Training in Mexiko

Kühles Gesäß für Vettel: Feuerlöscher explodiert

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Sebastian Vettel wurde beim Training zum Großen Preis von Mexiko von einem im Cockpit geplatzten Feuerlöscher überrascht. Foto: Jorge Arciga/NOTIMEX

Mexiko-Stadt (dpa) - Da wurde es Sebastian Vettel plötzlich kühl am Gesäß. Im zweiten Freitags-Training zum Großen Preis von Mexiko explodierte im Ferrari-Cockpit des viermaligen Formel-1-Weltmeisters mitten in der Fahrt der Feuerlöscher.

"Irgendetwas ist geplatzt. Auf meinem Sitz verteilt sich Säure", rief er via Funk an den Kommandostand. Später berichtete der Heppenheimer, dass es erst auf der Haut gebrannt habe, danach sei es kalt geworden.

Vettel fuhr an die Box. Als er ausstieg, zeichnete sich auf dem Rennoverall des 30-Jährigen in Po-Höhe ein weißer Fleck vom Löschmittel ab. Der Feuerlöscher wurde ausgetauscht. Nach etwa 15 Minuten durfte Vettel wieder auf die Strecke. Der Vorfall ist der skurillste von vielen Pannen der Scuderia in den vergangenen Wochen - und verglichen mit den technischen Problemen und ihren Folgen eher eine Kleinigkeit.

Unter anderen durch etliche Unzulänglichkeiten an seinem Wagen hatte Vettel den Anschluss im Titelkampf mit seinem Mercedes-Rivalen Lewis Hamilton verloren, der am Sonntag in Mexiko-Stadt vorzeitig Weltmeister werden kann. So war Vettel beim Rennen in Japan wegen einer fehlerhaften Zündkerze im Wert von 59 Euro ausgeschieden, vor dem US-Grand Prix in Austin musste das Chassis an seinem Wagen ausgewechselt werden.

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Mitteilung zum Erdbeben vom 20. September 2017

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