Spanier startet ab 2021 für Ferrari

Formel 1: Vettel-Nachfolger Sainz spricht über Besuch bei Michael Schumacher - „Gibt nichts Vergleichbares“

Formel 1: Carlos Sainz Jr. ersetzt Sebastian Vettel künftig bei Ferrari. Ein Besuch bei Michael Schumacher prägte ihn entscheidend, wie er kürzlich verriet.

  • Bei Ferrari wurde Sebastian Vettel durch Carlos Sainz Jr. ersetzt.
  • Für den Spanier geht ein Kindheitstraum in Erfüllung, er spricht gar von „Schicksal“.
  • Ein Besuch bei Ferrari-Legende Michael Schumacher prägte Sainz nach eigener Aussage.
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Fiorano - Im Jahr 2021 will Ferrari neu angreifen und die vergangene Saison vergessen machen, Sebastian Vettel ist nach seinem Wechsel zu Aston Martin ersetzt worden. Für ihn startet künftig der Spanier Carlos Sainz Jr., der seine Anstellung bei Ferrari als „vom Schicksal bestimmt“, bezeichnet. Der Grund dafür: ein Besuch bei Michael Schumacher.

Formel 1: Sainz über Besuch bei Michael Schumacher - „ganz besondere Atmosphäre“

Sainz feierte bei den eineinhalb Ferrari-Testtagen im italienischen Fiorano seinen Einstand beim Traditionsrennstall. Der 26-Jährige erzählte im Jahrbuch ‚Racing Activities‘ von seiner Begeisterung für Ferrari, bereits seit seiner Kindheit ist er ein großer Fan. Das liegt vor allem an einer besonderen Begegnung mit der Ferrari-Ikone Schumacher, wie sich Sainz zurückerinnert.

„Als ich zehn Jahre alt war, reiste mein Vater mit mir nach Barcelona, und wir hatten die Möglichkeit, die Ferrari-Box zu besuchen und Michael Schumacher zu treffen“, so Sainz über den Besuch vor etwa 16 Jahren. „Auch als Junge spürte ich sofort: In dieser Box herrscht eine ganz besondere Atmosphäre, es gibt bis heute nichts Vergleichbares“, meint der zweifache WM-Sechste von 2019 und 2020. Für den Madrilenen ist sein neuer Job eine Herzensangelegenheit, wie er im Jahrbuch ausführt.

Formel 1: Vettel-Nachfolger Carlos Sainz spricht von „Kindheitstraum“ Ferrari

„Heute Ferrari zu fahren, damit ist ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen“, so Sainz. „Es war meine Bestimmung, Werkspilot von Ferrari zu werden. Ferrari ist so viel mehr als nur ein Rennstall. Ferrari ist eine Ehre, Ferrari bedeutet Verantwortung.“ Sainz sprach folglich auch über sein sportliches Ziel bei seinem neuen Team. Zu seiner Zeit als Kartfahrer habe er sich „zwei Ziele“ gesetzt: „Ich will es bis in die Formel 1 schaffen, und dann will ich Weltmeister werden. Das erste Ziel habe ich erreicht. Nun arbeite ich mit Volldampf am zweiten“, erklärt Sainz selbstbewusst.

Für dass Erreichen seiner Ziele könne er sich „keinen besseren Ort vorstellen“, er wolle „mithelfen, dass Ferrari wieder auf die Siegerstrasse zurückkehrt“, meint der Vettel-Nachfolger. Ob sich Sainz bei seinen Zielen zu weit aus dem Fenster lehnt, werden die Formel-1-Fans ab März sehen können, wenn die neue Saison startet. (ajr)

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa / Gero Breloer

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