In dieser Woche

Medien: Formel-1-Boss Ecclestone tritt zurück

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Bernie Ecclestone wird laut englischer Medienberichte diese Woche zurücktreten. 

London - Formel-1-Boss Bernie Ecclestone wird laut englischer Medienberichte von seinem Amt zurücktreten. Der heißeste Anwärter auf seine Nachfolge ist Ex-ESPN-Chef Sean Bratches.

Die Tage von Bernie Ecclestone als Geschäftsführer der Formel 1 sind offenbar gezählt. Wie BBC und Times übereinstimmend berichteten, wird der Brite nach mehr als 40 Jahren in verantwortlicher Position in der Königsklasse in dieser Woche von seinem Posten zurücktreten. Weiter soll das US-Unternehmen Liberty Media, designierter Eigner der Formel 1, dem 86-Jährigen die Ehrenpräsidentschaft über die Serie angeboten haben.

Seit den frühen 1970er-Jahren hatte Ecclestone in der Formel 1 zunehmend an Einfluss gewonnen, die Professionalisierung der Serie vorangetrieben und sie in der Folge weltweit zu einer Premiummarke entwickelt.

Ecclestone war auch umstritten

Ecclestones umstrittenes Geschäftsmodell sorgte allerdings auch dafür, dass kleine Teams in die Insolvenz rutschten und traditionsreiche Rennstrecken aus dem Kalender verschwanden. Auch der Große Preis von Deutschland fiel den hohen Antrittsgagen zum Opfer.

Seit Liberty Media im vergangenen September in einem ersten Schritt für rund vier Milliarden Euro die Mehrheitsrechte an der Formel 1 vom bisherigen Hauptgesellschafter CVC erworben hatte, mehrten sich die Gerüchte um ein Ende der Ära Ecclestone.

Wird Sean Bratches Nachfolger?

Nachfolger werden ebenfalls seit Monaten gehandelt. Die Vermarktung der Serie könnte künftig der frühere ESPN-Chef Sean Bratches übernehmen, Michael Schumachers langjähriger Ingenieur Ross Brawn eine wichtige Rolle in der sportlichen Entwicklung der Formel 1 spielen.

SID

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