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Verstappen-Vater enthüllt: „Habe eine Woche lang nicht mit Max geredet“

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Von: Marius Epp

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Vater Jos mit Sohn Max Verstappen an der Strecke.
Vater Jos war für Max Verstappen stets ein treuer Begleiter. © Mark Sutton/imago

In einer Doku erzählt Jos Verstappen von einem Streit mit seinem Sohn, der frisch gebackener Formel-1-Weltmeister ist. Er griff zu einer erzieherischen Maßnahme.

Monaco - Max Verstappen hat es geschafft. Sein großer Traum, irgendwann Formel-1-Weltmeister zu werden, ging schon mit 24 Jahren in Erfüllung. „Alles weitere ist Bonus“, sagt er nach seinem denkwürdigen Last-Minute-Triumph in Abu Dhabi in der Servus-TV-Doku „MAXimum Verstappen - der fliegende Holländer“.

Verstappen vollbrachte das, was seinem Vater Jos nie gelang - und trotzdem spielte der eine entscheidende Rolle für die Karriere seines Sohnes. Er förderte ihn früh, stand zu jeder Zeit an seiner Seite. Doch es krachte auch mal zwischen den beiden, wie Jos Verstappen erzählt.

Max Verstappen: Vater Jos erteilte dem Weltmeister einst eine Lehrstunde

Er berichtet von einem Vorfall, als Max noch ein aufstrebender Kartfahrer war. Nach der Kart-WM 2012 stritten sich Vater und Sohn so heftig, dass Jos seinen Sohn an einer Autobahn-Raststätte zurückließ. „Ich habe eine Woche nicht mit ihm geredet. Ich wollte ihn spüren lassen, dass das nicht gut ist“, erinnert er sich.

Video: Verstappen nach WM-Titel „immer noch der gleiche Typ“

Was nach einer ziemlich herzlosen Aktion klingt, war aber dann doch harmloser als gedacht. Denn Mutter Sophie Kumpen sammelte den jungen Max wenig später ein. Der Denkzettel machte ihm trotzdem zu schaffen, wie Jos erzählt. „Es hat aber geholfen. 2013 hat er dann jedes Rennen gewonnen. Ich glaube, das hilft ihm jetzt noch“, zeigt er sich überzeugt von seiner erzieherischen Maßnahme.

Max Verstappen hungrig trotz WM-Titel - „Beim ersten Rennen will ich wieder gewinnen“

Sauer ist Max seinem Vater wegen dieses Tages nicht mehr. In Abu Dhabi wartete Jos kniend in der Boxengasse auf den Champion, die beiden herzten sich emotional. Zu den ersten Gratulanten gehörte natürlich auch Verstappens Freundin Kelly.

2022 möchte er gleich wieder mit der prestigeträchtigen Nummer eins auf dem Wagen angreifen. „Beim ersten Rennen will ich wieder gewinnen“, stellt er klar. (epp)

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