahlfahrer. Dank russischer Öl-Millionen bekommt der 22-Jährige das zweite Williams-Cockpit neben Stroll. In der vergangenen Formel-2-Saison belegte er gerade einmal den 20. Platz. © AFP / JUSTIN TALLIS
Den großen Angriff wagen will dieses Jahr das Werksteam Renault. Der R.S.18 soll dafür der Schlüssel zum Erfolg werden. Die Franzosen waren seit ihrer Rückkehr 2016 nur wenig erfolgreich, dieses Jahr soll es regelmäßig Podestplätze geben. 2005 und 2006 wurde man mit Fernando Alonso jeweils Weltmeister, an diese Zeit will Renault wieder anknüpfen.
Den großen Angriff wagen will dieses Jahr das Werksteam Renault. Der R.S.18 soll dafür der Schlüssel zum Erfolg werden. Die Franzosen waren seit ihrer Rückkehr 2016 nur wenig erfolgreich, dieses Jahr soll es regelmäßig Podestplätze geben. 2005 und 2006 wurde man mit Fernando Alonso jeweils Weltmeister, an diese Zeit will Renault wieder anknüpfen. © AFP / JOSE JORDAN
Die beiden Fahrer 2018 sind der Emmericher Nico Hülkenberg (l.) und der Spanier Carlos Sainz jr., Sohn der Rally-Legende Carlos Sainz, der bereits am Ende der letzten Saison von Toro Rosso losgeeist werden konnte und bei den Franzosen Jolyon Palmer ersetzte. „Hulk“ Hülkenberg gilt als einer der besten Fahrer des Feldes und als Anwärter auf das Podium in dem ein oder anderen Rennen.
Die beiden Fahrer 2018 sind der Emmericher Nico Hülkenberg (l.) und der Spanier Carlos Sainz jr., Sohn der Rally-Legende Carlos Sainz, der bereits am Ende der letzten Saison von Toro Rosso losgeeist werden konnte und bei den Franzosen Jolyon Palmer ersetzte. „Hulk“ Hülkenberg gilt als einer der besten Fahrer des Feldes und als Anwärter auf das Podium in dem ein oder anderen Rennen. © AFP / CHRISTOPHE ARCHAMBAUL T
Toro Rosso ist diese Saison ein einziges Fragezeichen. Die Scuderia, Schwesterteam von Red Bull, hat für 2018 die Honda-Motoren von McLaren übernommen. Diese waren die vergangenen Jahre extrem leistungsschwach und anfällig für Defekte. Bei den Tests spulte Toro Rosso aber Runde für Runde stabil ab. Haben die Japaner endlich einen vernünftigen Motor gebaut?
Toro Rosso ist diese Saison ein einziges Fragezeichen. Die Scuderia, Schwesterteam von Red Bull, hat für 2018 die Honda-Motoren von McLaren übernommen. Diese waren die vergangenen Jahre extrem leistungsschwach und anfällig für Defekte. Bei den Tests spulte Toro Rosso aber Runde für Runde stabil ab. Haben die Japaner endlich einen vernünftigen Motor gebaut? © dpa / Tim Goode
Pilotieren werden den Toro Rosso 2018 der Franzose Pierre Gasly und der Neuseeländer Brandon Hartley. Gasly gewann 2016 die Gesamtwertung der GP2-Serie und gilt als großes Talent am Lenkrad. Hartley wurde 2017 WEC-Langstrecken-Weltmeister und sprang anschließend für die letzten vier F1-Rennen für den zu Renault abgewanderten Carlos Sainz jr. ein.
Pilotieren werden den Toro Rosso 2018 der Franzose Pierre Gasly und der Neuseeländer Brendon Hartley. Gasly gewann 2016 die Gesamtwertung der GP2-Serie und gilt als großes Talent am Lenkrad. Hartley wurde 2017 WEC-Langstrecken-Weltmeister und sprang anschließend für die letzten vier F1-Rennen für den zu Renault abgewanderten Carlos Sainz jr. ein. © AFP / JOSE JORDAN
Haas wird 2018 wieder mit einem Ferrari-Aggregat an den Start gehen. Die Amerikaner konnten bei den Testfahrten in Barcelona bereits überzeugen und waren bei den Longruns nur knapp hinter dem Werksteam der Scuderia. Haas könnte 2018 die Überraschung in der Formel 1 werden.
Haas wird 2018 wieder mit einem Ferrari-Aggregat an den Start gehen. Die Amerikaner konnten bei den Testfahrten in Barcelona bereits überzeugen und waren bei den Longruns nur knapp hinter dem Werksteam der Scuderia. Haas könnte 2018 die Überraschung in der Formel 1 werden. © AFP / JOSEP LAGO
Romain Grosjean geht in seine dritte Saison mit Haas F1 und in seine achte insgesamt. Der Franzose gehört damit zu den erfahrensten Piloten im Feld. In diesem Jahr bekommt er auch wieder einen Heim-Grand-Prix. In Le Castellet wird auf dem Circuit Paul Ricard zum ersten Mal seit 1990 wieder ein Formel-1-Rennen ausgetragen.
Romain Grosjean geht in seine dritte Saison mit Haas F1 und in seine achte insgesamt. Der Franzose gehört damit zu den erfahrensten Piloten im Feld. In diesem Jahr bekommt er auch wieder einen Heim-Grand-Prix. In Le Castellet wird auf dem Circuit Paul Ricard zum ersten Mal seit 1990 wieder ein Formel-1-Rennen ausgetragen. © AFP / JOSE JORDAN
Der Däne Kevin Magnussen ist auch 2018 wieder Teamkollege von Grosjean. Seit 2014 ist der 25-Jährige in der Formel 1. Zwei Jahre fuhr er für McLaren, ein Jahr für Renault und nun geht er in seine zweite Saison mit Haas. Im Fahrerfeld gilt Magnussen als recht unfairer und unbeliebter Fahrer. So geriet er zum Beispiel letzte Saison mit Nico Hülkenberg aneinander.
Der Däne Kevin Magnussen ist auch 2018 wieder Teamkollege von Grosjean. Seit 2014 ist der 25-Jährige in der Formel 1. Zwei Jahre fuhr er für McLaren, ein Jahr für Renault und nun geht er in seine zweite Saison mit Haas. Im Fahrerfeld gilt Magnussen als recht unfairer und unbeliebter Fahrer. So geriet er zum Beispiel letzte Saison mit Nico Hülkenberg aneinander. © AFP / JOSE JORDAN
Zurück zu „Papaya“ gilt der Neuanfang 2018 bei McLaren. In Papaya-orange und blau präsentiert sich der MCL33, der dieses Jahr mit Renault-Power angetrieben wird. Ohne die desaströsen Honda-Motoren soll endlich vieles besser werden beim Traditionsteam. Zwar präsentierte sich die Crew aus Woking bei den Tests schnell, aber wieder recht anfällig.
Zurück zu „Papaya“ gilt der Neuanfang 2018 bei McLaren. In Papaya-orange und blau präsentiert sich der MCL33, der dieses Jahr mit Renault-Power angetrieben wird. Ohne die desaströsen Honda-Motoren soll endlich vieles besser werden beim Traditionsteam. Zwar präsentierte sich die Crew aus Woking bei den Tests schnell, aber wieder recht anfällig. © dpa / Matthias Oesterle
Am Steuer wird auch dieses Jahr Fernando Alonso sitzen. Der Weltmeister von 2005 und 2006 gilt immer noch als einer der besten Fahrer im Feld und will mit den Briten endlich wieder um das Podium mitfahren. Mittlerweile ist der Spanier stolze 36 Jahre alt und wird diese Saison auch wieder zu Einsätzen in der Indy-Car-Serie kommen.
Am Steuer wird auch dieses Jahr Fernando Alonso sitzen. Der Weltmeister von 2005 und 2006 gilt immer noch als einer der besten Fahrer im Feld und will mit den Briten endlich wieder um das Podium mitfahren. Mittlerweile ist der Spanier stolze 36 Jahre alt und wird diese Saison auch wieder zu Einsätzen in der Indy-Car-Serie kommen. © AFP / LLUIS GENE
Stoffel Vandoorne war bereits 2017 Alonsos Teamkollege bei McLaren. Der Belgier konnte seinen Stallpartner sogar das ein oder andere mal auf der Strecke schlagen. Talent ist beim 25-Jährigen auf jeden Fall vorhanden. Da muss er sich auch nicht hinter einem zweimaligen Weltmeister verstecken.
Stoffel Vandoorne war bereits 2017 Alonsos Teamkollege bei McLaren. Der Belgier konnte seinen Stallpartner sogar das ein oder andere Mal auf der Strecke schlagen. Talent ist beim 25-Jährigen auf jeden Fall vorhanden. Da muss er sich auch nicht hinter einem zweimaligen Weltmeister verstecken. © dpa / Claude Paris
In neuem Gewand und neuem Titelsponsor präsentiert sich das schwächste Team des letzten Jahres. Sauber bekommt diese Saison Unterstützung aus Italien von Alfa Romeo. Der Motor wird aber weiterhin von Ferrari geliefert. Trotzdem werden die Schweizer wohl weiter nur hinterherfahren.
In neuem Gewand und neuem Titelsponsor präsentiert sich das schwächste Team des letzten Jahres. Sauber bekommt diese Saison Unterstützung aus Italien von Alfa Romeo. Der Motor wird aber weiterhin von Ferrari geliefert. Trotzdem werden die Schweizer wohl weiter nur hinterherfahren. © dpa / Tim Goode
Pascal Wehrlein ist bei Sauber Geschichte, er wird ersetzt durch den Monegassen Charles Leclerc (l.), der 2017 Formel-2-Meister wurde. Er sitzt auch im Cockpit, weil er als Ferrari-Akademie-Fahrer auf kurz oder lang Kimi Räikkönen bei den Roten beerben soll. Neben ihm fährt auch 2018 der Schwede Marcus Ericsson, der in seine insgesamt fünfte Formel-1-Saison geht.
Pascal Wehrlein ist bei Sauber Geschichte, er wird ersetzt durch den Monegassen Charles Leclerc (l.), der 2017 Formel-2-Meister wurde. Er sitzt auch im Cockpit, weil er als Ferrari-Akademie-Fahrer auf kurz oder lang Kimi Räikkönen bei den Roten beerben soll. Neben ihm fährt auch 2018 der Schwede Marcus Ericsson, der in seine insgesamt fünfte Formel-1-Saison geht. © AFP / MARCO BERTORELLO

Flops der Formel 1

Kein Miami-Glitzer: Die Formel-1-Besitzer wollen auf dem US-Markt expandieren. Dabei soll ein Grand Prix in Miami ein elementarer Bestandteil werden. Zum Unwillen anderer Rennorganisatoren sollen sogar die Antrittsgebühren für die Veranstalter in Florida erlassen werden. Für 2019 gingen die Pläne nicht auf, nun wird frühestens 2020 dort gefahren. Die Verhandlungen seien kompliziert, räumten die Formel-1-Bosse ein. Unter anderem äußerten die Anwohner Bedenken wegen der Streckenführung des geplanten Stadtkurses durch Down Town und am Hafen entlang. Der Ärger in Miami eröffnet nun dem Hockenheimring neue Chancen.

Knappe Kasse bei Force India: Dem Rennstall des skurril-schillernden Unternehmers Vijay Mallya soll die Zahlungsunfähigkeit drohen. Der Inder selbst befindet sich noch in einem Schuldenstreit mit mehreren Banken in seinem Heimatland. Retten könnte Force India wohl Lawrence Stroll, der Kanadier würde dann aber vermutlich gleich seinen Sohn mitbringen. Der Modemilliardär alimentiert derzeit Williams, wo er seinen Sohn Lance als Fahrer eingekauft hat.

Beim Großen Preis von Österreich 2017 säumten noch mit Dirndl bekleidete Grid Girls für Furore.

Aus für Grid Girls: Die neuen Formel-1-Besitzer erhielten für die Abschaffung der Nummern-Mädchen in der Startaufstellung auch Lob. Die Gesellschaft wandle sich nun einmal, sagten die Bosse und ersetzten die Grid Girls durch Grid Kids. Doch das Aus der leicht bekleideten Frauen sorgte unter PS-Traditionalisten auch für Empörung. „Ich bin mir sicher, wenn man irgendein Grid Girl fragt, ob es am Sonntag gerne da steht, wird die Antwort ja sein“, meinte zum Beispiel der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel.

Verblasster Glanz: Williams holte neunmal die Konstrukteurs- und siebenmal die Fahrer-WM. Das ist aber schon 21 Jahre her. Der englische Traditionsrennstall von Gründer Frank Williams fährt längst nur noch hinterher und hat finanzielle Sorgen. In der Konstrukteurwertung ist Williams sogar Letzter. Co-Teamchefin Claire Williams bastelt an einer Zukunftsstrategie. Eine weitere Annäherung an Motorenlieferant Mercedes wäre eine Option.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Formel 1: So endete der Große Preis der USA
Formel 1: So endete der Große Preis der USA
Vettel vermasselt Hamiltons WM-Party - Räikkönen nach 2044 Tagen wieder ganz oben
Vettel vermasselt Hamiltons WM-Party - Räikkönen nach 2044 Tagen wieder ganz oben
Hamilton von Pole ins mögliche Krönungsrennen - Vettel von Platz 5
Hamilton von Pole ins mögliche Krönungsrennen - Vettel von Platz 5
Lehren aus dem Großen Preis der USA
Lehren aus dem Großen Preis der USA

Kommentare