Tritt er die Vettel-Nachfolge an?

Formel-1-Aufstieg? Schumacher erlebt derben Rückschlag bei Saisonauftakt

Das wäre ein Hammer: Dass Mick Schumacher irgendwann in einem Formel-1-Auto sitzt, ist abzusehen. Ein Insider verrät nun: Es könnte schon dieses Jahr passieren.

  • Mick Schumacher fährt aktuell in der Formel 2.
  • Findet Sebastian Vettel kein neues Team, gäbe es in der nächsten Saison keinen deutschen Fahrer mehr in der Formel 1.
  • Der junge „Schumi“ könnte diese Lücke füllen.

Update vom 12. Juli: Zweiter Anlauf in Spielberg und Mick Schumacher hat wieder unfassbares Pech. Eine komplett kuriose Panne verhinderte seinen dritten Platz. Ein umherfliegendes Gummistück schoss in sein Cockpit und legte den Schalter für den Feuerlöscher um.

Update vom 4. Juli: Erst kürzlich wurde Mick Schumacher mit einem Cockpit in der Formel 1 in Verbindung gebracht. Doch ist der Sohn der Motorsport-Legende Michael Schumacher überhaupt schon so weit? Beim Start in die Formel-2-Saison in Spielberg erlebte der Youngster einen bitteren Nachmittag. 

Mit Siegchancen auf Platz zwei liegend rauschte Schumacher in Spielberg ins Kiesbett und musste sich am Ende mit Rang elf begnügen. In seiner zweiten Saison in der Nachwuchsserie will sich der 21-Jährige eigentlich für den nächsten Karriereschritt empfehlen. Durch seinen Patzer blieb der Ferrari-Junior punktlos.

Den Sieg sicherte sich der Brite Callum Ilott vom Team Uni-Virtuosi, mit dem sich Schumacher über mehrere Runden ein intensives Duell geliefert hatte. Zweiter wurde der Neuseeländer Marcus Armstrong vor Schumachers neuem Teamkollegen Robert Schwarzman aus Russland.

Formel 1: Schumacher-Sensation? Insider verrät spannende Pläne

Erstmeldung vom 2. Juli: Vufflens-le-Château - „Ich werde nicht aufhören, bis ich die oberste Stufe des Podiums erreicht habe. Ich werde Champagner versprühen und mit meinem Team lachen und feiern.“ Es sind große Worte, sie stammen von Mick Schumacher

Ehrgeiz liegt in der DNA seiner Familie - keine Überraschung, dass auch der Sohn des siebenfachen Formel-1-Champions Michael Schumacher seine Ziele so hoch setzt wie nur möglich. Doch so nah am erklärten Ziel „Königsklasse“ war der 21-Jährige noch nie.

Mick Schumacher bald in der Formel 1? Nick Heidfeld: „Vielleicht schon dieses Jahr“

Mick Schumacher könnte schon bald in einem Formel-1-Cockpit sitzen, geht es nach Nick Heidfeld, der in seiner langen Karriere für fünf verschiedene F1-Teams fuhr. In seiner Sky-Kolumne glaubt er an ein zeitnahes Debüt Schumachers: „Sebastian [Vettel] ist momentan der einzige deutsche Fahrer in der F1. Doch das kann sich sogar schon dieses Jahr ändern. Ich glaube, dass es durchaus die Chance für Mick Schumacher gibt, in den Alfa zu steigen.“ 

Alfa Romeo als Ferrari-Werksteam gilt als naheliegendster Schritt, Schumacher ist bereits Teil der Ferrari Drivers Academy. Heidfeld meint seine Sache ernst: „Nicht nur am Freitag bei den freien Trainings, sondern am ganzen Wochenende. Auch beim Rennen!“

Formel 1: Mick Schumacher könnte Cockpit bei Alfa Romeo bekommen

Nach dem Aus von Sebastian Vettel bei Ferrari würde erstmals seit 40 Jahren eine Saison ohne deutsche Fahrer ausgetragen werden. Es sei denn, Vettel wechselt zu Mercedes. Verhindert der junge „Schumi“ das? 

Lesen Sie auch: Sebastian Vettel widerspricht Ferrari nach Trennung - „Es lag nie ein Angebot vor“ 

Aktuell fahren Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi für Alfa Romeo. Heidfeld erklärt, wie es zum Debüt kommen könnte. „Giovinazzi könnte dann der Leidtragende sein, wenn er wie zu Beginn der letzten Saison im Schatten von Kimi Räikkönen steht.“ Weiter zeigt er sich überzeugt von den Fähigkeiten Schumachers. „Mick hat es drauf, einen F1-Wagen zu fahren und seine Chance könnte früher kommen, als viele denken.“ Mick Schumacher saß bei Testfahrten bereits sowohl in einem Alfa Romeo als auch in einem Ferrari. Kürzlich sprach er auch über seinen Vater.

Formel 1: Ralf Schumacher glaubt an seinen Neffen Mick

Auch Ralf Schumacher äußerte sich im Interview mit Focus Online über seinen Neffen Mick. „2020 ist für ihn ein wichtiges Jahr. Wenn er an die Vorsaison anknüpfen und sich weiter steigern kann, gibt es für ihn eine Chance auf die Formel 1“, sagt der ehemalige F1-Fahrer. Ex-Ferrari-Teamchef Ross Brawn glaubte dagegen nicht an ein F1-Debüt von Mick Schumacher 2020.

Zunächst ruft aber die Pflicht: Am Samstag (4. Juli) startet neben der Formel 1 in Spielberg* (das Rennen im Live-Ticker) auch die Saison in der Formel 2. Dort fährt Mick Schumacher für das Team Prema Racing. (epp) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © AFP / ANDREJ ISAKOVIC

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